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Wunsch-Bullshit im Universum. Eine Kritik der Wunsch-Bestellungen im Universum von Rhonda Byrne, Pierre Franckh, Bärbel Mohr, Esther Hicks und Kurt ... Nicht-mehr-Satire und Noch-nicht-Wissenschaft [Taschenbuch]

Jacky Dreksler , Hugo Egon Balder
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. November 2007
WUNSCH-BULLSHIT IM UNIVERSUM
»Ist esoterisches Extrem-Wünsching Bullshit?« fragen Hugo Egon Balder (Genial daneben) und Jacky Dreksler (RTL Samstag Nacht) in dieser ernsthaften, aber auch satirischen Analyse. Extrem-Wünsching behauptet: Du kannst vom Universum garantiert alles haben: Geld, Jobs oder Parkplätze - wünsch es dir einfach. Das verkünden Bestsellerautoren wie Rhonda Byrne (The Secret - Das Geheimnis), der Schauspieler Pierre Franckh oder Bärbel Mohr. Dabei verdrehen sie Fakten oder brüsten sich mit selbst gewirkten "Wundern", um ihre Botschaft verkaufswirksam "rüberzubringen". Das nennen Balder & Dreksler mit Princeton-Professor Harry G. Frankfurt "Bullshit" - opportunistischen Umgang mit der Wahrheit. Sie kritisieren die Mischung aus positivem Denken, Esoterik und Allmachts-Fantasien, die behauptet: Du bist Gott. Durch das esoterische Gesetz der Anziehung erschaffst du dich und den Kosmos allein durch deine Gedanken. Das Gute, aber auch das Übel: Arm? Fett? Krebs? Keinen Job? Haus abgebrannt? - Selber schuld: Du hast alles selbst "angezogen". Balder und Dreksler analysieren die Wunschtheorien mit Humor. Aber hinter dem leichten Ton steckt ein moralisches Anliegen: Die Wünschelwichte präsentieren sich als allwissende Gurus, Psychologen und Seelsorger. Sie greifen in das Leben von Menschen ein, die in Not, krank oder verzweifelt sind oder nach dem Sinn ihres Lebens suchen. Die aber bekommen Bullshit statt Lebenshilfe.

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Wunsch-Bullshit im Universum. Eine Kritik der Wunsch-Bestellungen im Universum von Rhonda Byrne, Pierre Franckh, Bärbel Mohr, Esther Hicks und Kurt ... Nicht-mehr-Satire und Noch-nicht-Wissenschaft + Schwarzbuch Esoterik
Preis für beide: EUR 35,89

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Pacific Productions; Auflage: 1., Aufl. (16. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981201582
  • ISBN-13: 978-3981201581
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 17 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 417.755 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Die TV-Produzenten Hugo Egon Balder und Jacky Dreksler haben eine neue Bewusstseinsindustrie geortet: esoterische Mega-Seller, die die Erfüllung aller Wünsche garantieren: Du kannst alles haben oder sein, was Du willst. Die erfolgreichsten bei uns: der Film- und Fernsehstar Pierre Franckh, die Fotoreporterin Bärbel Mohr, die Spiritisten Esther & Jerry Hicks, der verurteilte Titelhochstapler «Prof. Dr.» Kurt Tepperwein und neuerdings die australische Fernsehproduzentin Rhonda Byrne mit ihrem Millionen-Buch- und DVD-Hit »The Secret - Das Geheimnis«.

