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Produktinformation
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Eigentlich war er hergekommen, um den Farmer Morrison zu bewegen, seine Farm aufzugeben, weil dort eine Strasse gebaut werden sollte. Doch schon die Anfahrt erwies sich als ein schier unmögliches Unterfangen, da sein Auto von einer unheimlichen Substanz regelrecht aufgefressen wird.
Wie erwartet, weigert sich Morrison strikt, seine Farm den "Städtern" zu überlassen, und als Coppelstone im Dorf Hilfe sucht, begegnet man ihm mit einer kaum verhohlenen Feindseligkeit und macht ihm unmissverständlich klar, dass je schneller er abreise, desto besser das für ihn und das Dorf wäre. Natürlich gibt er nicht so schnell auf und gerät in einen Sumpf von dumpfem Aberglaube, sklavischem Verhalten und Vergötterung einer unglaublichen Macht, die sich in Gestalt von überdimensionalen Würmern präsentiert. Ein unglaublicher Gestank hängt über dem Dorf und komprimiert sich in einer kleinen Kirche, die keine ist.
Der Spannungsbogen steigt über das ganze Buch hinweg und endet auch nicht mit dem vernichtenden Finale auf Morrisons Farm.
Leseprobe:
Der tödliche Hieb, auf den er wartete, kam jedoch nicht. Coppelstone hatte jedes Zeitgefühl verloren, doch es mussten Minuten vergangen sein, in denen er halb besinnungslos dalag und darauf wartete, dass die Schmerzen nachließen und er wieder einigermaßen frei atmen konnte, bis er auch nur die Kraft fand, den Kopf zu drehen und nach Karlsson Ausschau zu halten.
... Lesen Sie weiter... ›Jedoch der Hauptdarsteller Coppelstone wird meiner Meinung nach zu schnell vom biederen, schlipstragenenden, verschüchterten Bürokraten zum Monsterkiller und Superhelden, der mit markigen Sprüchen á la Bruce Willis auch genau wie jener die Welt im Alleingang retten will.
Besonders schwach und sehr ärgerlich allerdings der Schluß! Nachdem sich die Geschichte zugespitzt hat und der mächtige Endgegner Wyrm endlich zum großen Showdown auf der Bildfläche erschienen ist, vernichtet dieser auf einen Happs einen der Feinde Coppelstones und macht sich sogleich an den Protagonisten selber heran. Und ab dieser Stelle merkt man, daß dem Autor rein gar nichts mehr eingefallen ist, wie er den Held Coppelstone lebend aus der Bredouille bringt. Der als so bösartig und übermächtig und furchterregend und weltvernichtend angekündigte übermächtige Wyrm schickt per Gedankenübertragung den Satz "Kreuz nie wieder meinen Weg, Mensch", kriecht von dannen, vergräbt sich in der Erde und ward nicht mehr gesehn. Ähm, Hallo?!?
So ist binnen zweier bitter enttäuschender Seiten ein Buch zu Ende, das wirklich stark begonnen und sich auch genauso stark entwickelt hat. Ärgerlich!
Wolfgang Hohlbein hat sich mit diesem Buch in das Horror-Genre bewegt. Entsprechend spannend ist das Buch - von der ersten bis zur letzten Seite. Leider kommt diese viel zu früh: Ich hatte das Buch nach etwa zwei Stunden ausgelesen.
Auf den 269 Seiten mit großer Schrift lässt Hohlbein der Handlung kaum Möglichkeiten, sich wirklich zu entwickeln. Zu schnell stürzt unser Protagonist von einer bedrohlichen Situation in die nächste, zu wenig wird sein plötzliches Wachstum vom biederen Beamten zum wackeren Monsterjäger erklärt. An zu vielen Stellen wirkt die Geschichte deswegen unlogisch oder zusammengestückelt. Insbesondere das Ende entbehrt jeder Logik. Unschön.
Kurz: Schlecht zusammengeschriebener Horror und zu wenig Hohlbein fürs Geld.
obwohl... Lesen Sie weiter...
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