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Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe.
 
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Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. [Taschenbuch]

Peter Bierl
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Konkret Literatur Verlag; Auflage: aktualis. u. erw. N.-A. (28. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894582421
  • ISBN-13: 978-3894582425
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Anthroposophie ist eine der ältesten und mit bundesweit etwas 20 000 Mitgliedern eine der wichtigsten esoterischen Strömungen.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Auseinandersetzung mit der Lehre Rudolf Steiners und deren Auswirkung auf die auch außerhalb esoterischer Kreise so geschätzte Waldorfpädagogik. Peter Bierl liefert eine kritische Analyse des Menschenbildes und der Geschichtsinterpretation der Anthroposophie sowie der Lehre vom Karma und der Seelenwanderung. Er kann mittels historischer und aktueller Beispiele nachweisen, dass die anthroposophische Weltanschauung antihumanistisch und irrational sowie geeignet ist, autoritäre oder auch faschistische Entwicklungen ideologisch vorzubereiten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
137 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Was Eltern, die mit dem Gedanken spielen ihr Kind auf die Waldorfschule zu schicken, wirklich brauchen ist eine faire und offene Auseinandersetzung mit der Realitaet, sprich den Vorzuegen und natuerlich auch den Schwaechen dieser Reformschule.

Eltern brauchen anschauliche und ehrliche Erfahrungsberichte. Waldorfschulen sind ja zum Teil schon "Weltanschauungsschulen" auch wenn anthroposophische Inhalte im Unterricht selbst nicht vorkommen (sollten). Das anthroposophische Menschenbild, d.h. die Idee des freien, jedoch bewusst und verantwortungsvoll handelnden Individuums bestimmt das Erziehungsideal dieser Paedagogik. Manches in diesen Schulen, die Erziehung zu einer gewissen Ehrfurcht, das taegliche Aufsagen von Versen, Eurythmie etc. mag Eltern in unserer Zeit durchaus befremden.

Was Eltern jedoch wirklich nicht brauchen ist eine radikale, ideologisch motivierte und den Sachverhalt verfaelschende Indoktrination, die nicht nach Verstaendnis sucht sondern bewusst geradezu sektiererisch befremden und ausgrenzen will.

Peter Bierl, ein Genosse Jutta Ditfurths und der radikalen oekologischen Linken fuehrt im Namen dieser Ideologie einen nicht zuletzt politisch motivierten Kreuzzug gegen den "Oekofaschismus" Rudolf Steiners und der Waldorfschulen. Von Jutta Ditfurth stammt im uebrigen das bemerkenswerte Zitat: "ALLE Anthroposophen sind Faschisten". Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch Peter Bierl ausnahmslos schlechtes ueber Waldorfschulen und Anthroposophen zu sagen hat. Als Methode bedient Bierl sich der Technik des Praesentierens von voellig aus dem Zusammenhang gerissenen einseitigen Zitaten um eine moeglichst eindrucksvolle Wirkung zu erzielen. Dadurch werden jedoch die eigentlichen Aussagen Steiners verfaelscht. Bierl moechte auch gar nicht auf die Kernaussagen der Anthroposophie oder der Waldorfpaedagogik eingehen.

Zusammenfassend ist Peter Bierls Darstellung als zu einseitig, ideologisch motiviert, in der Darstellung verfaelschend und tendenzioes zu beurteilen. Aus diesem Grunde ist Bierls Buch als Quelle objektiver Information oder auch als Diskussionsgrundlage einer bewusst kritischen Auseinandersetzung mit dem Weltbild der Anthroposophie leider voellig ungeeignet.

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54 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Erste Orientierung für den Leser bieten Kapitelüberschriften wie etwa „Rudolf Steiner – Der Menschheitsführer“, „Wahn & Waldorf“, „Die ‚zersetzende Kraft’ des Judentums“ sowie „Anthroposophie und NS-Faschismus“. Aus dezidiert linksökologischer Perspektive unterzieht Autor Peter Bierl die Anthroposophie Rudolf Steiners sowie die Waldorfpädagogik einer umfassenden, mitunter beissenden Kritik. Immer wieder bricht sich Bierls Lust an polemischen Formulierungen Bahn; denn Bierl wollte kein gelehrtes Handbuch verfassen, sondern eine Streitschrift. Hierzu einige Textbelege: „Hinter der sanften Fassade der Esoterik verbergen sich gezielte Verblödung, repressive Toleranz sowie rassistische, antisemitische, frauenfeindliche und antidemokratische Ansichten.“ Oder: „Wer anthroposophische Schriften liest, hat Schmerzensgeld verdient.“

