Aus der Amazon.de-Redaktion
X-Men 2 gelingt es mit Bravour, die Geschichte von
X-Men wieder aufzunehmen und den Fans mehr von jenen Dingen zu liefern, die ihnen schon beim ersten Mal gefallen hatten. Unter der ernsthaften Anleitung des bewährten Regisseurs Bryan Singer fokussiert die zweite Verfilmung der Marvel Comics ihren Blick auf Professor Xavier (Patrick Stewart) und die Superhelden-Mutanten aus dem ersten Film, wobei sie gegen einen Wissenschaftler (Brian Cox) angehen, der einen Hass gegen Mutanten hegt. Dieser hat sich vorgenommen, die Rasse der Mutanten auszulöschen, indem er versucht, Xavier dazu zu bringen, seine telepathischen Fähigkeiten zu missbrauchen.
X-Men 2 wirkt eher wie eine Reihe von spektakulären Szenen, als ein wirklich befriedigender Thriller, jedoch werden neue Alliierte der Mutanten vorgestellt, und einige der jungen "X-Men" erhalten mehr Profil. Vor allem der zeitweise sehr nützliche Magneto (Ian McKellen) erhält seinen Anteil am Rampenlicht. Singer, dem sehr wohl die Parallelen zwischen "Mutantentum" und der um sich greifenden Intoleranz in der echten Welt bewusst sind, versieht die Geschehnisse mit wirklicher Tiefe und gibt dieser Fortsetzungsserie, welche sich in den Händen eines anderen wohl deutlich absurder entwickelt hätte, eine dramatische Dringlichkeit. --Jeff Shannon
Kurzbeschreibung
"Die Stimmung der Gesellschaft wendet sich wieder einmal gegen Freaks mit Superkräften - weil sich ein anonymer Terrorist als Mutant von extremer Potenz entpuppt, unterstützt von dem ominösen Ex-General Stryker, der mit seinen Rachegelüsten der X-Men-Brigade viel Arbeit macht."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch außerhalb jeden Zweifels ein Prunkstück: kernige Optik und kraftvoller, transparenter Sound. Die Special-Edition bietet neben einem reizvollen, weil künstlerisch und nicht anekdotisch orientiertem Audiokommentar von Regisseur und Kameramann 12 Featurettes etc.. Eine Kurzdoku läßt Komponist John Ottman ausführlich zu Wort kommen und zeigt Einblicke in die Fox-Scoring-Stage. Ausgiebig wird auch das Production-Design von Guy Hendrix Dyas ("The Cell") vorgestellt. Die Eleganz der Produktion in Ausstattung und Kamera ist beeindruckend. Wer sich auf ein Comic-Aberteuer von gigantischen Propiortionen einlassen möchte, wird gut unterhalten sein. Amüsant.
Bild: Eine Spitzen-Optik offeriert diese Fox-Disc. Exzellente Kontrastwerte in Verbindung mit höchster Detailtiefe in der Schärfe liefern eine Bildqualität, die schlicht begeistert. Kamerafahrten über Schnee bleiben absolut stabil und verliern nur minimal an Schärfe in der Feinabbildung (00.06.14). Auch die düsteren Ausleuchtungsmomente können das Mastering nicht erschüttern, das Bild bleibt stabil und verfälscht nicht für eine Sekunde die Intentionen des Kameramannes (die nicht zuletzt im Audio-Kommentar von diesem selbst genannt werden). Fantastisch.
Ton: Das Sounddesign ist perfekt angelegt. Bei höchster Dynamik in der DTS-Spur hört man sich inmitten einer feinsinnigen Soundarchitektur, bei der jede einzelne Kanalansteuerung überlegt und sinnvoll gestaltet ist. Die symphonische Musik feiert eine dankbare Koexistenz zur Effekt- uind Sprach-Spur: absolut keine Überlagerungen. Glorios. --movieman.de
VideoMarkt
Wolverine, Storm und die anderen haben sich für ihre aktuelle Mission weitere Mutanten wie etwa den deutschstämmigen Nightcrawler alias Kurt Wagner und aufstrebende Nachwuchsrecken wie den eiskalten Iceman oder den feurigen Pyro als Verstärkung geholt. Denn der cholerische Ex-Armeekommandant Stryker ist als neuer Feind wirklich nicht von Pappe. Den müssen die X-Men im Schulterschluss mit Erzfeind Magneto bekämpfen, schließlich versucht Stryker, sämtliche Mutanten - ob gut oder böse - zu vernichten.
