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Der XX. Himmel, Bd.1, Erinnerungen an 1998
 
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Der XX. Himmel, Bd.1, Erinnerungen an 1998 [Gebundene Ausgabe]

Yslaire , Bernard Hislaire
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 59 Seiten
  • Verlag: Carlsen (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551741018
  • ISBN-13: 978-3551741011
  • Größe und/oder Gewicht: 32,3 x 24,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 866.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit 1997 beschäftigte sich der unter dem Pseudonym Yslaire arbeitende und 1957 geborene Zeichner Bernard Hislaire mit dem Medium Internet. Das Ergebnis liegt nun mit dem ersten Band der Trilogie Der XX. Himmel vor.

Der Verlag bezeichnet das Kunstwerk Yslaires schlicht als Cyber-Roman. Der Comic-Roman Der XX. Himmel handelt jedoch mehr von der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die fiktive Protagonistin Eva Stern, wurde mit diesem Jahrhundert geboren und erlebte zwei Weltkriege, die erste Mondlandung, Marilyn Monroe, Berichte über den Vietnam-Krieg und die Hippie-Zeit. Eva Stern ist Psychoanalytikerin und traf auf Personen wie Sigmund Freud, Stalin und Gandhi. Im März 1998 erhält sie eine auf den 31. Februar datierte E-Mail von @nonymous. Die E-Mail enthält keinen Text, sondern lediglich Fotos mit Datums- und Ortsangaben. Es folgen weiter E-Mails, in denen Bilder miteinander verlinkt sind. Die ausgelösten Assoziationsketten konfrontieren Eva Stern mit der Vergangenheit. Den Bildern gemein ist das im Comic durchgehaltene Leitmotiv des Engels.

Erinnerungen an ihren Bruder Frank -- der stark dem jungen Bernard Sambre ähnelt -- werden in der sympathisch gezeichneten, modernen alten Frau mit bezeichnenden Falten, Altersflecken und Brille wach. So grübelt sie, eine Zigarette nach der anderen rauchend, auf ihrer Analytikercouch oder vor dem Computer über den Gehalt der E-Mails und die Absicht @nonymous. Ist es ein Engel, der ihr diese Nachrichten zukommen lässt oder ist es Frank? Die Aussagekraft der Bilder überzeugt, doch leider enthält der Text nicht die entsprechende Tiefe. Er beschreibt lediglich das Gesehene, ohne es weitergehend zu erläutern und somit eine richtige Geschichte zu konstruieren. Der XX. Himmel ist ein Comic für das 21. Jahrhundert, welches das 20. Jahrhundert reflektiert. Das Überformat wurde bei der deutschen Ausgabe beibehalten, wenngleich die deutsche Internetpräsenz noch auf sich warten lässt. Eine Chance, das neue Medium mit dem alten zu verbinden, liegt hier momentan noch ungenutzt brach. --Mathias Mahler

Kurzbeschreibung

Die Psychoanalytikerin Eva Stern erhält vom Februar des Jahres 1997 an mehrere e-mails von einem ihr unbekannten Absender, der unter dem Pseudonym "@nonymus" auftritt. Der Sinn der Botschaften erschließt sich ihr nur nach und nach. Noch ungewöhnlicher ist, dass das Gegenüber allem Anschein nach ein Engel ist, der mit ihr in Verbindung treten will. Um Klarheit in die verwirrenden Zusammenhänge zu bringen, ruft Stern die Website "Der XX.Himmel" ins Leben, auf der sie sich mit anderen austauscht...

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Kunst der Fuge, 22. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Der XX. Himmel, Bd.1, Erinnerungen an 1998 (Gebundene Ausgabe)
Der 20. Himmel von Yslaire ist ein richtungsweisendes Comic in zweierlei Hinsicht. Erstens, es thematisiert als erstes die Nähe von Comic und Internet. Und zweitens, es thematisiert das, was nicht im Text noch im Bild steht: die Fuge als zentrales Gestaltungsmittel des Comics. Hier liegt die Kunst Yslaires verborgen, die vielleicht nur noch von Art Spiegelman übertroffen wird. Die ganze Architektur weist von Beginn an auf den Leerraum, auf Bruchstellen, zwischen den Erzählebenen, den Bildern, in den Texten, hin, die nicht auf die Lücken zwischen den einzelnen Panels beschränkt bleiben, sondern über den geschickten Einsatz des Seitenumbruchs, diese auf die Umgebung des Buches ausdehnen und so quasi auch die Umgebung des Comics in die "Handlung" miteinbeziehen.
Psychoanalytisch angelegt, liegt der Schwerpunkt des Comics auf der bildnerischen Gestaltung. Die von einigen Kritikern angemahnte mangelnde Texttiefe geht auf den Kommentarchrakter des Textes hinsichtlich des Bildes zurück. Natürlich sind wir in unserer Lesekultur das Gegenteil gewohnt... - Kein Grund den anderen Weg abzulehnen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unvollständige Serie, 9. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Der XX. Himmel, Bd.1, Erinnerungen an 1998 (Gebundene Ausgabe)
Es ist wirklich schade! Aber von der dreiteiligen Serie gibt es nur die ersten beiden Bände in Deutsch. Laut Autor haben die Ereignisse des 11. Sept. 2001 dazu geführt, dass kein dritter Teil erscheint. Leider. Außerdem wurde niemals die deutsche Internetseite vom Verlag in Betrieb genommen. Somit bleibt dem Leser ein großer Teil des Comics, der im Internet weitergeht verwert (z.B. hätte man Zugriff auf den Computer von Eva Stern mit allen erwähnten Bildern und Emails)
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