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Kundenrezensionen

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am 30. Dezember 1999
1978 veröffentlichte Schulze sein zehntes Album unter dem Titel "X". Mit dem Geld, das er an den Soundtrack-Alben von Body-Love verdiente, kaufte er sich ein Mellotron (das macht so schöne Chöre); ohne diesen Synthesizer wären die "sechs musikalischen Biographien" nicht möglich geworden. Schulze versuchte historische Zeitgrößen und seine Stellung zu ihnen sowie dem von ihm geschätzten SF-Autor Frank Herbert musikalisch darzustellen. Herbert ist damit das modernste Werk der Doppel-CD geworden, es ist ein hypnotisches Stück mit einem eingängigen Beat, die hohe Hitparadenplazierung ist einzig auf dieses Stück zurückzuführen, das auch heute noch vielen als Einstieg in die Welt des Klaus Schulze dient. Friedrich Nietzsche und seine Ideen verfolgen Schulze bis heute, erst 1994 spielte er live auf einem Nietzsche-Kongress in Rom. Georg Trakl widmete er das kürzeste Stück dieser CD, es ist nur 5 Minuten lang, dafür benutzte Schulze Trakls Leben bzw. Ableben als Inhalt seiner ersten Oper "Totentag" (die in den Jahren 1992-93 entstand). Wie schon auf Alben zuvor benutzte er auch hier nicht nur die Unterstützung von Harald Großkopf als Schlagzeuger, sondern bediente sich auch eines Streichorchesters auf dem Titel "Ludwig II. Von Bayern". Diese knappe halbe Stunde ist ähnlich schön wie sein zeitlos bestes Album Mirage mit dem Stück "Crystal Lake". Eine bombastische Stimmung voll Romantik und süßer Melancholie erfaßt den Hörer. Friedemann Bach und Heinrich von Kleist komplettieren das Album, das zu einem der schönsten Werke von Klaus Schulze gehört. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. Dezember 2003
Selbst nach über 20 Jahren, und dem Übergang von Platte auf CD, gehört "X", neben EN=TRANCE, für mich zu den Meisterwerken von Klaus Schulze. Zeitlos fließt die Musik dahin, und vermittelt auch ohne die "vertonten Personen" und ihre Werke und Schicksale zu kennen, tiefe Emotionen, in die die Zuhörer hinein, aber auch wieder hinausgeführt werden, um sich nicht in der Musik zu verlieren.
Besonders Stück 1 auf der 2. CD (Ludwig II. von Bayern) vermittelt eine Tiefe mit meditativen Zügen, und fast unmerklichen Veränderungen und Variationen. Musik zum immer wieder Hören, immer wieder Versinken und immer wieder kraftschöpfend ins Leben einzutauchen.
Ein musikalischen 'Kleinod', das meiner Meinung nach, in kaum einer (Instrumental-)Musiksammlung fehlen sollte.
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am 23. Januar 2008
Neben Moondawn,Body love 1 und 2 sowie Timewind gefällt mir diese Klaus Schulze CD am besten. Die späteren Veröffentlichungen fallen musikalisch doch stark ab. Im Gegensatz zur ersten X Veröffentlichung aus dem Jahre 1990 ist zum Glück die Musik nicht mehr durch den Digitalen Soundprozessor gezogen worden. Dadurch blieb der authentische Sound der ursprünglichen Schallplatte aus dem Jahre 1978 weitgehend enthalten und ist von daher auch zu empfehlen. Aber, warum wird die 2. Veröffentlichung in der Dynamik kompremiert. Die Schallplatte wirkt hier deutlich dynamischer. Dadurch leidet die Musikalität der Stücke, die Spannung nimmt ab. Außerdem ist nicht zu verstehen, warum eine von den beiden CD`s um 10 db leiser abgemischt wurde (gemessen am Aussteuerungsinstrumentes meines DAT-Recorders). Trotzdem, mir ist keine bessere Cd-Veröffentlichung bekannt, der Sound ist warm, wie schon in den anderen Veröffentlichungen der Remaster-Serien. Allerdings klingen meine ursprünglichen Schallplatten von Klaus Schulze, bei gleicher Wärme im Sound, hörbar brillianter. Anzumerken ist aber, dass sich einige Stücke im
Gegensatz zur LP zeitlich verlängert haben, ohne dabei musikalisch zu verlieren, ganz im Gegenteil. Ein Stern Abzug für den suboptimalen Sound.