Im Radarschatten der Öffentlichkeit, so die Autoren, hat sich eine neue Bewusstseins-Industrie etabliert: Extrem-Wünsching. In Büchern und DVDs verbreiten Bestseller-Gurus eine verführerische Botschaft: Das Universum ist ein gigantisches Versandhaus und sendet dir alles, was du willst. Egal, ob Autos oder Jobs, Sexpartner oder Krebs weg. Du bestellst, das Universum liefert. Sofort. Mit Garantie. Einziges Investment: der Glaube, dass es klappt. Balder & Dreksler: »Bullshit!«

Hugo Egon Balder (»Genial daneben«): »Das ist Ratgeber-Literatur auf Crack. Man hofft, die Autoren hätten sich beim Schreiben zugedröhnt: Kokain, Angel Dust, Stroh-Rum - irgendwas! Aber wir befürchten, die waren stocknüchtern und glauben wie Kinder an ihre eigenen Verheißungen.«

Eine logische Folge der Extrem-Wünsching-Theorie ist: Auch Krieg oder Krankheit wünscht man selber herbei. Bestseller-Autorin Rhonda Byrne (The Secret - Das Geheimnis): »Sie können sich nichts ‚einfangen’, wenn Sie nicht denken, dass Sie es können.« Aids- oder Krebskranke sind also selber schuld an ihrem Leid, weil sie „falsch gedacht“ haben. Balder & Dreksler: »Bullshit! Fragen Sie mal die Kranken und ihre Ärzte!«

Den Bullshit-Vorwurf stützen Balder & Dreksler auf Princeton-Professor Harry G. Frankfurt. In seinem Buch Bullshit (Suhrkamp) definierte er: Bullshit ist der opportunistische Umgang mit der Wahrheit. Bullshit ist es egal, ob etwas wahr oder falsch ist. Hauptsache, es wirkt und verkauft sich. Die Autoren: „Der Verkaufserfolg dieser primitiven Pop-Magie ist das einzige, was wir nicht bezweifeln.“

Warum nehmen ausgerechnet zwei Fernsehproduzenten den Kampf gegen das Extrem-Wünsching auf? Dreksler: »In unserem Business gilt: Wirkung und Quote ist wichtiger als Wahrheit und Wirklichkeit. Wir schneiden Lacher in unlustige Comedy-Acts, reduzieren differenzierte Experten-Aussagen auf Ein-Satz-Statements, lassen arme Würstchen von Schlagerstars zusammenscheißen, zeigen Ärsche, Titten und Tränen unter dem Vorwand einer Model-Show oder werfen dem Publikum in Nachmittags-Freakshows fernsehgeile Debile zum Fraß vor. Mit anderen Worten: Wir Fernsehmacher produzieren Bullshit und sind daher sowas wie Bullshit-Experten. Als Profis erkennen wir Bullshit oft schneller als andere. Wir vermuten: Auch die Extrem-Wünscher wollen Kohle verdienen und arbeiten daher mit ähnlichen Mitteln wie wir.«

Sägt nicht den eigenen Ast ab, wer Manipulation zugibt? Balder: »Die Menschen sind ja nicht blöd. Sie wissen, dass wir in einer Show manchmal auf ähnliche Weise tricksen wie unsere nächsten Verwandten, die Zauberkünstler. Aber: Bei uns ist es ein fairer Deal. Du gibst mir Zeit, ich gebe Dir Unterhaltung. Bei den Theorien der Extrem-Wünsching-Magier ist das kein fairer Deal. Du gibst Ihnen Zeit, sie geben Dir leere Hochglanz-Versprechungen.«

Die Extrem-Wünscher, so Balder & Dreksler, verbergen ihre gefährliche Botschaft unter dem Schafspelz der Ratgeber- und Selbsthilfe-Literatur. Aber dort lauern Wölfe, die sich als allwissende Experten für sämtliche Probleme und Träume ausgeben: Liebesglück, ewige Gesundheit oder unendlicher Reichtum – nichts ist unmöglich: „Gedanken werden Dinge“ (Rhonda Byrne), „Alle Wünsche werden sofort erfüllt. Ohne Ausnahme“ (Esther Hicks), „Unmögliches wird sofort erledigt“ (Pierre Franckh).

