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Wunderhund [Gebundene Ausgabe]

Ingrid Lee , Gerda Bean
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 2 (April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551520011
  • ISBN-13: 978-3551520012
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Dog Lost
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.792 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sprachlich und vom Thrill her ein Hochgenuß. Nicht nur Hundeliebhabern wird der Atem stocken." (eselsohr) "Die Geschichte für Kinder ab zehn Jahren von einer ungewöhnlichen Heldin und ihrer Liebe zu einem Jungen ist leise, auch traurig und dann doch wunderbar hoffnungsfroh. Sie wärmt das Herz." (Nordbayrischer Kurier)

Kurzbeschreibung

Eines Tages ist er einfach da. Ein schimmerndes weiches Bündel namens Cash. Vom ersten Moment an schließt Mackenzie den Hund in sein Herz. Auch Cash spürt sofort, bei Mackenzie ist sie geborgen. Vielleicht, weil beide irgendwie einsam sind. Vielleicht, weil beide Schlimmes erlebt haben. Cash und Mackenzie gehören zusammen, so viel steht fest. Doch dann setzt Mackenzies Vater den Hund aus. Denn Cash ist ein Pitbull. Und eine Gefahr, sagen die Leute. Mackenzie zerreißt es beinahe das Herz. Aber Cash versucht alles, um zu Mackenzie - zu ihrem Jungen - zurückzukehren. Und dabei gelingt ihr schier Unmögliches: Sie macht Menschen zu besseren Wesen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anette1809 TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ingrid Lee hat ein zauberhaftes Buch über wahre Freundschaft geschrieben. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen namens Mackenzie, der eines Tages von seinem Vater einen Hundewelpen geschenkt bekommt, den dieser statt Cash beim Pokern gewonnen hat. Mackenzie schließt das kleine Hundemädchen sofort in sein Herz und auch auf der Seite von Cash - wie Mackenzie seinen Welpen nennt - ist es Liebe auf den ersten Blick. Vielleicht, weil sich beide so ähnlich sind: sie sind einsam und haben Schlimmes erlebt. Mackenzies Mutter ist gestorben und sein Halbbruder Kid ist von zu Hause abgehauen, weil er die Streitereien mit seinem ständig betrunkenen Vater nicht mehr ertragen hat. Doch dann setzt Mackenzies Vater den Hund einfach aus. Denn Cash ist ein Pitbull, und Pitbulls sind Waffen, sagen die Leute.
Wie Cash die Vorurteile der Einwohner von Crickstead ausräumt, neue Freunde findet, zu einem Wunderhund wird und zurück zu ihrem Herrchen Mackenzie gelangt, erzählt dieses Buch auf herzerwärmende Weise.

Das Cover dieser kleinen und wunderschönen Geschichte ist zum Anbeißen süß. Ganz groß blicken den potentiellen Leser die feuchten Hundeaugen an aus einem Gesicht, von dem man nur Ohren, Augen und Nase erkennen kann. Das Buch hat ein großes Schriftbild und ist über 170 Seiten in insgesamt 30 kurze Kapitel gegliedert, die sich auch von Leseanfängern und Lesemuffeln leicht lesen lassen.

Ich empfehle dieses Buch nicht nur der angegebenen Altersklasse, sondern eigentlich allen Lesern, die gerne Wohlfühlbücher lesen und noch an das Gute in der Welt glauben möchten ;o)

Ohne moralisch erhobenen Zeigefinger hat Ingrid Lee ein Plädoyer für die verschriene Rasse der Pitbulls geschrieben, die oftmals nur durch falsche Erziehung aggressiv werden. Pitbull gelten im Allgemeinen als intelligente und sanftmütige Hunde, die u.a. von der Polizei als Spürhunde für Rauschmittel und Sprengstoffe eingesetzt werden oder als Rettungshunde. Diese Informationen sind zusammen mit den besonderen Auflagen, die für die Haltung eines Pitbulls gelten, in der Geschichte verarbeitet, und so liest man hier nicht nur über die Freundschaft zwischen Mackenzie und seiner Hündin Cash, sondern lernt darüber hinaus die Verantwortungen kennen, die die Hundehaltung mit sich bringt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Herzergreifend schön... 24. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Tolles Buch, welches ich an einem Stück durchgelesen habe, da es so spannend war, dass ich einfach wissen wollte, wie es weitergeht. Obwohl die Geschichte teilweise zu Tränen rührt, fassungslos und ärgerlich macht, ist sie wunderbar und einfühlsam geschrieben und vor allem gibt es ein Happy End, das einen das Buch mit einem Lächeln beiseite legen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephie
Format:Gebundene Ausgabe
Als Mackenzies Vater eines Nachts wieder einmal betrunken nach Hause kommt, wirft er seinem Sohn ein zitterndes Etwas auf dessen Bett. Es ist ein Welpe, den er beim Pokern gewonnen hat, worüber er allerdings nicht besonders glücklich ist.
Mackenzie hingegen ist hin und weg und verliebt sich sofort in den kleinen Hund. Es ist ein Weibchen und er gibt ihr den Namen Cash.

Von da an kümmert sich Mackenzie äußerst liebevoll um den Vierbeiner und er wird sein bester Freund. Von ihr bekommt er die Zuneigung, die sein Vater ihm nicht gibt. Er füttert sie, spielt mit ihr, geht mit ihr spazieren und bringt ihr kleine Befehle bei. Er schärft ihr aber auch ein, niemals aus seinem Zimmer zu gehen, während er in der Schule ist und sich von seinem schnell und leicht reizbaren Vater fern zu halten.

