Debütalbum der Melodic-Hard-Rocker um Gary Hughes, mit dem er und seine Kollegen Vinny Burns an der Gitarre und Greg Morgan an den Drums ein verdammt gutes Album hinlegen. Bass und Keyboard wurden von Gastmusikern eingespielt. TEN bieten auf diesem Album hauptsächlich sehr rockige, z. T. epische Balladen.
Erster Song „All about love" wird von dem Gitarrenintro „Crusades" eingeleitet, in dem Vinny gleich mal zeigt, was er drauf hat. Das Intro würde so manchen Gitarristen erbleichen lassen. „All about love" ist ein Midspeedkracher mit spitzenmäßigen Gitarrenriffs und einem starken Refrain. Nächster Song „After the love has gone" ist der beste Song des Albums und ein wahres Meisterwerk. Eine sehr kräftige Liebesballade, recht flott, harte Rhythmusgitarre, dezente, jedoch deckende Keyboards, fetter, tiefer Bass und ein tolles Gitarrenthema, welches immer wiederkehrt. „Yesterday lies in the flames" ist ein weiterer Höhepunkt, auch ein fantastischer Song , sehr melodisch, hat einen sehr epischen und eingängigen Refrain und zwei fantastische Gitarrensoli. Weiter geht es mit „The torch". Dieser Song klingt etwas geheimnisvoller, weist auch harte, tiefe Gitarrenriffs und einen fetten Bass auf, ebenso einen sehr eingängigen Refrain. Und es geht ohne Atempause zum nächsten Höhepunkt weiter, „Stay with me", der schnellste Song des Albums, in dem Vinny zwei verschiedene Rhythmusgitarrenriffs übereinander legt, unterstützt durch gute Basslinien und dezenten Keyboards. Auch hier ertönt wieder ein sehr melodischer und herrlicher Refrain. Danach lassen es TEN mit der langsameren Liebesballade „Close your eyes and dream" sowie „Eyes of a child" etwas seichter angehen. „Can`t slow down" ist wieder eine flottere Rocknummer, mit brettdicken Gitarrenriffs, dahinter eine tolle Keyboardmelodie. „ Labm to the slaughter" ist eine noch schnellere Nummer, wirkt düster und auch bedrohlich, geht vom Text her um einen weiblichen Vamp. So düster wie in diesem Song präsentieren sich TEN nie wieder. Das Album wird mit dem über zehn Minuten gehenden „The lonliest place" abgeschlossen, einer sehr traurig wirkenden, kräftigen Ballade. Zunächst ertönt ein Intro, in dem eine Akustikgitarre nur vom Keyboard begleitet wird, dann setzt der Song ein. Nach der dritten Wiederholung des herrlichen Refrains ertönt dann zunächst ein schönes Akustikgitarrensolo, gefolgt von einem über drei Minuten langem E-Gitarrensolo, in dem Vinny nochmals zeigt, was er alles drauf hat. Zum Ende hin nehmen Keyboard und Bass in Intensität immer mehr zu.
Dieses Album ist ein wahres Meisterwerk. Gary Hughes zeigt, dass er ein hervorragender Songwriter ist. Technisch und klanglich ist dieses Album einfach fantastisch. Schlägt alles, was sich Alternative Rock schimpft.