Also es gibt definitiv bessere "leichte Bücher für Zwischendurch".
Versteht mich nicht falsch: Das Buch ist nicht schlecht, aber irgendwie sehr an den Haaren herbeigezogen.
Tessa sprengt das Haus in die Luft, weil sie mit einem Kuchen, in dem Wunderkerzen stecken vor der Tür ihres Nachbarns aufkreuzt, der mit seinem Kopf im Backrohr liegt und den Gashahn aufgedreht hatte.
Das Haus liegt in Trümmern, sie wird verhaftet und lernt eine bekannte Sängerin kennen.
In ihrer Not ruft sie ihren Exfreund Philip an, der der beste Strafverteidiger in der Stadt ist.
Und dann zieht sich die Geschichte - sie weiss nicht ob sie noch ihren Exfreund will, ihr Exnachbar denkt, Tessa sei in ihn verliebt und zwischendurch taucht immer der Polizist Andreas auf, der sie verhaftet hat.
Bis zum Schluss weiss man nicht, wen sie jetzt eigentlich will... Deshalb fehlt dieses gewisse "romantische Prickeln" irgendwie.
Das Buch geht gut zum Lesen, aber irgendetwas hat mir einfach gefehlt - schwer zu beschreiben.
Es ist ein Buch, dass man durchaus mal zwischendurch lesen kann, aber ein zweites von Anne Hertz wirds bei mir nicht werden...
Da find ich Bücher von Sophie Kinsella (Sags nicht weiter Liebling z.B.) oder Ildiko Kürthy, Janet Evanovich (Kusswechsel), Susanna Kubelka, ... um einiges besser.
Auch wenn diese Rezension einige negativ bewerten werden, weil sie Anne Hertz gut finden. Das ist einfach meine Meinung, sry :) Und da man 3,5 Sterne nicht vergeben kann, bleibts bei 3.