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Man sollte öfter mal Radio hören. Zum Beispiel Deutschlandradio Kultur, wo es mehrmals täglich eine "Wurfsendung" gibt: Minihörspiele, wie kurze Werbebeiträge ins Programm eingestreut, manchmal nur wenige Sekunden lang, irritierend, witzig, absurd, unkonventionell. Da ist zum Beispiel die Serie "20 Helden für die Liebe", bestehend aus kurzen Dialogen zwischen Mann und Frau: sie, die feurige und leicht dümmliche "Isch liebe Disch"-Chika, er, der prollige Patrick-Swayze-Typ. Oder "Was mich ankotzt" - herrlich aufgebrachte Monologe, in denen ein junger Mann über das ständige Kaffeetrinken seiner Bekannten oder seinen eigenen Zeitmangel motzt. Hinter den Kurzbeiträgen stecken Macher wie Plopp!-Award-Erfinder Hermann Bohlen und die Autorin Elke Naters, die CD zur Radioreihe umfasst insgesamt 99 der "Wurfsendungen". Zum Am-Stück-Runterhören ist das nichts - spätestens nach dem dritten Track geht der Zauber verloren. Muss man sich halt selbst disziplinieren, ab und zu die Pause-Taste drücken, ein Weilchen vor sich hin grinsen - bis man's nicht mehr aushält und den nächsten Beitrag hören muss. (jul)
Pressestimmen
"Federleichte Kost auf höchstem Niveau." (hr2 )
"Aus funkelnden Einzelstückchen ist ein Hörbuch geworden, bei dem das Vergnügen nicht nachlässt, sondern zunimmt, je länger man hört." (hr2 Kultur )
"Die Kunst des Hörspiels in 99 kleinen Einheiten" (Süddeutsche Zeitung )
"Aus funkelnden Einzelstückchen ist ein Hörbuch geworden, bei dem das Vergnügen nicht nachlässt, sondern zunimmt, je länger man hört." (hr2 Kultur )
"Die Kunst des Hörspiels in 99 kleinen Einheiten" (Süddeutsche Zeitung )
Kurzbeschreibung
Menschen wollen Geschichten hören, und davon sind die Wurfsendungen bis zum Bersten voll. Und wer mit den Wurfsendungen eintaucht in die Vielzahl von 99 Mini-Hörspielen, wird so schnell nicht wieder an die Oberfläche des Alltags zurückwollen. Was es da zu hören gibt? Von handfesten Krimis über zarte Liebesgeschichten, von witzigen Parodien bis zu surrealen Szenerien - hier ist für jeden etwas dabei.
99 Mini-Hörspiele von jeweils 15 bis 55 Sekunden Länge - geht das? Ja! Bitte mehr davon, liebes Deutschlandradio Kultur!
99 Mini-Hörspiele von jeweils 15 bis 55 Sekunden Länge - geht das? Ja! Bitte mehr davon, liebes Deutschlandradio Kultur!
Über den Autor
Stefan Kaminski ist Schauspieler, Sprecher und Autor. 1974 geboren, in Berlin aufgewachsen, wollte immer Meeresbiologe werden, hat dann aber Mikrofone, Kassetten und Geräusche für sich entdeckt – und seine Stimme, die aus vielen zu bestehen schien! Sein professioneller Weg begann 1996 beim Hörfunk. Danach Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'. Seit 2001 spielt er am Deutschen Theater Berlin, wo er mit Regisseuren wie Jürgen Kruse, Dimiter Gotscheff und Leonhard Koppelmann arbeitete. 2003 entstand dort sein Live-Hörspielformat Kaminski ON AIR. Filmklassiker, Theaterstoffe und Opernlibretti sind hier Gegenstand freier Bearbeitung. Sein 'Stimmen-Morphing' führt ihn dabei von einer Figur zur nächsten und lässt bekannte Geschichten neu entstehen. Eine erfolgreiche Mischung aus Theater, Hörspiel und Entertainment, die auch auf Tour zu erleben ist. Darüber hinaus ist Stefan Kaminski in vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen vertreten. Beim Hörverlag war er bereits in Lewis Carrolls Alice im Wunderland, Nick Hornbys A long way down und in Sergej Lukianenkos Trix Solier zu hören. Mehr unter www.kaminski-on-air.de.
