Anno 2000 entschied sich der legendäre Comic-Verlag Marvel eine ihrer Comic-Serien zu verfilmen und ebnete so den Weg für alle folgende Verfilmungen, wie Spider-Man und Hulk.
X-Men:
Im ersten Film dreht es sich um Rogue, die Logan alias Wolverine trifft. Die beiden sind Mutanten und werden von anderen ihrer Art angegriffen. Sie werden von Storm und Cyclops gerettet und treffen Charles Xavier, der eine Schule für Mutanten gründete und leitet. Rogue und Wolverine lernen noch andere Mutanten kennen und erfahren, dass sie nicht die Einzigen mit besonderen Fähigkeiten sind. Wolverine versucht seine Vergangenheit zu ergründen und Rogue möchte sich einfach nur anpassen. Die beiden erfahren von einem Mutanten namens Magneto, der, anders als Xavier, mit Gewalt gegen die Intoleranz gegenüber Mutanten vorgehen will. Er will mt einer Maschine und Rogue's Kräften alle "normalen" Menschen in Mutanten verwandeln und natürlich versuchen die X-Men dies zu verhindern.
X-Men 2:
Hier dreht es sich größtenteils um Wolverine und dessen Vergangenheit. Mit Hilfe des Professors Charles Xavier will er erfahren wo er herkommt und warum er sein Gedächtnis verloren hat. Sein Weg führt ihn bis zu William Striker, der Experiemente mit Mutanten durchführt, um sie kontrollieren und heilen zu können. Dieses Mal arbeiten die X-Men mit Magneto zusammen, um den gemeinsamen Feind gegenübertreten zu können. Am Ende ist Wolverine etwas schlauer, was seine Vergangenweit betrifft, aber durch den Verlust eines Mitmutanten getrübt. Das Ende läutet auch den Startschuss für Magneto's Bruderschaft ein.
X-Men: Der letzte Widerstand
Ein Heilmittel für die Mutanten ist gefunden! Viele müssen sich nun entscheiden, wollen sie ihren Kräften absagen oder sie behalten. Für die X-Men, abgesehen von Rogue, kommt das Heilmittel gar nicht in Frage. Die Bruderschaft um Magneto und die X-Men um Charles Xavier haben aber nicht nur gegen das Heilmittel und die Menschen zu kämpfen, sondern gegen einen Feind aus ihren eigenen Reihen, der selbst die Kräfte des Professors und von Magneto übersteigt.
Zusammenfassung:
X-Men und X-Men 2 wurden sehr gut von Bryan Singer in Szene gesetzt und verlassen sich nicht, wie andere Comic-Verfilmungen heutzutage, auf CGI-Effekte. Es wird eine gute Balance zwischen Story und Action geschaffen und durch die gute Besetzung mit Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Halle Berry (Storm), Sir Patrick Stewart (Professor Xavier) und Ian McKellen (Magneto) wird die Story hervorragend erzählt und ist zu keiner Zeit langweilig. Die Action passt immer sehr gut und bietet selbst heute noch einige coole Momente.
X-Men: Der letzte Widerstand wurde von Brett Ratner in Szene gesetzt und das nicht viel schlechter als von Bryan Singer. Die Darsteller überzeugen wieder, aber leider wirkt Anna Paquin als Rogue immer noch blass. Im dritten Teil hat man aber mehr Wert auf die CGI-Effekte gelegt, was durch die Story kaum anders möglich ist. Die CGI-Effekte sind auch heute noch sehenswert und bieten einige Momente, die man so in Szene gesetzt, heute selten sieht.
Fazit:
Die X-Men Trilogie ist ein DVD-Set das nicht nur Comic-Fans gefällt. Die Regisseure Bryan Singer und Brett Ratner finden eine gute Balance zwischen einer interessanten Story, die mit einem gut Besetzten Cast erzählt wird, und beeindruckenden Action-Szenen.
Ausserdem wurde hier Wolverine entgültig zur Kultfigur und Hugh Jackman zu einem ernsten Schauspieler. Patrick Stewart und Ian McKellen beweisen ihre Erfahrung und stehlen den anderen Darstellern fast schon die Show. Und im dritten Film hatte Ellen Page ihre erste große Rolle.