Auf die Akkus hätte ich gut verzichten können, denn ich benutze nur noch Sanyo Eneloops aufgrund ihrer geringen Selbstentladung und der flachen Entladungskurve. Mir war wichtig, dass ich mindestens 4 Akkus laden kann, sowohl AA- wie auch AAA-Akkus, also Mignon und Micro, mit Einzelschachtüberwachung und ordentlichem Überladungsschutz. Vor allem sollten diese nicht paarweise geladen werden müssen, da ich manchmal auch 1 oder 3 Akkus laden will. Die Akkus lassen sich sehr gut einlegen und auch wieder entnehmen, ganz ohne quietschende Federn und ohne Gewalt. Die AAA-Akkus liegen dabei etwas tiefer.
Abgesehen vielleicht von der gelblichen Frontblende wirkt das Gerät auch nicht billig. Auf der Rückseite des Gerätes findet man eine Kurzanleitung und technische Details in deutscher Sprache.
Während des Ladevorgangs zählt das Gerät bei jedem einzelnen Schacht die Balken als einfache Animation hoch und zeigt dann kurz den Ladestand des jeweiligen Akkus an. Daran erkennt man auch gut, dass das Gerät dies wirklich für jeden einzelnen Akku überwacht, wenn man entsprechend unterschiedliche geladene Akkus einlegt. Am Ende des Ladevorgangs steht daneben noch jeweils ein "OK" im LCD, sodass man eindeutig erkennen kann, wenn ein Akku fertig geladen ist. Man kann sogar AA- und AAA-Akkus gleichzeitig laden, jedoch insgesamt maximal 4, weil immer ein Schacht belegt wird.
Das LCD ist blau hintergrundbeleuchtet, sobald mindestens ein Akku eingelegt ist und lässt sich so auch im Dunkeln ablesen. Das Gerät macht keine Geräusche, abgesehen vom Netzteil das sehr leise rhythmisch summt. Die Akkus werden nicht so heiß, dass man sie nicht anfassen kann. Sie werden auch nur sehr warm, wenn sie stark entladen waren. Anderenfalls sind sie nur lauwarm.
Das Gerät kommt ohne Schalter und Schnickschnack aus. Eine Anleitung auf Deutsch und Englisch liegt bei.