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X to the Power of Ten

Lanfear Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (22. August 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Locomotive Music S.l. (Soulfood)
  • ASIN: B001C3KCWU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.198 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Enter Dystopia 5:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. My Will Be Done 4:45EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Decryption 1:33EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Brave New Men 4:29EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. The Question Keeper 4:42EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Synaptogenesis 5:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Jugglin' At The Edge 4:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Just Another Broken Shell 4:11EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. A Twin Phenomenon 4:27EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. The Art Of Being Alone 4:45EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Seeds Of The Plague 6:16EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

LANFEAR X TO THE POWER OF TEN

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5.0 von 5 Sternen Absolutes Prog Power Metal-Album Highlight 6. August 2008
Von MA74
Format:Audio CD
Über drei Jahre hat es gedauert, bis LANFEAR mit ihrem inzwischen fünften Album X TO THE POWER OF TEN nun endlich wieder auf der Bildfläche erscheinen. Mit Nuno Miguel Fernandes gibt es am Gesang einen Neuzugang zu vermelden, sonst ist alles beim Alten geblieben ' nun ja, nicht ganz!
An den kleinen, anfangs oft versteckt wirkenden Details und den liebevollen Arrangements erkennt man LANFEAR auf Anhieb, was aber im Vergleich zu den beiden fantastischen Vorgängeralben noch ergänzt wurde ist die Variabilität, mit der die Jungs hier zu Werke gehen. Kein Song gleicht dem anderen, von ultrahart wie in My Will Be Done bis zum Seelenstreichler Just Another Broken Shell sind alle Facetten melodischen Metals vertreten und alle Stücke befinden sich auf einem unglaublich hohen Niveau. Teilweise glaubt man fast, die Heilbronner würden sich gewisse Sparten aussuchen, um dann der Konkurrenz im jeweiligen Metier zu zeigen, wie man es besser machen kann!
Der neue Sänger Nuno Miguel Fernandes ist die perfekte Ergänzung zum Gesamtbild! Er singt im Vergleich zum Vorgänger Tobias Althammer eher in mittleren Tonlagen und ist somit in den Ohren derer, die mit hohen Vocals nicht viel anfangen können wohl auch die bessere Wahl, die eigentlichen Vorteile liegen aber darin, dass er einfach alle Stimmungen adäquat umsetzen kann und sich hier mit etlichen Gänsehautmelodien verewigt hat.
Die Basis des neuen LANFEAR-Werkes bildet einmal mehr das zwischen Gefühl und Riffgewitter pendelnde Gitarrenspiel von Markus Ullrich, der definitiv in seiner eigenen Liga spielt sowie die abwechslungsreichen Grooves der Rhythmusgruppe und die oft eigenartig wirkenden Keyboardparts von Richie Seibel, die auf manchen Tracks einen leicht futuristischen Touch versprühen.
Zu den restlichen Songs braucht man eigentlich gar nichts mehr zu schreiben, zumal das komplette Material progressiven Power Metal bietet, wie man ihn besser nicht spielen kann. Trotzdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass man Hämmer wie die Dampfwalze Synaptogenesis, die Hookline-Monster Brave New Men und The Question Keeper sowie den überlangen Rausschmeißer Seeds of the Plague oder das vertrackte A Twin Phenomenon als Metalfan der was auf sich hält gehört haben muss!
Ich hätte eine nochmalige Steigerung bei dieser Ausnahmeband nicht für möglich gehalten, die Jungs strafen mich aber Lügen! Wer's melodisch und mit Power mag, wer auf Anspruch und trotzdem auf Eingängigkeit steht, der kommt an X TO THE POWER OF TEN nicht vorbei und wird wohl in diesem Jahr auch kein Album mehr finden, welches diese Attribute besser in sich vereinigt ' absoluter Kaufbefehl!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünfter Streich aus Gundelsheim 24. August 2008
Format:Audio CD
"You're trapped!"

Der Opener "Enter Dystopia" zeigt dem Hörer gleich, was ihm für das inzwischen fünfte Album der Gundelsheimer bevorsteht. Man ist sofort wieder gefangen in Lanfears Welt und die wieder mal viel zu langen drei Jahre, die seit dem letzten Werk vergangen sind, sind spätestens beim ersten Gitarrensolo von Markus Ulrich vergessen. In den letzten Jahren war die Band alles andere als untätig und präsentiert mit Nuno Miguel de Barros Fernandes nicht nur einen neuen Mann am Mikro sondern auch eine leichte Stilkorrektur. Lag "Another Gold Rage" oberflächlich noch auf dem ähnlichen stilistischen Weg des überragenden Vor-Vorgänger "The Art Effect" (ohne jedoch dessen Langzeitwirkung zu entfalten), so liegt die Sache bei vorliegendem Rundling wieder geringfügig anders. Auf den ersten Hör ist man so eingängig wie nie zuvor, einige Tracks entfalten gar ein bisher ungeahntes kommerzielles Potential und sämtliche Refrains sind einfach nur fantastisch. Nach einigen Hördurchgängen mehr merkt man erst, mit wie vielen doppelten Böden Hauptsongwriter Ulle gearbeitet hat, um dieses Mal wirklich alles richtig zu machen. Unzählige Details, überraschend Songwendungen, metallische Grundhärte, immer wieder diese latent melancholische Ausrichtung und ein wie die Faust aufs Auge passender neuen Shouter sind Garant für ein abermals überragendes Melodic-Feuerwerk, welches schon jetzt enorme Langzeitwirkung verspricht.

Ein paar Beispiele für die kreative Hochphase der Band: "My Will Be Done" beginnt als reinrassiger Power Metal-Stampfer, Refrain und Vocalmelodien sind dann fast schon AOR verdächtig. "Brave New Men" ist schon bei den Strophenmelodien Gott, die Bridge und der Chorus setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Dann folgt ab 2:53 eine eigentlich supersimple Keyboard-Melodie, die mir aber seit dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf geht. Gesanglich ist Herr Fernandes auch hier ein absoluter Gewinn. Dann folgt "The Question Keeper", dessen Breitwand-Refrain auch von Threshold stammen könnte. Gigantisch auch "A Twin Phenomenon", welches die Lanfear-Definition von Progressive-Metal darstellt - verschachtelt, hoch-komplex, aber niemals verkopft.

Auf diesem Niveau bewegt sich das gesamte Album - sämtliche Songs zünden eigentlich schon beim ersten Mal, aber auch beim zwanzigsten Abspielen des Silberlings entdeckt man eine neue Feinheit, die man zuvor noch nicht bemerkt hat. So sollte Musik eigentlich sein.
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