Sie sind Wahrsager, Magier und Schamanen, Psychotherapeuten, Ratgeber und Priester in einer Person. Sie treten mit dem Anspruch auf, uralte magische Geheimnisse zu kennen und zugleich im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Die Wünschelwichte, so die Autoren, servieren ihre Zaubersüppchen mit quantenphysikalischem Maggi, um sie auch für Wissenschaftsgläubige schmackhafter zu machen und schwurbeln von Gedankenfrequenzen, die wir als Wunschbestellungen ins Universum ausstrahlen, die dort dann durch das geheimnisvolle „Gesetz der Anziehung“ zu den erbetenen Dingen werden. Balder & Dreksler: „Bullshit! Wer behauptet, Millionen zusammenwünschen zu können, wird sein Wissen wohl kaum mühsam in Büchern und Seminaren verhökern.“

Die Autoren sehen vor allem ein moralisches Problem. Dreksler: »Die Wunschtheorien verheißen: Du kannst Deine Probleme weg- und Millionen herbeiwünschen. Ohne Arbeit oder persönlichen Einsatz. Sie sprechen damit viele Menschen an, die verschuldet, krank oder verzweifelt sind. Und die bekommen dann Steine statt Brot, Bullshit statt Hilfe. Und da hört der Spaß für uns auf. Die Wunschtheorien stehlen den Menschen nicht nur Geld und Lebenszeit. sondern auch ihre Hoffung und ihre Würde.«