Leslie Malton wurde in Washington D.C. geboren. Ihre Karriere begann sie am Theater. Von 1985 an war sie jahrelang Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo sie zunächst als Ophelia in William Shakespeares Hamlet mit Klaus Maria Brandauer auftrat. Später war sie in zahlreichen Inszenierungen von George Tabori zu sehen. Ihren Durchbruch als Fernsehdarstellerin hatte sie 1992 mit ihrer Rolle der Gudrun Lange im ZDF-Vierteiler "Der große Bellheim", für die sie mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Leslie Malton ist mit dem Schauspieler Felix von Manteuffel verheiratet. Für den Hörverlag ist sie bereits in Tad Williams Otherland zu hören.
Felix von Manteuffel gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Er wirkte in unzähligen Fernseh- und Filmproduktionen wie in Café Meineid, Herzschlag, dem Tatort, Requiem für eine romantische Frau und Ein Mann für meine Frau mit und sprach zahlreiche Produktionen für den Hörverlag, wie Homo Faber oder Montauk von Max Frisch oder Harry Potter von Joanne K. Rowling. Darüber hinaus ist Felix von Manteuffel in den Hörspielproduktionen Der Zauberberg von Thomas Mann, Robinson Crusoe von Daniel Defoe, Moby-Dick oder Der Wal von Herman Melville, Dracula von Bram Stoker, Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier, Die Strudlhofstiege von Heimito von Doderer oder Reise ans Ende der Nacht von Louis-Ferdinand Céline zu hören.
Verena von Behr wurde in Bielefeld geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin. Es folgten zahlreiche Bühnenengagements, bspw. am Staatstheater Stuttgart, an den Theatern Basel, Heidelberg und Bonn. Seit 1987 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin auch im Bereich Hörspiel.
Bernhard Schütz war von 1988 bis 1993 am Theater Basel beschäftigt, danach bis 1995 am Schauspielhaus Hamburg. Seit 1994 hat er ein Engagement an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. In dieser Zeit wirkte er in vielen Inszenierungen mit, so u. a. in 'Berliner Republik' unter der Regie von Christoph Schlingensief und in 'Des Teufels General' sowie 'Der Idiot' unter der Regie von Frank Castorf. Nebenbei spielte er zahlreiche Rollen für Kino und TV, u. a. in 'Brandnacht' (1991), 'Dämonen' (2000), 'Der Job seines Lebens' (2002/2004) und zuletzt in der Serie Kriminaldauerdienst (2006/2007). Für den Hörverlag hat Bernhard Schütz bereits Flauberts "Madame Bovary" und Melvilles "Moby Dick" gesprochen.
Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs 'Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler'. 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs 'Die Nibelungen' der Kritikerpreis der 'Berliner Zeitung' verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks 'Wir können auch anders'. Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman' brachte ihr 2002 den "Adolf-Grimme-Preis" in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens 'Liegen Lernen' in deutschen Kinos zu sehen.
Gerd Wameling, 1948 in Paderbom geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen. Sein erstes Engagement erhielt er am TAT (Theater am Turm) in Frankfurt am Main. Dort entdeckte ihn Peter Stein und holte ihn 1974 nach Berlin an die Schaubühne, deren renommiertem Ensemble Gerd Wameling fast 20 Jahre lang angehören sollte.
Gerd Wameling fand in der Schaubühne ein Theater, das radikal im Ansatz und in seinem Anspruch war und jenseits jeder Art von Beiläufigkeit. Die Inszenierungen hatten Ereignischarakter, erweckten weltweit Interesse, und dieses Theater wurde eine Zeitlang zur Pilgerstätte aller Theaterbegeisterten und zum Synonym für ein Ensemble einzigartiger Schauspieler.