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Das 1978 erschienene, knapp 120min lange Doppelalbum des seinerzeitigen deutschen Synthesizer-Papstes Klaus Schulze ist für mich persönlich - gemeinsam mit Jean-Michel Jarres Oxygene - einer DER beiden Klassiker der vollelektronischen Musik. Hinter dem im Unterschied zu den meisten anderen Covern Schulzes abschreckend häßlich aufgemachten Werk verbirgt sich ein Tondokument, das es wert ist, Klassiker genannt zu werden, auch deswegen, weil drei der Sechs Musikalischen Biographien (so der Untertitel des Albums) durchaus an der Grenze zur E-Musik stehen.
[Der 7. Titel Object D'Louis war ursprünglich kein Bestandteil des Albums]
Georg Trakl - Das Stück ist mit fünfeinhalb Minuten das kürzeste der Sammlung und auch das Nichtssagendste. Über einem elektronisch pulsierenden Rhythmus schwebt eine nichtendenwollende Melodie, die in Variationen und Variationen endlos wiederholt wird - gelungen, wenngleich nicht genial.
Frank Herbert - Entsprechend dem Werk des SF-Autors ist das 10minütige Stück ein knackiges, flottes und dramatisches Werk, mit einem Flair von Star Wars und Oxygene V.
Friedrich Nietzsche - Über 24 Minuten baut Schulze hier - unterstützt von einem weiteren Schlagzeuger - ganz allmählich ein eindrucksvolles futuristisches Soundgebäude auf, das den Vergleich mit bekannteren Synthesizerepen nicht scheuen muß. Es ist ein bißchen, als hätten Alan Parsons Project aus Lucifer eine Mega-Maxi-Version gemacht. Grandios!
Aber es wird noch besser:
Friedemann Bach - Das 18minütige Werk ist das leiseste der sechs Stücke. Die Synthesizer schaffen einen weiten, kühlen und zeitlosen Raum, in dem in geisterhafter Ferne eine Violine verirrte Melodien spielt. Sanft und gelassen und hypnotisch.
Ähnlich Heinrich von Kleist, das mit fast 30 Minuten längste Werk. Auch hier schaffen die Synthesizer eine entrückte (fast psychedelische) Klanglandschaft, die man beim intensiven Zuhören wie hypnotisiert durchwandert; die eingefügten Geräuscheffekte sind wie ein Dialog mit anderen, fremden Dimensionen. Ganz langsam erwächst aus der leuchtenden Tonwelt ein sperriger Rhythmus, der das Werk abrupt, aber passend beendet. Diese Komposition ist durchaus vergleichbar mit den besten Werken von John Adams und Steve Reich.
Dennoch ist mein Favorit das ebenfalls fast halbstündige Ludwig II. von Bayern. Es ist die mir beste bekannte Synthese aus neuer und alter Musik. Schulze verarbeitet hier Elemente der Musik aus dem Jahrhundert des Bayernkönigs und läßt sie sich mit den Synthesizerklängen verbinden; es entsteht eine melodiöse, tänzerisch-wuchtige Sinfonie, die allein für mich den verzaubernden Klang von Jarres Oxygene noch übertrifft.
Nein, man muß nichts geraucht haben, um diese Musik zu mögen. Aber intensives Lauschen und langsames Gewöhnen ist durchaus vonnöten, wie häufig bei eigenwilliger Musik. Während ich mich mit keinem anderen Album Schulzes langfristig anfreunden konnte, begleitet mich X. schon seit 20 Jahren, und ich werde es nicht müde.
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am 16. Juni 2010
Ich will mich hier nicht über die Musik auslassen. Es steht hier schon alles sehr gut beschrieben. Ich möchte hier lediglich alle Vinyl-Fans warnen, denn die Pressung ist miserabel. Ganz offensichtlich wurde die Vinylpresse mal wieder nicht richtig gereinigt. Ein nerviges Dauerknistern, so als ob man mit einem Nagel die Rillen langritzt. Schade drum. Leider kommt es immer häufiger vor, dass solche miserablen Pressungen auf den Markt geworfen werden. Also lasst die Finger weg davon.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2015
Das 10.Album des Pioniers der elektronischen Musik,es wurde sogar ein Doppelalbum,trägt den Untertitel "sechs musikalische Biographien".
