1974 Sie erregt die Aufmerksamkeit von Claudio Fabi und Mara Maionchi vom Label „Numero Uno“ und wird Sängerin der Band Flora Fauna Cemento. Gemeinsam schreiben sie „Stereotipati Noi“ und Gianna tritt bei „Un disco per l’estate“ auf.
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Ihre Musik hat bei uns den gleichen Stellenwert wie Pasta und Chianti: Italo-Röhre Gianna Nannini pflegt auch auf ihrer neuen Scheibe mit kratzbürstiger Stimme mediterranen Pop-Rock. Emotionstriefende Schleicher garniert sie mal sprechend, mal leicht lachend. Bodenständige Rocksongs richtet die Italienerin al arrabiata an - mit harschen Gitarren, treibenden Drums und fetzigem Baß, weitgehend in einem Kölner Studio zubereitet. Das macht an; ein feiner Hochton-Dunstschleier vermiest jedoch den highfidelen Appetit.