Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Macht Lust auf mehr..., 18. August 2009
Tod des Vaters, Soldat in beiden Weltkriegen, Verlust der großen Liebe: das Leben des James Logan (Hugh Jackman), späterer Künstlername: Wolverine, hat schon zahlreiche Kerben hinterlassen. Als Logan auf den Militärwissenschaftler William Stryker (Danny Huston) trifft, will dieser ihn für sein geheimes Waffenprogramm benutzen. Wolverine gelingt die Flucht aus Strykers Labors, unterwegs trifft er auf weitere Mutanten - darunter seinen Halbbbruder Victor alias Sabretooth (Liev Schreiber), mit dem er einst durch Dick und Dünn ging. Bis es zum Bruch zwischen den beiden kam und sie sich nun als Feinde gegenüber stehen...
Die Erzählung folgt dem Schicksal des Brüderpaares Victor und James, die, unverwundbar und kampferfahren, nur langsam altern und sich in jedem amerikanischen Krieg der letzten 150 Jahre verdient gemacht haben. Unzertrennbar erscheinen die beiden. Bis sie irgendwann im Hier und Jetzt in einer Mutanten-Truppe geführt von William Stryker landen. Diese Truppe hat offensichtlich ein zweifelhaftes Verständnis von Recht und Ordnung und wird bald von Logan verlassen. Der daraufhin von seinen ehemaligen Team-Mitgliedern gnadenlos gejagt wird... Die Geschichte von Wolverine wurde plausibel aufgebaut und liefert quasi im Zeitraffer 150 Jahre Mutantenleben ab. Leser der Graphic Novels sind dabei natürlich in ihrem Element, aber auch Nicht-Kenner der Vorlage sollten schnell durch die Handlung steigen. Zwar hat Regisseur Gavin Hood die Vorgeschichte der beiden verfeindeten Brüder Victor und Logan für meinen Geschmack etwas zu schnell erzählt. Das wirkt sich aber im Endeffekt nicht nachteilig auf die Handlung aus. Vor allem die Figur von Wolverine ist durchaus ansprechend gezeichnet worden und verfügt über die nötige Tiefe, die eine durchaus vielschichtige und (lebens)erfahrene Figur wie er braucht.
Das abgebrannte Effektfeuerwerk ist routiniert inszeniert worden und sollte jeden Actionfreund zufriedenstellen. Der Plot an sich, wirkt teilweise etwas zu solide und vorhersehbar, so dass es für die Höchstwertung hier nicht ganz reicht. Nichtsdestotrotz ist "X-Men Origins: Wolverine" ein ordentlicher Effekt-Kracher mit viel Popcorn-Potential geworden - 4 Sterne für insgesamt gelungene Fortsetzung der X-Men-Reihe.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Merkwürdige DVD Umsetzung, 7. Oktober 2009
Dies ist also die (zumindest von mir) lange erwartete DVD Umsetzung zu X-Men Origins: Wolverine. Zum Inhalt des Films werde ich mich nicht groß äussern, da gibt es hier genug Aussagen und Meinungen dazu. Es ist ein solider Hollywood-Action-Film der im Marvel-Universum spielt und den Charakter des Wolverine näher beleuchtet. Nach meiner Ansicht wirkt der Film an manchen Stellen zu gehetzt, andere wirken dafür ein wenig zu langatmig. Insgesamt der meiner Meinung nach schwächste Teil der Verfilmungen des X-Men Franchise. Für sich betrachtet aber weiß der Film trotzdem gut zu unterhalten, deshalb solide 3 Sterne von mir für den Film.
Zur technischen Umsetzung der DVD: allgemein lässt sich sagen, dass, wenn der Film noch ohne gleichzeitige Auswertung per Blue-Ray veröffentlicht worden wäre, man sich hier erheblich mehr Mühe gegeben hätte!
Zum Bild: Nahaufnahmen wirken sehr solide und scharf, man kann auch feine Details erkennen, ABER in der totalen wirkt das Bild total verwaschen und stellenweise unscharf. Auf einen normalen Fernsehgerät (16:9) mittels Scart mag das ja noch gehen, aber mittels Beamer wird man wohl seinen Augen ob des eher durchschnittlichen Bildes nicht trauen, hier leider nur 2 Sterne!
Zum Ton: Auch hier hat man viel Potential verschenkt, ist die Abmischung doch eher frontlastig und Bassarm geraten. Auch ist es verwunderlich, dass man hier auf einer deutschen DVD noch eine zusätzliche Tonspur für die Description für Blinde (im Grunde sehr löblich) mit draufgepackt hat, allerdings in ENGLISCH! Was soll das?
Die Aufbereitung der ist im Grunde sehr gut gelungen, allerdings nur auf den vorderen Boxen. Die Rearspeaker bekommen hier, bis auf sehr vereinzelt auftretende direktionale Effekte, nur während des sehr stimmigen Musikscores etwas zu tun. Auch der Subwoofer hätte noch etwas kräftiger bei den Explosionen etc. (ohne hier von der Handlung etwas zu verraten) zupacken können. Im Vergleich zu der sehr gelungenen Abmischung von X-Men 2 bzw. X-Men 3 sehr schwach, gerade noch 3 Sterne.