Video.de
Bryan Singers zweite Comicverfilmung entpuppt sich als fulminantes, cleveres Sci-Fi-Sequel mit durchaus eigenständiger Handlung. Größtes Plus ist auch diesmal das herausragende Ensemble um Oscar-Preisträgerin Halle Berry, Ex-Supermodel Rebecca Romijn-Stamos und Charakterdarsteller Patrick Stewart. Dazu gesellen sich hochkarätige Special Effects und das aufwändige Produktionsdesign von Guy Hendrix Dyas ("The Cell"), die diese Fortsetzung zu einem optischen Leckerbissen machen.
Blickpunkt: Film
Nicht ein paar 100.000, sondern nur drei Jahre brauchte die Evolution für einen gewaltigen Sprung. Die kommerziell sehr erfolgreiche, aber hinter den Möglichkeiten des Stoffs zurückgebliebene Ouvertüre der genetischen Freaks mutiert dank sichtbar aufwändigerer Pflege zu einem gut zweistündigen Comicspektakel, dass nun endlich ist, was der Name einer Hauptfigur bisher nur andeutete: magnetisch. Dieses Morphing eines Versprechens zu seiner Einlösung resultiert in einem Sequel, das von der brillanten Eröffnung an in seinen Actionsequenzen überzeugt, mit Effekten verblüfft, die dem Evolutionszwang der Digital-Illusionisten gerecht werden und darüber hinaus biologische Wunder maskuliner und femininer Natur präsentiert, die im Gesamteindruck nur einen Schluss zulassen: im Kinofrühling werden diesen Mutanten wohl allenfalls Simulanten das Fürchten lehren.
Dass die Konkurrenz von der Matrix schon drei Wochen nach Start der 'X-Men' ein nahezu identisches Zielpublikum bedient, ist für beide Filme keine Ideallösung, zeigt aber auch das Selbstbewusstsein der Konkurrenten. Auch ohne die kultige Cyperpunk-Aura des Warner-Rivalen setzt der Fox-Gigant in seinem eigenen Kosmos Ausrufezeichen. Alles ist größer, eleganter, hypnotischer und packender als im Vorgänger, der 25 Millionen Dollar weniger ausgeben durfte und etwas darunter litt, das X-Men-Universum erklären und seine Protagonisten halbwegs gleichwertig einführen zu müssen. Der Nachfolger benötigt keine Vorstellungen mehr, sondern beginnt mit einem furiosen Actionhighlight, das den Zuschauer auf Anhieb erobert und an den Film bindet. In einer virtuosen Harmonisierung von Visual Effects, Soundtrack und dramatischer Inszenierung fällt der blauhäutige Nightcrawler, ein Neuzugang unter den X-Men, im Weißen Haus ein, duelliert sich akrobatisch mit dem Wachpersonal und telportiert sich mit coolen Verpuffungswolken in Sekundenschnelle durch die Gänge, bis nur ein Schuss in letzter Sekunde ihn hindert, die Amtszeit des US-Präsidenten gewaltsam zu verkürzen. Das Attentat verstärkt die bereits im Vorgänger illustrierte Kluft zwischen Menschen und Mutanten, spielt dem Anführer der Intoleranzfraktion endlich die Karte zur Vernichtung der Genfreaks in die Hand. Stryker ist der zentrale bad guy des Films, der aus ganz persönlichen Motiven Rache an den X-oten nehmen will. Die Hauptrolle in seiner Strategie fällt dabei Cerebro zu, das durch Professor Xaviers mächtige Gedankenkontrolle gesteuerte Instrument, in dem jedes Lebewesen der Erde lokalisiert und damit auch vernichtet werden kann. Der Diebstahl der Apparatur in Xaviers Internat ist ein weiterer Actionhöhepunkt des Films und wird schließlich auch sein dramatischer Motor. Denn um den Missbrauch