Autorenkommentar

Wir sind zwei alte Clowns aus dem Showbiz, quasi Veteranen der Unterhaltungsbranche. Wir haben zusammen viele Shows produziert, darunter RTL Samstag Nacht, die Comedy-Kult-Sendung der Neunziger. Hugo Egon Balder moderiert und schauspielert momentan im hohen Alter noch bei SAT.1 (Genial daneben, Hit-Giganten) und Jacky Dreksler ist Autor bzw. Produzent von 1000 TV-Sendungen. Wie kommen ausgerechnet wir dazu, ein Buch zu schreiben, das versucht, esoterische Scharlatane zu entlarven? Und das, obwohl wir absolut nichts von Esoterik verstehen. Nun, unsere professionelle Neugier wurde durch zu viele „Nanus“ geweckt, und das kam so. Durch einen Focus-Artikel wurden wir auf ein unglaublich erfolgreiches Buch der Australierin Rhonda Byrne aufmerksam: The Secret – Das Geheimnis. Es fasste den Inhalt ihrer gleichnamigen (und ebenso erfolgreichen) DVD zusammen: Du kannst vom Universum garantiert (!) alles haben – Geld oder Glück, Jobs oder Parkplätze. Du musst dafür nicht hart arbeiten; wünsch es dir einfach. Zunächst einmal kein Nanu. Eher ein müdes Lächeln: Leute, die eine riesige Bugwelle erzeugen und dann mit einem winzigen Schiffchen daherkommen, haben wir in unserem Metier, dem Showgeschäft, mehr als genug – wir leben mit und von dieser Technik! Aber – dann doch ein erstes kleines Nanüchen: Warum verhökert Rhonda Byrne Ihnen und uns dieses unfassbare Geheimnis mühsam mit Büchern und DVDs, statt ihrem eigenen Rat zu folgen, durch einfaches Wünschen schnell stinkreich zu werden und Südostasien zu kaufen? Naja, wandten Freunde ein, die fest an alle Formen von Esoterik glaubten, vielleicht hat Rhonda eine soziale Ader und will nicht alleine reich werden. – Mag sein. Nett von ihr. Nicht jeder würde so selbstlos handeln. (Stellen Sie sich vor, Sie entdecken in Ihrem Garten die ergiebigste Diamantenmine der Welt, in nur 2 Meter Tiefe. Als Erstes sagen Sie: Das müssen alle Menschen erfahren! Sie machen eine DVD und ein Buch darüber und geben ganz viele Interviews, oder?) Unsere esoterischen Freunde wandten ein: Das mit dem Wünschen und Bekommen ist bildlich gemeint – eine Metapher. Wir schmökerten in Rhondas Buch herum: Nein, sie meint das überhaupt nicht metaphorisch: Du wünschst Geld oder ein Auto und kekommst es physisch vom Universum geliefert. Garantiert. Dann stellten wir fest, dass es noch weitere Autoren gibt, die mit der exakt gleichen Botschaft Bücher, DVDs, Seminare und Vorträge verkauften und – wie Rhonda – offensichtlich ebenfalls den selbstlosen Drang verspürten, mit dieser Nachricht möglichst schnell an eine möglichst große Öffentlichkeit zu gehen – mittelgroßes Nanu. Soviel Sozialsinn ist selten. Schließlich schauten wir uns die Berufe dieser Heilsverkünder an. Und siehe: Alle kamen aus dem Showgeschäft oder aus verwandten Bereichen, wo es auch darum geht, Informationen unterhaltsam zu verpacken, um sie besser verkaufen zu können. Rhonda Byrne produziert Fernsehshows. Wie wir. Nanu. Esther & Jerry Hicks (Wünschen und bekommen) verkünden exakt die gleiche Methode des Reichwerdens. Esther bekommt ihre Eingebungen von einem Geist namens Abraham, ihr Mann Jerry war Zirkusartist, Sänger, Moderator und Comedian – nanu. Bärbel Mohr (Bestellungen beim Universum) war Fotojournalistin – nanu. Pierre Franckh (Erfolgreich wünschen) ist ein bekannter Schauspieler – nanu. Und Altmeister Kurt Tepperwein (Spiel dir das Lied vom Leben… und erfüll dir jeden Wunsch) kommt – wenn Wikipedia recht hat – aus einer Randzone des Showgeschäfts: Er ist ein verurteilter Titel-Hochstapler – nanu. Da dachten wir: Die kommen alle aus unserem Business – könnte es sein, dass die auch mit den gleichen Methoden arbeiten wie wir? Tja, und dann haben wir bei Amazon mal die Namen eingegeben und waren sehr erstaunt, dass wir fleißige und selbstlose Menschen vor uns hatten, die zwischen 16 (Jerry & Esther Hicks) und 263 (Kurt Tepperwein) Produkte anboten, obwohl sie doch laut diesen Produkten allein durch richtiges Wünschen alles haben können: Glück, Gesundheit, Reichtum … nanu!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit gemischten Gefühlen 10. Januar 2011
Format:Taschenbuch
Eigentlich macht das Buch Spaß. Es ist witzig geschrieben und nimmt die Enten im Wunschbestelluniversum spritzig und gnadenlos aufs Korn.
Das Problem: Es verführt zu ebenso undifferenzierter Kritik, wie viele oberflächliche Wunschbestellbücher undifferenziert und grundtheoriebefreit nachplappern, was einige vorher sehr viel eloquenter und intelligenter zur Sprache brachten.

Man sollte Wunschbullshit mit Abstand lesen und sich nicht dazu verführen lassen, jeden, der sich mit dem Thema Neues Denken befasst, gleich für einen Volltrottel zu halten.

Andererseits verführt die Grobklotzsprache der Autoren umgekehrt dazu, dass man, weil man erkannt hat, dass am Neuen Denken doch was dran ist, das Bedürfnis verspürt, die Autoren geistig zu vermöbeln, weil sie nur die Schlechten ins Kröpfchen stopfen, für die Guten aber kein Töpfchen haben.

Insofern bleibt nach dem Lesen eine eigenartige Gefühlsmischung zurück. Einerseits ist man amüsiert ob der vielen Bullshithacker in Billigbüchern, die von neuen Gurus unter das leichtgläubige Volk gebracht werden. Andererseits ist man verärgert ob der Über-einen-Kamm-Balbieren-Kritik der Autoren, die keinen Platz lassen für Bedürfnisse, Motive und tatsächlich funktionierende Systeme.

