Eine Straftat ist geschehen. Ein junger Mann - der Ich-Erzähler - erzählt in "Wurst und Wahn - Ein Geständnis" von Jakob Hein einem Kommissar die Geschichte seines Vegetarismus', die damit begann, dass auf einmal alle kein Fleisch mehr aßen und der Ich-Erzähler sich unwohl dabei fühlte, sich bei dieser Modeerscheinung zu enthalten. Doch der Verzicht auf Fleisch fällt schwerer als gedacht und auch der Blogger Tom Tofu kann ihn nicht dauerhaft bei der Stange halten...
Dieses kleine Büchlein mit dem unterhaltsam gestalteten Cover spielt mit allen Vorurteilen über Vegetarier und Fleischesser und treibt sie auf die Spitze. Der Autor schreibt so eine wirklich gelungene Satire, die mit gerade einmal 100 Seiten schnell gelesen ist, aber noch lange schmunzeln lässt.