von Cerebro zu verhindern, müssen die beiden Mutantenfraktionen des Vorgängers nun im Team arbeiten. Weitere Plotstränge sind Wolverines Suche nach seiner traumatischen Vergangenheit, seine Zuneigung für Jean Grey, aber auch seine Anziehungskraft auf Magnetos Shapeshifter Mystique. Schließlich wird auch das Unberührbarkeitsdilemma von Teenager Rogue thematisiert, die Figur von Iceman ausgebaut und Wolverine ein weibliches Pendant gegeben, mit dem er sich mit ausgefahrenen Klauen ein für beide wohl befriedigendes S&M-Finale liefern darf. Hier wie auch in anderen Passagen zeigt der Film Sinn für schwarzen Humor, ohne die humanen Aspekte seiner Geschichte aus den Augen zu verlieren. Dass man trotz einer finalen Verlusterfahrung nicht wirklich betroffen ist, liegt an der Vielzahl der Figuren, die eine notwendige enge Bindung fast unmöglich macht. Dass Teamerlebnis ist aber auch die große Stärke der X-Men-Welt, die in diesem zweiten Auftritt im Grunde von zwei Frauen dominiert wird. Die eine verändert virtuos ihre Gestalt, obwohl sie dies nicht nötig hätte, die andere im Schlussbild vielleicht auch, was den Film mit einem originellen Cliffhanger enden lässt. 'We'll be watching', verspricht Wolverine - und Millionen werden ihm folgen. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Star-gespicktes Sequel zum Science-Fiction-Überraschungshit, in dem die X-Men-Brigade erneut Jagd auf böse Mutanten macht.
Kurzbeschreibung
X-Treme Power - die X-Men sind zurück! Im zweiten Teil der X-Men Saga stehen die Helden ihrem gefährlichsten Feind gegenüber. Wenn sie gegen ihn versagen, wäre damit auch das Schicksal der Menschheit besiegelt. Nachdem der US-Präsident nur knapp einem Mutanten-Attentat entgeht, erhält Ex-General William Stryker grünes Licht für einen lange geplanten Mutanten-Feldzug. Er kennt ihre Schwächen, er jagt sie, er weiß, wie man sie vernichtet! Professor Xavier, Wolverine, Storm und die anderen X-Men haben nur eine Chance: sie müssen sich mit ihrem Rivalen Magneto verbünden um so einen Krieg zu verhindern, der alles Leben auf der Erde auslöschen könnte ....
Produktbeschreibungen
Sie sind das nächste Glied in der Evolutionskette. Jeder von ihnen kam mit einer einzigartigen genetischen Mutation auf die Welt mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit, die sich erstmals in der Jugend zeigt. In einer zunehmend von Vorurteilen und Hass beherrschten Welt versteht man sie jedoch nur als wissenschaftliche Kuriositäten, als Launen der Natur, als Ausgestoßene - gefürchtet und verachtet, weil Andersartigkeit nicht akzeptiert wird. Trotz der weit verbreiteten Ignoranz der Gesellschaft schaffen es die X-Men und mit ihnen weltweit Tausende anderer Mutanten zu überleben. Unter den Fittichen des mächtigsten Telepathen der Welt, Professor Charles Xavier, lernen diese ungewöhnlich "begabten" Schüler, ihre Kräfte zu kontrollieren und sie zum Vorteil der Menschheit einzusetzen. Sie kämpfen für den Schutz einer Welt, die sie fürchtet... In X-MEN 2, dem zweiten Abenteuer der X-Men-Saga, müssen die Mutanten ihre bislang gefährlichste Aufgabe meistern. Gemeinsam mit ihren Feinden stellen sie sich der Gefahr, die die Menschheit - und die Existenz der Mutanten - bedroht.