Ein Buch also, das polarisiert. Doch wo meist Bücher die gut sind polarisieren, kann man über dieses nicht gerade sagen, es sei guter Lesestoff. Es ist einfach ein amüsantes Büchlein, das man sich mal zu Gemüte führen kann (und auch sollte), wenn man im Byrnschen Universum gestrandet ist und nicht weiß, wie man da jetzt vor lauter viel zu simpler und festsaugender Kausalitäten wieder herauskommt. Ob das Buch aber gut für die ist, die es gewöhnlich für wirklich gut befinden, sei mal dahin gestellt. Der Sprachstil motiviert doch arg zu Überheblichkeit, und so kann schnell mal das passieren, was man bei einigen Rezensionen sieht: Man lacht über die "Blödheit der Wunschbesteller" übersieht dabei aber, dass am Ende nur zählt, ob jemand glücklicher geworden ist (solange er niemandem dabei schadet versteht sich). Das stößt dann unangenehm auf, denn was dieses eher jämmerliche Ergebnis des Buches anbetrifft, muss man klar und deutlich sagen: Das hat die Welt nicht gebraucht, diesen Haufen hämischer Auslacher, und die Autoren werden ganz sicher nicht so dämlich sein, dass sie nicht wussten, dass das passiert.
Somit hat dieses Buch einen bösartigen Touch und hinterlässt neben gemischten Gefühlen auch einen unangenehmen Nachgeschmack.

