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Wunschloses Unglück [Taschenbuch]

Peter Handke
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1974
Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Suhrkamp (1974)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3892642117
  • ISBN-13: 978-3518366462
  • ASIN: 3518366467
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 777.666 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht er das Gymnasium in Tanzenberg und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt in der Regie von Claus Peymann.

Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die morawische Nacht (2008), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013). 

Auf die Publikumsbeschimpfung (UA, Theater am Turm Frankfurt / Main, 1966) folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee (UA, Schaubühne am Halleschen Ufer Berlin, 23.1.1971), Die Unvernünftigen sterben aus (UA, Theater am Neumarkt Zürich, 17.4.1974), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (UA Burgtheater Wien, 16.1.1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (UA, Wiener Festwochen, 9.5.1992), über den Untertagblues (UA, Berliner Ensemble, 30.9.2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (Deutschsprachige Erstaufführung, Salzburger Festspiele, 9.8.2009) über das große Epos Immer noch Sturm, das am 12. August 2011 bei den Salzburger Festspielen seine Uraufführung hatte und 2012 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde, bis zum Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez (UA, Wiener Festwochen, 15.5.2012).

Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.

Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«

Hans Höller, Dr. phil., Professor für Germanistik an der Universität Salzburg, Verfasser zahlreicher Bücher zur zeitgenössischen Literatur, Mitherausgeber der Thomas-Bernhard-Werkausgabe und der Jean-Améry-Ausgabe. 

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der junge Handke 16. September 2005
Von P. Labus
Format:Taschenbuch
"Wunschloses Unglück" ist eines der frühen Werke Handkes. Es handelt von seiner Mutter, wobei das Verb "handeln" hier vielleicht falsche Assoziationen weckt: Handke malt ein Bild von seiner Mutter, das klar und durchsichtig ist, sachlich und dabei so wunderbar bewegend, weil es den Leser fühlen lässt, was jene Frau durchgemacht haben muß.
Als Mädchen auf dem Lande wächst sie auf, erhält dort kaum Bildung, obwohl sie wissbegierig ist und sicherlich auch begabt, doch sie muß sich in die Gesellschaft einpassen, die Rolle der damaligen Frau spielen: Haushalt und Kinder. Sie erträgt dieses Leben auf Dauer nicht, zu viel Langeweile und Einsamkeit, ein trunksüchtiger Ehemann, den sie nicht liebt, drei Abtreibungen und immer diese Lust auf das Leben, das Erleben, welche sie aber nicht stillen kann. Daran geht sie am Ende zu grunde.
Der Ich-Erzähler und Sohn greift in die Beschreibung hinein, berichtet von dem Schreibprozess, die Arbeit und Kraft, die er erfordert. Handke verbindet hier innere und äußere Realität, schaft damit eine "Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt".
Ein sicherlich sehr persönliches Buch, welches aber trotzdem kein Denkmal für eine Mutter wird, oder das wenigstens versucht zu werden. Nur eine Beschreibung, ein Bild, mit erzählerischen Qualitäten die mindestens an Stefan Zweig heranreichen.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Art und Weise des Berichtens: voller Entsetzen zeichnet Handke die Lebensgeschichte seiner Mutter nach. Mal in leichten, fließenden Wendungen, mal mit schweren, eigenen, ungelenken Worten das Unbegreifliche darlegend. In einem eigenen Kapitel überlegt er, wie die kurze Zeit, die seine Sprachlosigkeit freiläßt, für die Geschichte seiner Mutter genutzt werden kann. Er stellt fest, daß schon die Suche nach einer Formulierung eine Entfernung vom Inhalt bedeuten kann und nimmt sich vor, nur gängige Formulierungen aus dem "gesamtgesellschaftlichen Sprachfundus" zu verwenden. Wie viele andere Schwierigkeiten und Gefahren, die er sieht, kann er auch diese nur feststellen und hineinstolpern. Komprimiert und holprig ist die erzählte Lebensgeschichte der Mutter, mit einfachem Vokabular ist dem halt nicht beizukommen.

Vom Altern einer ehemals lebenslustigen Frau ist die Rede, die von Armut, trinkendem Ehemann und den familiären Pflichten um die Erfüllung selbst der kleinen Sehnsüchte betrogen wurde. Das Kärntener Dorfleben bietet keinen Freiraum für Einmaligkeit und Eigenarten, nicht mal für offene Verzweiflung. Sie klagt nicht oft, die Enttäuschung und Freudlosigkeit münden in schwere Kopfschmerzen. Alternativen zum Selbstmord sind nicht in Sicht.

