Schon beim Betrachten des Titelbilds bekommt man einen ersten Eindruck von der Qualität der Fotografien, die ihren Weg in diesen Wochenkalender gefunden haben. Sie sind allesamt brillant, auch aus der Nähe betrachtet scharf und in der Motivauswahl sehr abwechslungsreich. Leider fehlt die Angabe der Fotografen. Es wurde keine Sortierung der Fotos anhand der nordeuropäischen Jahreszeiten vorgenommen, was aber niemals stört. So eine heiße Wüstenkulisse in der zweiten Februarwoche ist durchaus reizvoll und lässt den Betrachter hoffen, dass es endlich bald wieder wärmer wird.
Das wöchentliche Kalendarium ist sehr umfassend und gut lesbar. Neben dem Sternzeichen, der Kalenderwoche, den Mondphasen und den Feiertagen (mit Bundeslandangabe) sind auch Termine wie beispielsweise der Welt-Aids-Tag (am 1. Dezember) aufgeführt. Sehr hübsch sind die wöchentlichen Zitate, die auf die abgebildeten Orte abgestimmt wurden.
Wer es liebt historische Fakten nachzuvollziehen, wird seine Freude an den chronistischen Texten auf den Kalenderblatt-Rückseiten haben. Meist werden Begebenheiten des letzten Jahrhunderts beschrieben, es finden sich aber auch Informationen zu weiter zurückliegenden Ereignissen. Spannend sind die Texte allemal und laden häufig auch zu weiteren Recherchen ein. In der Liste der Geburtstagskinder finden sich mehr "Zeitgenossen" denn historische Persönlichkeiten, die schon lange verstorben sind. Gerade diese Aktualität hat einen besonderen Reiz, da lässt sich der private Geburtstagskalender schnell mit den Geburtstagsdaten der Lieblingspromis füllen.
Hochwertig und stabil sind die Kalenderblätter, es kann also ruhig auch mal hin- und hergeblättert werden, ohne das etwas verknickt. Und da dieser Kalender so viel mehr bietet als nur hübsche Fotos, lohnt sich das Herumblättern auch sichtlich. Da hat man sich in den Wochenchroniken schnell festgelesen.
All diese Vorzüge machen den Wochenplaner aber nicht zu einem unerschwinglichen Objekt. Im Gegenteil: hier überzeugen Preis und Qualität schnell und laden zum Kauf ein.