Bevor ich den Film sah, habe ich das Buch dazu gelesen und ich bin äußerst positiv überrascht, dass die Handlung im Film wirklich absolut identisch mit dem Buch ist. Was sicher daran liegt, dass der Autor des Buches gleichzeitig auch das Drehbuch zu diesem Film geschrieben hat.
In diesem Film lernen wir Nikolas kennen, der noch sehr klein war, als seine Schwester Ada krank wurde. Seine Eltern fuhren mit ihr in das nächste Dorf und sie kehrten nie zurück.
Die Bewohner des Nachbardorfes entschließen sich, den kleinen Jungen bei sich aufzunehmen. Da das Geld knapp ist, beschließen sie, dass jede Familie Nikolas für ein Jahr zu sich nimmt. Der Wechsel in die neue Familie soll immer zu Weihnachten stattfinden.
Als Nikolas die erste Familie nach einem Jahr verlassen muss, verspürt er einen ähnlichen Schmerz wie den, den der bei dem Tod seiner Familie erlebte. Es zeigt sich dankbar für die Nächstenliebe, die man ihm entgegenbrachte und macht den Kindern des Hauses ein kleines Geschenk. Dieses Ritual wiederholt er Jahr für Jahr. Und ebenfalls fährt er jedes Jahr ans Meer und wirft ein kleines Geschenk für seine Schwester Ada ins Wasser.
Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht an den Weihnachtsmann glaubte, wird es mit Sicherheit nach dem Schauen dieses Filmes tun. Marko Leino hat diese Geschichte so rührend, emotional und wunderschön geschrieben, dass sie zu Tränen rührt.
Kleine Weisheiten wie 'Zur Liebe gehört immer auch der Verlust des Menschen, den man liebt. Das ist ein Teil unseres Lebens. Wenn du es nicht wagst, zu lieben und anderen zu erlauben, dich zu lieben, lebst du nicht wirklich.' und 'Je weniger die Menschen wissen, desto mehr können sie glauben.', vereinbaren sich zu einem wundervollen Geschenk an jeden Leser, der in diese Geschichte abtaucht.
Ich habe den Film sehr genossen und auch wenn ich am Ende fürchterlich geweint habe, so weiß ich, dass ich ihn mir jedes Jahr zu Weihnachten erneut anschauen werde.
'Frohe Weihnachten, kleine Ada und Nikolas!'