Dieser Film schafft es eine einfache und herzliche Weise, einem den Glauben an den Weihnachtsmann - sollte man ihn je verloren haben - wieder zu bringen!
Man fühlt regelrecht den Schmerz von Kris Kringel (ein sehr überzeugender Lord Richard Attenborough), wenn der Weihnachtsmann als kindlicher Irrglaube abgestempelt wird! Und doch: trotz dieser gefühlsmäßigen Dämpfer wirkt der Film nie zu traurig, denn es wird immer ein wenig Hoffnung beibehalten und das menschliche Miteinander wiegt im Laufe der Handlung immer stärker (streng nach dem Motto: Das Gute wird siegen, nur nicht so abgedroschen). Und schließlich setzt sich der Glaube sogar gegen Kommerz, Angst, Neid und die Gesetze des Staates New York durch.
Ein zentraler Satz hat mich seit dem ersten Ansehen nicht mehr losgelassen: Wer nichts allein durch Glauben akzeptieren kann, der ist verdammt zu einem Leben, das von Angst und Zweifeln bestimmt wird. Und mal ehrlich: Wem schadet der Glaube an den Weihnachtsmann ;-)