Mein Fazit ist, wenn man es lesen will, sollte man es mit freundlichem Humor lesen, dann aber aufpassen, dass man nicht einem anderen Bullshit verfällt, nämlich dem der Ignoranz: Wir wissen einfach nicht genug über das Universum, um eben mal so von idiotischen Missgriffen der Wunschbestellautoren (oder auch absichtlichen, um mehr Käufer zu bekommen) darauf rückzuschließen, dass die gesamte Theorie unbrauchbar ist. Sie benötigt nicht nur auslachende Skeptiker, sie benötigt auch ernsthafte Forscher, die die Spreu vom Weizen trennen. Und da ist nicht nur unter Laien im Augenblick ordentlich was los!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schon die Überschriften sind lesenwert 3. November 2012
Von Christoph
Format:Taschenbuch
Ich schreib diese Rezension vom Konto meines Mannes aus:
Da ich schon in der Kindheit mit diesem "Wissen" zugemüllt wurde musste ich das Buch einfach kaufen und es ist unglaublich, scharfsinnig und schon die Überschriften sind den Kauf wert. Danke an die Autoren, die sich die Mühe gemacht haben diesen psydoreligiösen Mist zu entlarven und der verdienten Lächerlichkeit preiss zugeben. Das einzige was mir gefehlt hat, war ein Verweis auf den Guru des "positiven Denkens" Murphy und seine Macht des Unterbewusstseins. Schade, aber der hätte sich eine Erwähnung in diesem Buch wirklich verdient.
Ich muss mich meinen Vorkommentatoren in den Punkt anschliessen, dass man es mit grimmigen Lachen liest, wenn man sich dieser psydowissenschaftlichen esoterischen Neureligion in der Familie ausgeliefert ist ;-((.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
54 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bissig und witzig, aber fair und informativ 12. Februar 2008
Format:Taschenbuch
Hugo Egon Balders Buch hat mir einige Probleme gemacht. Ich mag ihn und seine Sendung Genial daneben. Aber ich hab auch eine Ader für die Esoterik und hab The Secret, das Geheimnis von Rhonda Byrne gelesen und auch einige Bücher von Bärbel Mohr und Pierre Frank. Zuerst hab ich mich über den satirischen Stil von Balder und seinem Mitautor geärgert, weil sie haben Leute scharf kritisiert, die ich bisher gut fand. Nach dem Auftritt der beiden in Kerners Talkshow hab ich mir die Argumente nochmal angesehen. Irgendwie haben sie ja recht. Die kritisierten Autoren haben tatsächlich voneinander abgeschrieben. Balder hat Dinge in den kritiserten Büchern aufgedeckt, die tatsächlich gelogen oder falsch sind. So steht in Rhonda Byrnes Buch, Jesus war ein Millionär und er hat Reichtum gepredigt. Das ist natürlich Quatsch. Und da steht auch, dass Einstein aus ärmlichen Verhältnissen kam, ein schlechter Schüler war und seine Leistungen in der Physik nur geschafft hat, weil er das Gesetz der Anziehung kannte. Balder hat recht, auch das ist alles falsch. In Rhonda Byrnes Buch steht auch, dass 1 Prozent der Bevölkerung der USA 96 Prozent des Geldes verdienen. Das soll ein Argument für das Gesetz der Anziehung sein, dass die Reichen kennen und anwenden und mit dem wir uns auch wünschen können, was wir wollen. Balder sagt die Zahl ist gelogen, es sind nur 21 Prozent. Ich hab das nachgeprüft. Er hat recht. Die Frage ist für mich jetzt, ob man Rhonda Byrne die schönen Sätze über positives Denken und dass garantiert alle Wünsche in Erfüllung gehen glauben soll, wenn sie offensichtlich lügt, um diese Dinge zu begründen. Aber man darf nicht vergessen, dass manche amerikanischen Fernsehprediger auch gelogen und betrogen haben. Deshalb ist die christliche Botschaft ja nicht auch falsch oder gelogen. Wer nicht völlig verbohrt ist, sollte Balders Buch auf jeden Fall lesen.
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5.0 von 5 Sternen Wunsch-Bulls*** im Universum
must have! Wer sich mit einigen Hartcore-Esoterikern treffen sollte, der kann mit diesem Buch gute Argumente liefern, das vorhandenen Wunsch-Welt-Bild zu vertrümmern. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Peggy veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Was letztlich zählt ist die eigene Lebenserfahrung
Dieses Buch ist ein Geschenk. Es regt an etwas differenzierter über die Wunschtheorien nachzudenken, die in zahlreichen anderen Büchern vermarktet werden. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christian veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen da haben sich die zwei richtigen gefunden
Ausgerechnet Hugo Egon Balder, der in seiner Satiresendung "Genial daneben" stets in seiner lehrerhaft, dominanten Art versucht komisch zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von D. Eichler veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eigentlich mag ich Herrn Balder.....
ich fand seinen Humor immer fein.
Jedoch finde ich es sehr schade, dass gerade ein Komiker das Leben so bierernst nimmt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Trüffelschwein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gott ich bin so glücklich
Ich dachte schon, ich wäre der letzte Mensch unter Schafen die gefährlichen Menschenfängern hinterhertrotten, immer näher auf die Klippe zu. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Oliver Heinz veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Fremdschämen gibt es hier gratis
Ich gebe es zu... ich habe mir das Buch tatsächlich (gebraucht) nur aufgrund der kontrovers diskutierten Rezessionen gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von SissiWunderbar veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Der größte Scheiß des Jahrhunderts
Von nichts eine Ahnung und das in einem Buch kundtun.
Wie heißt es doch? Wenn man von etwas keine Ahnung hat, sollte man den Mund halten. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Gasometer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen großes theater ;-)
also ich habe weder die bücher von bärbel und co. gelesen, noch das hier besprochene. zum amüsement reicht mir allein die schlammschlacht, die sich gegner und... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von sunflowers veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen SEHR GUT zum aufwachen und Geld sparen !
Grosser Dank an die Autoren !

Ich habe mich auch viel für den Wunsch Bullshit interessiert und auch
eine ganze Menge Geld für diesen Blödsinn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2011 von Windschattenboxer
2.0 von 5 Sternen Es zog sie hin es zog sie her
Tja, mit Witz haben sie ja was hingelegt, die Herrn Dreksler und Balder, nämlich den Finger in die offene Wunde der Oberflächlichkeit der Wünschelwichte, allen voran... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2011 von Ruth Mahler
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