Für den gescheiten, ideologiekritischen und ideengeschichtlich versierten Leser bietet Bierls Einleitung eine hochinteressante Lektüre. Es ist einfach eine lustvolle Herausforderung, sich mit Bierls Kernthesen zu befassen. „Ihrem Selbstverständnis nach ist die Anthroposophie eine ‚Geisteswissenschaft’. Ich betrachte sie als Religion, was ihre Anhänger vehement bestreiten.“ Autor Peter Bierl wäre vom Lektorat, dem Herz eines jeden Verlagshauses, gut beraten gewesen, seine Definition von „Religion“ dem interessierten Leser vorzutragen. Schließlich sind kundige Lektoren die Freunde eines Schreibers, um auf derartige Versäumnisse hinzuweisen. Anfrage des Rezensenten an den Autor: Was ist mit Religion gemeint? Was ist für ihn die gesellschaftliche Funktion der Religion? Solche „weltanschaulichen“ Vorfragen müssten eigentlich geklärt sein, dann wären folgende Thesen für den Leser leichter nachvollziehbar: „Ausschlaggebend ist die gesellschaftliche Funktion der Esoterik, von der Anthroposophie eine Strömung ist.“ Und der Autor weiter: „Typisch ist die Behauptung, sämtliche Probleme, individueller wie kollektiver, physischer wie psychischer Art, würden aus mangelnder Spiritualität resultieren und seien nicht auf soziale Verhältnisse zurückzuführen.“ Es ist ein spannendes Unterfangen, in einen imaginären Dialog mit Autor Bierl zu treten, so wenn er schreibt: „Die penetrant anvisierte Harmonie spricht sensible Gemüter an, die sich über die reale und unbegriffene Atomisierung des Individuums in einer nach den Kategorien von Waren und Konkurrenz funktionierenden Gesellschaft hinwegzuträumen.“

Vernehmlich gesagt: Der Rezensent ist weder Ökolinker noch Anthroposoph. Dennoch weckte die Lektüre der von Bierl mit Verve vorgetragenen Thesen die intellektuelle Lust am imaginären Diskurs. Der politische Anspruch des Autors, sich einzumischen und aufklärerisch zu wirken, ist offenkundig. Bierl schreibt: „Angesichts der Bedeutung der Anthroposophie, ihrem sehr guten Image und der verbreiteten Unkenntnis über die okkulte Weltanschauung ist dieses Buch auch eine Dokumentation, mit der ich antifaschistische Aufklärungsarbeit betreiben und unterstützen will.“

Fazit: Bierls Veröffentlichung ist eine mustergültige Streitschrift, denn der Autor erörtert engagiert und kenntnisreich, und wie gesagt mitunter auch polemisch, eine Fülle von ideengeschichtlichen, historischen und politischen Fragestellungen. Eine aufregende Lektüre!

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16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
... ihr Kind auf die Waldorfschule zu schicken, sollten erst dieses Buch gelesen haben. Ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung, Waldorfschulen seien frei, weltoffen und in ganz besonderer Weise dem Kind gegenüber aufgeschlossen, weist Bierl nach, dass die Anthroposophie - und damit die theoretische Grundlage der Waldorfschulen - eine esoterisch-okkulte Weltanschauung beinhaltet, die nach dem Prinzip "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" verfährt - und was sein sein kann, bestimmt immer noch der Guru der Anthroposophen: Rudolf Steiner. Das Buch dokumentiert dessen sektiererische Zirkel, die obskure Weltanschauung der Anthroposophen und deren Rassenideologie mit einer überwältigenden Anzahl von Zitaten und Quellenangaben.
Aus eigener Erfahrung kann ich 80% der Darstellungen dieses Buches bestätigen; die restlichen 20% werden sicherlich auch in anderen Kreisen der Anthroposphen auch zu finden sein, da bin ich sicher.
Ich empfehle, sich einmal ein Spätwerk Rudolf Steiners komplett durchzulesen - wer sich hinterher noch traut, sein Kind auf die Waldorfschule zu geben, ist dort genau richtig.
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Die neuesten Kundenrezensionen
lächerlich ideologisch polemisierende Kritik
Dies war das erste Buch, das ich über Waldorfschulen gelesen habe. Ich hatte es mir in der Stadtbücherei ausgeliehen, weil der Titel mich interessiert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Astrid Eichbaum
Ökofaschismus als Projektion
Das Buch von Peter Bierl mag auf den ersten Blick eine für viele peinliche Aufdeckung der geheimbündlerischen und rassistischen Ambitionen der Walorflehrer und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von Wolfram
Durchaus Empfehlenswert
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Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Dr. Christian Focke
Schwache Polemik
Bierl kommt in seinem Buch leider über eine schwache Polemik nicht hinaus. Als Erziehunngswissenschaftler kann ich Bücher dieses Kalibers nicht ernst nehmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2009 von Michael Birnthaler
"Die weiße Rasse ist die zukünftige..."
Ein Buch, das Eltern lesen MÜSSEN, wenn sie mit dem Gedanken spielen, ihr Kind auf einer Waldorfschule anzumelden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2008 von sisyphus
Wer die Anthroposophie nicht mag wird dieses Werk mögen
Eine Fleißarbeit, die seinesgleichen sucht und der Anthroposophie zum Beispiel Rassismus nachweisen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von R. Bestvater
Vergangenheitserhellung
Könnte von Steiner sein, diese Überschrift...- Als ehemaliger Waldorfschüler, der sich erst mit 34 auf eine theoretische Auseinandersetzung mit den ideologischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2006 von Oliver Posener
Das wurde wirklich Zeit!
"Gefühlsmäßig" habe ich die Waldorfpädagik in der Vergangenheit immer sympathisch gefunden. Lesen Sie weiter...
Am 16. April 2001 veröffentlicht
hervorragend recherchiert
bierls hervorragend recherchierte arbeit ist unverzichtbar in der auseinandersetzung mit den rassistischen elementen in steiners lehre. Lesen Sie weiter...
Am 14. März 2001 veröffentlicht
Ein notwendiges Buch zur rechten Zeit!
Gerade in den letzten Jahren hat die Anthroposophie und die mit ihr verbundene Waldorfpädagogik international und in Deutschland großen Aufschwung erfahren. Lesen Sie weiter...
Am 17. März 2000 veröffentlicht
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