Um nur wenige Aufführungen innerhalb der großen Spannweite der Schaubühnenprojekte zu nennen, in denen Gerd Wameling spielte und an die man sich bis heute erinnert: "Sommergäste" (Regie: Peter Stein), "Die Wupper" (Regie: Luc Bondy), "Shakespeares Memory" (Regie: Peter Stein), die Botho-Strauß-Stücke "Trilogie des Wiedersehens" (Regie: Peter Stein), beide Teile von "Death, Destruction und Detroit" (Regie: Robert Wilson), "Amphitryon" (Regie: Klaus Michael Grüber), "Kirschgarten" (Regie: Peter Stein).
1992 verlässt Gerd Wameling das Ensemble der Schaubühne und arbeitet seither frei. 1993 und 1994 konnte man ihn bei den Salzburger Festspielen in "Coriolan" (Regie: Deborah Wamer) und "Das Gleichgewicht" (Regie: Luc Bondy) erleben.
Einem breiten Publikum ist Gerd Wameling vor allem als Staatsanwalt Dr. Fried aus der SAT l-Serie "Wolffs Revier" bekannt, eine Rolle, der er 7 Jahre lang mit seiner ihm eigenen Präsenz und Ausstrahlungskraft unverwechselbares Profil gab. 1993 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Unter der Regie erstklassiger Regisseure spielte Gerd Wameling ein weites Spektrum an Rollen, u.a. in den Spielfilmen "In weiter Ferne so nah" (Regie Wim Wenders), "Sexy Sadie" (Regie Matthias Glasner), in den ZDF-Krimireihen "Bella Block" (Regie Max Färberböck) und "Sperling" (Regie Juraj Herz), in der ZDF-Reihe "Frauen morden leichter" die Folge "Gesammelte Werke" (Regie: Thorsten Näter), in der ARD-Reihe "Lauter tolle Frauen - Mit 50 küssen Männer anders" (Regie: Margarethe von Trotta).
Leslie Malton wurde in Washington D.C. geboren. Ihre Karriere begann sie am Theater. Von 1985 an war sie jahrelang Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo sie zunächst als Ophelia in William Shakespeares Hamlet mit Klaus Maria Brandauer auftrat. Später war sie in zahlreichen Inszenierungen von George Tabori zu sehen. Ihren Durchbruch als Fernsehdarstellerin hatte sie 1992 mit ihrer Rolle der Gudrun Lange im ZDF-Vierteiler "Der große Bellheim", für die sie mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Leslie Malton ist mit dem Schauspieler Felix von Manteuffel verheiratet. Für den Hörverlag ist sie bereits in Tad Williams Otherland zu hören.
Felix von Manteuffel gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Er wirkte in unzähligen Fernseh- und Filmproduktionen wie in Café Meineid, Herzschlag, dem Tatort, Requiem für eine romantische Frau und Ein Mann für meine Frau mit und sprach zahlreiche Produktionen für den Hörverlag, wie Homo Faber oder Montauk von Max Frisch oder Harry Potter von Joanne K. Rowling. Darüber hinaus ist Felix von Manteuffel in den Hörspielproduktionen Der Zauberberg von Thomas Mann, Robinson Crusoe von Daniel Defoe, Moby-Dick oder Der Wal von Herman Melville, Dracula von Bram Stoker, Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier, Die Strudlhofstiege von Heimito von Doderer oder Reise ans Ende der Nacht von Louis-Ferdinand Céline zu hören.
Verena von Behr wurde in Bielefeld geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin. Es folgten zahlreiche Bühnenengagements, bspw. am Staatstheater Stuttgart, an den Theatern Basel, Heidelberg und Bonn. Seit 1987 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin auch im Bereich Hörspiel.