Die Lebensgeschichte seine Mutter muß auch für Handke voller Unverständlichkeiten sein, anmerken läßt er sich das aber nicht. Die Schilderung klingt linear und umfassend. Aber was war Handke für seine Mutter, was war er für sie? Hochbemüht ist er im Lebensbericht, die Erzähllinie seiner Mutter nicht die seine kreuzen zu lassen. Er scheint ein Außenstehender zu sein.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Annäherung an die tote Mutter 21. Juli 2006
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wie geht man mit dem Tod der eigenen Mutter um, der noch dazu ein Selbstmord war? Der Schriftsteller Peter Handke wird im Alter von 30 Jahren mit dieser Herausforderung konfrontiert. Er nähert sich der schwierigen persönlichen Aufgabe, indem er wenige Wochen nach dem Tod der Mutter eine Erzählung über sie schreibt. Er hält fest, was er von ihr und ihrem Leben weiß. Einerseits distanziert, andererseits so nah wie möglich rekonstruiert der Autor das Leben seiner Mutter, die unter dem Zwang ihrer Frauenrolle und der schwierigen wirtschaftlichen Umstände nie zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit kommt. Von den äußeren Verhältnissen zunehmend entindividualisiert und zutiefst einsam, setzt sie ihrem Leben schließlich im Alter von 51 Jahren ein Ende. Handke reflektiert in der Erzählung ständig die Voraussetzungen seines eigenen Erzählens, gibt Einblick in den Schaffensprozess, macht diesen für den Leser transparent. "Wunschloses Unglück" ist keine leichte Unterhaltungs- oder Erbauungsliteratur und schon gar nicht komisch. Auch wenn Handke in klarer Sprache und nahezu nüchtern die Lebensgeschichte seiner Mutter erzählt, löst die Lektüre eine beklemmende Stimmung aus, der sich der Leser nur schwer entziehen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literatur und Theorie 20. Dezember 2004
Von Ossiwan
Format:Taschenbuch
Die Lebensgeschichte einer Mutter, ewig gefangen in ihrer Umwelt. Von der Geschichte herumgeworfen, nie ihr eigenes Leben leben könnend, bis sie Erlösung im Selbstmord findet. Der Erzähler dabei im Zwiespalt wie nahe oder wie weit man sich von der Protagonistin einer Geschichte entfernen kann und darf. Anhand eines persönlichen Schicksals stellt sich der Schriftsteller selbst in Frage, bestimmt für sich Erzähler und Autor, Protagonistin und leibliche Mutter, erfahrenes und mystifiziertes. Handke hat mit diesem schmalen Bändchen ein literaturtheoretisches Meisterwerk am eigenen Leib exerziert, Theorie und Praxis mittels eines Fallbeispieles verwebt. Großartig.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Peter Handke: "Wunschloses Unglück: Erzählung"
Eine Sohn-Mutter Reflexion erster Güte! Eine mögliche Variation natürlich; und dies in einer fliesenden Sprache, wie es Handke eben in einer wahrlich fesselnden Art... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Christian Leuzinger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie immer Super
Ich shätze sehr die Arbeit und die ganze politische Einstellung von Peter Handke. Das Buch entsprach meiner Erwartung. Vielen Dank.
Vor 18 Monaten von Armando Accardo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig - wie erwartet
Handke deckt auch hier seine Wunden schonungslos auf, lässt teilhaben an seinen Verletzungen. Seine ständige literarische "Aufarbeitung" ist ein großer... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von v. Siegburg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Peter Handke - wunschloses Unglück
Ein etwas älteres Werk von Peter Handke, das ich schon vor ca. 2 Jahrzehnten gelesen habe. Er beschreibt sehr eindrucksvoll das Leben seiner Mutter - Empfehlenswert
Vor 20 Monaten von Seidl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verbotene Wünsche, loses Unglück
Peter Handke schildert in Form einer Erzählung das Leben seiner Mutter bis zu deren Freitod mit 51 Jahren. Er selbst, erstgeborenes und uneheliches Kind, war damals 30. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Tomate veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunschloses Unglück
"Wunschloses Unglück" ist Peter Handkes literarischer Nachruf auf die eigene Mutter, die sich mit Tabletten das Leben nahm. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von MM1981 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wunschloses Unglück
"Wunschloses Unglück" war mein erster Versuch mit Handke. Sieben Wochen nach dem Freitod der Mutter hat er dieses kleine Werk geschaffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von Ophelia
5.0 von 5 Sternen Literatur im Sinne Kafkas
Die Erzählung "Wunschloses Unglück" von P. Handke erzählt von seiner vom Leben und den Umständen wahrlich geschändeten Mutter - eine Rahmengeschichte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2011 von de Balzac
4.0 von 5 Sternen Ich möchte wirklich gerne tot sein
Im Spätherbst des Jahres 1971 nimmt sich die Mutter Peter Handkes mit einer Überdosis Antidepressiva und Schlaftabletten das Leben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2011 von Svenja Hoch
5.0 von 5 Sternen Heute will ich an nichts denken, heute will ich nur lustig sein
Der Lebenslauf der Mutter von Handke, die in einem Dorf in Kärnten im Jahre 1971 durch die Einnahme einer Überdosis Schlaftabletten Selbstmord begeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von Mag Sarah Krampl
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