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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brachial!,
Von Pogohase "Juli" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wut (Audio CD)
Hämatom? Die mit dem Häschen und Butzemann? Die vier Franken haben sich schon ein ordentliches Nest gemacht, bedenkt man den Start im Jahre 2004. Aber Butzemann und Häschen ist vorbei seit der ersten EP Nein hat die Band sich gewaltig entwickelt und legt mit ihrem Debüt Studioalbum Wut richtig vor! Aggressiv und brachial aber auch melancholisch können die Jungs sein. Die Balladen Freier Fall und Willkommen im Nichts beweisen einmal mehr das auch die härtesten Gesellen einen weichen Kern haben und der ist herrlich musikalisch! Aber der Rock 'n' Roll is' ja ka Lehnstuhl nedd und darum geht abgesehen von einem kurzen elektronischen Intermezzo namens Vorspiel - mit den restlichen 11 Songs auch ordentlich die Post ab.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Los Gehts!,
Rezension bezieht sich auf: Wut (Audio CD)
Mann könnte Hämatom als eine Mischung zwischen Rammstein, Knorkator und Slipknot Bezeichnen. Denn wenn man sich das Album zum ersten Mal anhört, wird es einem sogleich etwas bekannt vorkommen. Hämatom haben aber trotzdem ihren eigenen Sound und auch ihre eigenen Thematiken, die sie in den Lyrics verarbeiten. Wut stellt sich sehr brachial, agrresiv, aber auch teils melancholisch dar und ist ein sehr gutes Debutalbum mit Texten, deren Inhalte mit einem Augenzwinkern versehen sind. Wer also auf derbe Riffs, Doublebase-Gewitter und deutschen, "R"-betonten Gesang, steht, wird hier reichhaltig bedient werden.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ja, nun, nee...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wut (Audio CD)
Diese CD treibt mich zur Verzweiflung! Ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll.
Sie ist schon was Besonderes, aber eben nicht besonders gut. Doch mal der Reihe nach... Hämatom machen deutschsprachigen Metal mit recht harschen Vocals. Ein Stil wie dieser zieht natürlich unweigerlich Vergleiche mit Rammstein nach sich und in diesem Fall durchaus nicht völlig unberechtigt. Irgendwo zwischen Rammstein und JBO mit einer klitzekleinen Prise neuerer Reiter, so in etwa kann man sich die Musik von Hämatom vorstellen. Das Ganze ist verpackt in ein schickes Klappcover mit schönem Booklet, man merkt deutlich, dass sich die Band da eine Menge Gedanken um das Album gemacht hat. Und auch die Texte zeigen deutlich, dass es sich bei Wut" um ein sehr ambitioniertes Werk handelt, dreht sich doch wirklich das ganze Album um das Gefühl Wut. Sehr schön umgesetzt, muss ich neidlos anerkennen. Die Produktion gefällt mir auch, recht hart, aber nicht ganz so kalt wie z. B. bei Rammstein. Jedes Instrument bekommt den ihm gebührenden Freiraum und trotzdem zerfällt der Sound nicht in Einzelteile, sondern bildet eine Einheit. Alles im grünen Bereich also auch hier. Und dass an den Instrumenten keine Stümper ihr Werk verrichten, hört man auch deutlich. Nicht, dass ich jetzt völlig in Verzückung ob des hier dargebotenen technischen Niveaus geraten würde, aber sehr solide wirkt das Ganze schon, durchaus hörenswert. Das liest sich doch bisher recht gut, warum habe ich dann die anfangs erwähnten Probleme mit der Scheibe? Nun, das liegt hauptsächlich an zwei Ursachen. Erstens der Klargesang: Schwankend zwischen leichtem Näseln und deutlichem Leiern ist er nicht dazu angetan, mir Schauer des Wohlbefindens den Rücken runter zu jagen. Da besteht noch deutlicher Nachbesserungsbedarf. Das alleine wäre aber höchstens einen Punkt Abwertung wert, denn immerhin gibt's den Klargesang nicht allzu oft zu hören. Nein, die grossen Probleme verursacht das Songwriting: Die meisten Stücke wirken einfach nervig, aufgekratzt, wirklicher Fluss kommt bei den Stücken nur ganz selten auf. Dabei zeigen die wenigen Ausnahmen, die man als gute Songs bezeichnen kann, dass es doch auch anders geht. Ihr kotzt mich an" ist nämlich ein richtig guter Song geworden und auch Freier Fall" weiß mit seinem leichten Nirvana(!)-Einschlag durchaus zu erfreuen. Auch der sehr ruhige Rausschmeißer Willkommen im Nichts" gefällt mit trotz der cleanen Vocals gut, aber das war's dann auch mit den Positivbeispielen guten Songwritings. Der Rest der Tracks zeigt zwar den ein oder anderen gelungenen Moment, wirkt aber im Grossen und Ganzen hauptsächlich nervend. Schade eigentlich, denn die paar guten Songs zeigen, dass die Band Potential hat. Naja, vielleicht wird's ja in Zukunft noch ein wenig besser, hoffen kann man ja... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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