Bonusfeatures: Auch hier hat man sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, sicher um die Veröffentlichung der Blue-Ray zu fördern. So gibt es:
1.: den Film als digitale Kopie, was in meinen Augen ziemlich sinnfrei ist, ich möchte keinen Kinofilm auf einem Minidisplay sehen.
2.: ein alternatives Ende ca. 0.40 Minuten
3.: ein ca 12 minütiges Feature über die Dreharbeiten, in welchem sich die Protagonisten gegenseitig beweihräuchern ohne das man wirklich etwas bahnbrechendes erfährt.
Insgesamt also eher mager, was gerade noch einen Stern ergibt.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Umsetzung auf DVD sehr durchschnittlich ausgefallen ist. Wer nur den Film möchte ist mit der DVD relativ gut bedient, da diese ja doch ziemlich frei von Bonusmaterial ist. Der Film ist handwerklich solide auf DVD umgesetzt, man sollte allerdings Bild- und Tontechnisch keine Offenbarung erwarten. Es bleibt also der recht fade Beigeschmack, dass man in den Augen der Studios als DVD-Käufer nur mehr die zweite Wahl darstellt und eher bescheidene Qualität geboten bekommt! Ohne Blue-Ray hätte man sich für die DVD-Umsetzung sicher erheblich mehr Mühe gegeben, deshalb für die Umsetzung auf DVD nur 3 Sterne.
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43 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unterbelichtet - aber unterhaltsam, 21. August 2009
Wer schon immer einmal wissen wollte, wer seit ca. 1850 die Schlachten der USA geschlagen hatte, sollte sich flugs an die Seite der beiden Brüder Logan und Victor begeben, die sich mit spitzen Krallen und nahezu unzerstörbar blutige Schneisen durch die Schlachtfelder ihrer Zeit bahnen. Doch wer ein Erschießungskommando überlebt, bleibt nicht lange unentdeckt. Unter der Führung des zwielichtigen Generals Stryker stellen sie ihre Fähigkeiten in die Dienste des einzig Wahren und Guten, den U, S und A. Während sich Victor zum animalischen Killer "Sabretooth" wandelt, erstrahlt in Logan der wackere und aufrechte "Wolverine". Lasst es krachen, Jungs!
Meiner Treu, was war denn das für eine Katastrophe? Der Hauptdarsteller wirkt durchweg völlig unterfordert, die Protagonisten sind so eindimensional wie eine Scheibe Ghouda, die Handlung erscheint so simpel und vorhersehbar wie eine Episode vom "Sandmann", die Dialoge variieren derart zwischen banal, platt und unterbelichtet, als würde man auch den letzten anspruchsvollen Zuschauer auf feurigen Sohlen verjagen wollen, und den Tiefsinn konnte man allerorten an gewaltigen Plotlöchern bestaunen. Habe ich was vergessen? Ah ja, der Film bietet sowohl den fettesten Zwischengegner als auch den hässlichsten Endgegner seit Menschengedenken auf. Unglaublich - aber wahr! Nachdem ich mich gefühlte fünf Sekunden lang fürchterlich über diesen Fauxpas an Film echauffiert hatte, stellte ich bar vor Überraschung fest, dass mich das nicht die Bohne interessierte und ich mich paradoxerweise vielmehr erstklassig unterhalten fühlte. In erster Hinsicht hat das dieser wenig ausgereifte Film der Präsenz seines Hauptdarstellers Hugh Jackmann zu verdanken, der mit der Figur des "Wolverine" wohl die Rolle seines Lebens gefunden hat. Seine Darstellung des kantigen und charismatischen Naturburschen lässt die Wände wackeln. Viel Wolverine, markige Sprüche zur richtigen Zeit, ein solider und schwer zu überfordernder Cast, ein fantastischer Liev Schreiber als "Sabretooth", vereinzelte Anleihen an das bis dato aufgeworfene X-Men-Universum, annehmbare Sparringspartner und solide choreographierte Kampfeinlagen schaffen ein hammerhartes rasantes Actionspektakel. Es kracht, es bebt, es macht Spaß. Unfassbar wie der Regisseur - zumindest für meinen Geschmack - die Grenze zwischen einer unverdaulichen Dramaturgie und einer krachenden Inszenierung auf den Punkt genau getroffen hat: Rassiges Popcornkino vom Feinsten. Anderthalb Sterne knipse ich als Knicker vom Dienst letztendlich noch ab, weil ich mir nicht vorstellen mag, was ein einigermaßen ambitionierter Regisseur aus dem Stoff hätte erschaffen können.
Fazit:
Sage keiner, ich hätte ihn nicht gewarnt, denn dieser Film wird die Massen spalten. Vergrabt jegliches Anspruchsdenken so tief wie nur möglich...nein, noch tiefer, wappnet die Hollywood verwöhnten Äuglein und richtet Euch schon mal auf ein mordsmäßiges Gaudi ein, denn der einsame Wolf fährt seine adamantiumveredelten Schaschlickspieße mehr als nur einmal aus. Mahlzeit!
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