Bernhard Schütz war von 1988 bis 1993 am Theater Basel beschäftigt, danach bis 1995 am Schauspielhaus Hamburg. Seit 1994 hat er ein Engagement an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. In dieser Zeit wirkte er in vielen Inszenierungen mit, so u. a. in 'Berliner Republik' unter der Regie von Christoph Schlingensief und in 'Des Teufels General' sowie 'Der Idiot' unter der Regie von Frank Castorf. Nebenbei spielte er zahlreiche Rollen für Kino und TV, u. a. in 'Brandnacht' (1991), 'Dämonen' (2000), 'Der Job seines Lebens' (2002/2004) und zuletzt in der Serie Kriminaldauerdienst (2006/2007). Für den Hörverlag hat Bernhard Schütz bereits Flauberts "Madame Bovary" und Melvilles "Moby Dick" gesprochen.
Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs 'Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler'. 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs 'Die Nibelungen' der Kritikerpreis der 'Berliner Zeitung' verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks 'Wir können auch anders'. Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman' brachte ihr 2002 den "Adolf-Grimme-Preis" in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens 'Liegen Lernen' in deutschen Kinos zu sehen.
Gerd Wameling, 1948 in Paderbom geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen. Sein erstes Engagement erhielt er am TAT (Theater am Turm) in Frankfurt am Main. Dort entdeckte ihn Peter Stein und holte ihn 1974 nach Berlin an die Schaubühne, deren renommiertem Ensemble Gerd Wameling fast 20 Jahre lang angehören sollte.
Gerd Wameling fand in der Schaubühne ein Theater, das radikal im Ansatz und in seinem Anspruch war und jenseits jeder Art von Beiläufigkeit. Die Inszenierungen hatten Ereignischarakter, erweckten weltweit Interesse, und dieses Theater wurde eine Zeitlang zur Pilgerstätte aller Theaterbegeisterten und zum Synonym für ein Ensemble einzigartiger Schauspieler.
Um nur wenige Aufführungen innerhalb der großen Spannweite der Schaubühnenprojekte zu nennen, in denen Gerd Wameling spielte und an die man sich bis heute erinnert: "Sommergäste" (Regie: Peter Stein), "Die Wupper" (Regie: Luc Bondy), "Shakespeares Memory" (Regie: Peter Stein), die Botho-Strauß-Stücke "Trilogie des Wiedersehens" (Regie: Peter Stein), beide Teile von "Death, Destruction und Detroit" (Regie: Robert Wilson), "Amphitryon" (Regie: Klaus Michael Grüber), "Kirschgarten" (Regie: Peter Stein).
1992 verlässt Gerd Wameling das Ensemble der Schaubühne und arbeitet seither frei. 1993 und 1994 konnte man ihn bei den Salzburger Festspielen in "Coriolan" (Regie: Deborah Wamer) und "Das Gleichgewicht" (Regie: Luc Bondy) erleben.
Einem breiten Publikum ist Gerd Wameling vor allem als Staatsanwalt Dr. Fried aus der SAT l-Serie "Wolffs Revier" bekannt, eine Rolle, der er 7 Jahre lang mit seiner ihm eigenen Präsenz und Ausstrahlungskraft unverwechselbares Profil gab. 1993 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Unter der Regie erstklassiger Regisseure spielte Gerd Wameling ein weites Spektrum an Rollen, u.a. in den Spielfilmen "In weiter Ferne so nah" (Regie Wim Wenders), "Sexy Sadie" (Regie Matthias Glasner), in den ZDF-Krimireihen "Bella Block" (Regie Max Färberböck) und "Sperling" (Regie Juraj Herz), in der ZDF-Reihe "Frauen morden leichter" die Folge "Gesammelte Werke" (Regie: Thorsten Näter), in der ARD-Reihe "Lauter tolle Frauen - Mit 50 küssen Männer anders" (Regie: Margarethe von Trotta).