Klaus Schulze wagte sich hier an den sicher ambitioniert zu nennenden Versuch heran,sechs von ihm außerordentlich geschätzte Persönlichkeiten bzw deren Schaffen akustisch darzustellen,klangmalerisch zu umschreiben.
Das Album erschien 1978 bei Brain Music und damit nicht nur nach meinem Empfinden auf dem kreativen Höhepunkt seines musikalischen Schaffens und gilt gemeinhin als eine seiner am meisten gelungenen Arbeiten,wenn nicht gar als Meisterwerk.
Schulze stellt eine interessante Synthese aus Elementen der klassischen Musik,typischen Zutaten der electronic music und auch mal des Rock her,beschäftigt dafür auch ein Orchester,läßt den überaus bewährten Harald Großkopf am Schlagzeug,Wolfgang Tiepold am Cello und B.Dragic an der Geige zum Zuge kommen,vermengt mal dies,dann das mit seinen Sequencerläufen,Klangwolken,Effekten und...überzeugt dabei.
Die Stücke verströmen mal magische,elegisch anmutende Energie,es geht mal atonal,dann symphonisch zu,Schulze bringt dramatische Elemente mit romantischen zusammen,es wird kurz hypnotisch,psychedelisch,dann wieder sanft fließend...
Immer wirken die Tracks jedoch intensiv und innovativ,obwohl sie sich in ihrer Ausrichtung,ebenso,wie die beschriebenen Personen und ihr Schaffen,stark unterscheiden.
Die Synthese der verschiedenen musikalischen Elemente ist gelungen und die Hinzunahme organischer Instrumente wirkt zusätzlich belebend und interessant,auch der Einsatz des Orchesters führt das Ganze nicht in kitschige Gefilde.
Insofern ist der hohe Status,den "X" bei Schulze-und Electronic-Music-Fans genießt,durchaus berechtigt.
Wer sich aus den unendlichen Weiten der Veröffentlichungen des Klaus Schulze eine nette Auswahl seiner besseren Scheiben zusammenstellen oder sich einfach mal mit dem Werk des Künstlers beschäftigen möchte,sollte "X" dabei unbedingt berücksichtigen.
Die Wiederveröffentlichung hat es übrigens in sich.
Auf Revisited Records,einer Tochter des großartigen InsideOut-Labels,wurden ja die meisten Alben von Schulze als Reissues herausgebracht;in schönen DigiPaks,mit Heftchen und meist interessanten Liner-Notes,die CDs selbst in Vinyl-Look,dazu fast immer mit Bonusmaterial in Form von zusätzlichen Tracks oder verlängerten Versionen von Tracks auf dem Album.
Hier kriegt man tatsächlich eine um über 20 Minuten (!) längere Version von "Georg Trakl" geboten,auch "Friedrich Nitzsche" läuft ca 1/2 Minute länger.
Vermutlich wurde damals wegen den limitierten Möglichkeiten des Vinyls gekürzt,sodaß man davon ausgehen kann,daß es sich hier um die echte Version handelt und man immer nur eine gekürzte gehört hat.
Dazu gibt es sogar noch einen Bonus-Track,der über 20 Minuten läuft.
Übrigens sind sämtliche Reissues,entgegen oft zu lesender anderer Behauptungen,lt Info seines Verlegers NICHT remastered.
Bei "X" scheint jedoch zumindest die erste Auflage der Reissues deutlich in der Dynamik beschnitten worden zu sein;zumindest ist das desöfteren zu lesen.
Bei den Reissues,die ich gehört habe bzw besitze,sind mir klangliche Verschlechterungen oder Verbesserungen ggü den Brain oder Thunderbolt-Versionen nicht aufgefallen,allerdings bevorzuge ich ohnehin die alten Vinyl-Scheiben.
Hauptargument für den erneuten Kauf dürften die ungleich schönere Aufmachung und vor allem das teils phantastische Bonusmaterial sein.
Aber es ist auch Vorsicht geboten:
Auf "Mirage" befindet sich eine andere Version von "Velvet Voyage",was bei Leuten wie mir,die jede Nuance auswendig kennen,auf wenig Verständnis stößt und einen aufkeimenden Kaufrausch abrupt beenden kann.
Trotz eines solchen Faux Pas ist die (mittlerweile schon wieder vergriffene) Reissue-Serie aber sehr empfehlenswert.
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am 28. August 2008
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich in den frühen 80ern bei einem Kumpel mal was "Besonderes" auf dessen selbst zusammengebastelter "High-End"-Anlage zu Hören bekommen sollte.