Cash hält sich auch so gut es geht daran. Doch eines Abends stößt Cash trotzdem versehentlich mit Mackenzies Vater zusammen, weil sie die Treppen zu schnell hinunter gerannt ist, während Mackenzies Vater gerade zur Tür herein kam. Ihm fällt seine Pizza herunter und er bekommt sofort einen Tobsuchtsanfall. Er tritt sogar nach dem armen Hund, was Cash sogar über sich ergehen lässt. Erst als der zweite Tritt den Hund verfehlt und stattdessen Mackenzie trifft, der sein Haustier in den Arm nehmen wollte, wird ihr Kampfgeist geweckt. Sie will ihr Herrchen beschützen und beginnt zu knurren. Das war jedoch ein großer Fehler, denn dieses Verhalten macht Mackenzies Vater so wütend, dass er den Hund ins Auto wirft und aussetzt ohne dass sein Sohn etwas dagegen unternehmen kann.

Doch so leicht gibt Mackenzie nicht auf. Er versucht seine Cash wieder zu finden und gibt die Hoffnung auch nach Monaten noch nicht auf.

In Wunderhund erzählt die Autorin Ingrid Lee nicht einfach nur die Geschichte von einem Hund und seinem Herrchen, sondern regt auch zum Nachdenken an. Dabei gelingt es ihr jedoch stets, alles so darzustellen, dass auch Kinder es mühelos verstehen können, ohne dabei an sprachlichem Niveau zu verlieren, sodass die Geschichte nicht nur für Kinder geeignet ist.

Im Vordergrund steht natürlich die Geschichte um Mackenzie und seinen Hund Cash. Beide bauen eine tolle Beziehung zueinander auf, die aber auch realistisch dargestellt wird. Sie lieben einander und sind wie Freunde, bleiben aber dennoch Herrchen und Haustier. Man muss also keine Angst haben, dass Cash allzu sehr vermenschlicht wird und die Handlung damit zu lächerlich wird.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich aus der Sicht von Cash oder Mackenzie. Einige Kapitel werden aber auch aus der Sicht anderer Figuren beschrieben.

Mackenzie ist ein typischer 11-jähriger Junge, der aber in nicht allzu schönen Verhältnissen aufwächst. Seit seine Mutter gestorben ist, wurde es mit seinem Vater immer schlimmer und nachdem sein Bruder Kid von zu Hause abgehauen ist, muss Mackenzie alleine mit seinem Vater zu Recht kommen. Doch trotz des alkoholsüchtigen, aggressiven Vaters ist Mackenzie ein lieber und netter Junge. Umso mehr freut man sich für ihn, als Cash in sein Leben tritt und ihm Freude schenkt. Dabei kann man sich stets gut in Mackenzie hinein versetzen.

Die Kapitel aus der Sicht von Cash sind ebenfalls gut gelungen. Obwohl Cash als sehr intelligenter Hund dargestellt wird, hat man trotzdem nie das Gefühl, dass man es gerade nicht mehr mit einem Hund zu tun hat. Ingrid Lee beschreibt die Gedanken und Gefühle von Cash so, wie sie ein Hund vielleicht wirklich haben könnte. Das macht die Geschichte sehr realistisch.

Die Sprache ist relativ einfach, da es sich ja schließlich um ein Kinderbuch handelt. Sie ist aber auch nicht völlig anspruchslos, sodass sie auch für Erwachsene gut zu lesen ist. Die einzelnen Kapitel sind ziemlich kurz gehalten, was sich für jüngere Kinder gut eignet, weil diese oftmals nicht allzu lange hintereinander lesen können oder wollen.

Neben der berührenden Geschichte um Cash und Mackenzie, geht Ingrid Lee aber unterschwellig auch auf andere Themen ein. Diese verbindet sie so geschickt mit der Handlung, dass auch Kinder es mitbekommen und begreifen können. Besonders wichtig ist dabei das Thema Kampfhunde, zu denen auch Pitbulls wie Cash zählen. Sie geht dabei auf verschiedene Ansichten ein, zeigt aber auch auf, dass nicht die Hunde die Schuldigen sind, die man bestrafen sollte, sondern die Besitzer. So stellt sie z.B. besonders realistisch dar, dass viele Hunde gar nicht selbst kämpfen wollen, sondern von ihren Besitzern dazu gezwungen und darauf trainiert werden, damit sie bei Hundekämpfen Geld machen können. Und wenn die Hunde nicht mehr können, werden sie weggeworfen, als wären sie nur ein benutztes Taschentuch.

Sie macht deutlich, dass viele Menschen einfach nur Vorurteile haben und was diese Vorurteile anrichten können. Dabei stellt sie aber auch gleichzeitig klar, dass nicht alle Menschen gleich sind und man nicht alle, weder Mensch noch Tier, über einen Kamm scheren kann.

Das Ende ist der Autorin besonders gut gelungen. Sie lässt Cash zu einer kleinen Heldin werden, die die verbohrten Menschen wieder wach rüttelt und ihnen zeigt, dass Pitbulls nicht zwangsläufig immer brutale, aggressive Kampfhunde sein müssen, sondern auch intelligente und liebenswerte Haustiere sein können, genau wie andere Hunde auch und schafft es sogar den Leser zu Tränen zu rühren.

Wunderhund ist ein wirklich gelungenes Kinderbuch, das man einfach nur empfehlen kann. Ingrid Lee erzählt darin eine wundervolle Geschichte, die einen zutiefst berührt und dazu auch noch sehr lehrreich ist. Gerade das ist für ein Kinderbuch besonders wichtig, da man Kindern so bestimmte Werte vermitteln kann, ohne sie mit irgendwelchen Erklärungen zu langweilen.

Es ist ein bewegendes Kinderbuch, das nicht nur Kindern und Hundeliebhabern gefallen wird, sondern auch Erwachsene noch zum Nachdenken anregen kann.
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