Offen wie man nun mal in jungen Jahren ist, hab ich mich ohne jedwede Rauschmittel auf das Abenteuer X von Klaus Schulze eingelassen.

Und es war in jeder Hinsicht eine gänzlich neue Erfahrung der (elektronischen) Musik.

- Friedrich Nietzsche... Herrlich spacig und unerreicht in seiner Virtuosität zum Ende hin...
- Georg Trakl... Nunja... Für mich das schwächste Stück
- Frank Herbert... Kraftvoll, wuchtig und treibend, für mich der Aufhänger um dessen Dune-Zyklus zu entdecken
- Friedemann Bach... Eher Ruhig, angenehm, aber kein Highlight...
- Ludwig II... Faszinierend, monumental (diente meines Wissens als Filmmusik zu "Barracuda"), epochal; eine perfekte Synthese aus Elektronik und Klassik...
- Heinrich von Kleist... Still, nachdenklich, verwirrend, drohend, und zum Schluß hin mit den Drums und den Chören ein großes Geheimnis auflösend... Einfach eine andere Welt...

Aber um meines Erachtens die größte Faszination dieses Albums erschließen zu können, muß man sich dieses Gesamtkunstwerk per Kopfhörer, oder guter Stereoanlage mit Pseudo-Surround (vielleicht gibts ja mal eine 5.1-Edition von X), in einer glasklaren, noch lauen, frühen Herbstnacht, von einem Garten, Balkon oder einer Dachterasse aus, mit stetem konsequenten Blick auf den Sternenhimmel, dessen Licht-, Nebel- und ggf. Wolkenspiele ansehen und anhören...

Klaus Schulzes "X" eröffnet in dieser Betrachtungs- und Hörensweise eine gänzlich neue Erfahrung dessen was wir gemeinhin als unseren "Nachthimmel" abhaken... ;)

Für mich war und ist diese Erfahrung so beeindruckend, daß ich daher auch guten Gewissens meine 5 Sterne vergeben kann!!!
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am 9. September 2006
Der Trakl-Titel ist keineswegs "...mit fünfeinhalb Minuten das kürzeste..." (wie irgend jemand hier zur Erklärung des Albums mal schrieb) ...sondern "Georg Trakl" ist auf der aktuellen und hier angebotenen CD-Ausgabe 26:04 lang.
Die Zweitauflage von X ist übrigens verbessert; es ist kein "Kompressor" o.ä. mehr drauf.
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am 20. Januar 2008
Die X: Auf Vinyl schon wundgehört. Auf CD ist es ein absolutes Muss für den Freund elektronischer Eleganz. Schon 1978 sagte ich zu mir: Dieses zehnte (also X.) Album ist einfach herausragend in seiner Zusammenstellung.
Ich kann jedem nur raten: Einlegen, Anlage aufdrehen und sich davon tragen lassen! Enjoy it.
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am 16. April 2008
Machen wirs kurz, denn alles Wesentliche wurde schon geschrieben: Das Album ist ein Klassiker! Abzug gibts - Ihr werdet Euch wundern - für die lange Version von "G. Trakl". Die Kurzversion enthielt alles Wesentliche. Was danach kommt ist langweiliges Hin- und Hertransponiere.
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