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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine aufregendes Buch, das unter die Haut geht!, 5. September 2007
Dem Carl-Auer-Verlag gebührt hier mal wieder der Verdienst, uns einen innovativen Therapieansatz zugänglich gemacht zu haben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Buch absolut gerechtfertigt, was nicht bei allen Publikationen dieses Verlags der Fall ist. Insa Sparrer hat mit diesem Buch eine wunderbare Arbeit zur Selbstexploration und Selbsttherapie geschaffen. Das Beantworten der Wunderfrage(aus der lösungsorientierten Kurztherapie) fiel mir recht leicht und gab mir tiefe Einblicke. Jedoch machten mir beim ersten Lesen die zahlreichen Übungen zu den Systemischen Strukturaufstellungen etwas Probleme. Mir fiel es schwer, die "Repräsentanten" dort zu positionieren, wo sie sich "stimmig" anfühlen sollten. Während des Durcharbeitens des Buchs fiel mir dies jedoch zunehmend leichter. Die zahlreichen Fragen und Aufgaben für den Leser hat die Autorin sehr einfühlsam und bedacht formuliert. Ich habe gerade angefangen, dieses Buch ein zweites Mal durchzuarbeiten. Ich hoffe, dadurch wieder so viele überraschende(und einfache) Lösungen zu finden und zu nutzen. Beim ersten Durcharbeiten hatte ich ein "Aha-Erlebnis" nach dem anderen. Ich erwarte, beim zweiten Durchgang wieder genau soviel überrascht zu werden wie beim ersten Durcharbeiten. Schließlich beantwortet man die Wunderfrage immer wieder anders und stellt auch immer wieder neue Anliegen auf. Vorkenntnisse in der lösungsorientierten Kurztherapie oder den Systemischen Strukturaufstellungen sind nicht notwendig, da die Autorin beide Ansätze so erklärt, das auch ein Anfänger sie ohne Probleme verstehen kann. Im Gegensatz zum Vorgänger "Ganz im Gegenteil" enthält "Wunder, Lösung und System" nicht nur praktische Aufgaben an den Leser, sondern schildert auch zahlreiche Aufstellungen, welche die Autorin mit ihren Klienten gemacht hat.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Besser mit Vorwissen zu geniessen, 21. Februar 2007
Die Autorin erklärt zu Anfang, man könne auch ohne Vorwissen gut im Buch zurecht kommen und viel mitnehmen. Ich stimme ihr da nur begrenzt zu. Der erste Teil des Buchs mit der ausgiebigen Erörterung von Steve de Shazers lösungsorientem Ansatz erklärte mir diesen wesentlich verständlicher, als de Shazer dies selbst durch seine ersten beiden Bücher "Wege der erfolgreichen Kurztherapie" und "Der Dreh" darlegen konnte. Vor allem durch die zahlreichen Fragen an den Leser selbst unterscheiden sich diese Ausführungen wesentlich von de Shazers Büchern. Allein dieser Teil rechtfertigt in meinen Augen schon(fast) den Kaufpreis. Es wird wirklich gut strukturiert und verständlich eingeführt. Als dann aber im zweiten Teil mit der Systemischen Strukturaufstellung angefangen wurde, fühlte ich mich immer überfahrener. Es wurde viel erklärt und ausgeführt, dass ich garnicht einordnen konnte, bevor nach und nach mal wenige praktische Übungen folgten(Das Buch als solches bietet viele Übungen, jedoch sind diese auch über die umfangreiche Seitenzahl etwas verteilt). So machte ich schon vor der Hälfte des Buchs einen Break und lass erst einmal "Ganz im Gegenteil" von der Autorin und Matthias Varga von Kibed. Dort wird wesentlich langsamer in das Thema eingeführt. Ich würde jedem empfehlen, zuerst "Ganz im Gegenteil" zu lesen, weil man die Inhalte von "Wunder, Lösung und System" dann wesentlich besser auffassen und(vor allem!) praktisch nutzen kann. Ich halte die Denkansätze der Autorin nicht nur für eine Weiterentwicklung von Systemischer Strukturaufstellung und Lösungsorientierter Kurztherapie". Auch Ideen von Watzlawick, Selvini Palazzoli und ähnlichen fließen hier mit ein und werden verständlicher dargestellt und weiterentwickelt. Nachtrag am 12. April 2008: Das Buch, sein Vorgänger "Ganz im Gegenteil" und sein Nachfolger "Systemische Strukturaufstellungen. Theorie und Praxis" waren die einzigen Bücher, die mir in meiner bis jetzt 7-jährigen Erfahrung mit Selbsthilfe wirklich geholfen habe. Ich habe gerade angefangen, "Ganz im Gegenteil" erneut zu lesen und denke heute noch oft an die Einsichten, die ich bei der damaligen Beschäftigung mit den Systemischen Strukturaufstellungen gewann. Bücher zu anderen Kurztherapieformen und der Konstruktivismus haben in mir sicher einen guten Boden bereitet, auf dem die "Systemischen Strukturaufstellungen" ihre volle Wirkung entfalten konnten(Letztere waren aber die ersten, die wirklich praktische und langfristige Veränderungen bei mir hervor riefen). Bei mir erwiesen sich die Selbsthypnose-CDs von Werner Eberwein als sehr hilfreich, um Erfahrungen aus Aufstellungen zu verarbeiten oder zu vertiefen. "Wunder, Lösung und System" geht sicher tiefer als "Ganz im Gegenteil". Gerade das darin beschriebene "Last-Übergabe-Ritual" und die Einbeziehung von Vergangenheit und Zukunft sind einfach nur genial und können mit Sicherheit bei jedem Leser tiefgreifende und langfristige Veränderungen(Vorausgesetzt natürlich, man macht die darin aufgeführten Übungen und Experimente - Und wird auch mal kreativ und probiert auch mal Aufstellungen, die nicht Schritt für Schritt in Übungen beschrieben werden).
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch, das auch für Klienten/Patienten Einsichten bringt, 24. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Wunder, Lösung und System. (Broschiert)
Ich finde das Buch klar strukturiert, die Sprache schön und trotz mancher Fachterminologie gut verständlich. Selbst einfache "Therapie-EndverbraucherInnen" wie ich können eine Menge daraus lernen. Insa Sparrer macht Mut: die Selbstheilungskräfte liegen in uns, Therapeuten helfen uns dabei, unsere Ressourcen wieder zu entdecken. Ich habe schon an vielen Strukturaufstellungsarbeiten als Zuschauerin oder Konsumentin teilgenommen, die Effizienz dieser Methode ist für mich nach wie vor faszinierend. Die Fragenden werden vorbehaltslos respektiert, jedes Problem wird ernst genommen. Und das Allerschönste: die Methode bringt in vielen Fällen in einer Aufstellung mehr zustande als stundenlange Therapien. Danke Insa und Matthias! Ich hoffe sehr, dass viele, viele Therapeuten diese Art von Aufstellungsarbeit, die für familäre Probleme, Organisationen, Entscheidungen usw. gleichermaßen mit Erfolg anwendbar ist, lernen. Für mich als Klientin, ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung: Es erklärt schlüssig, was ich bei mir und anderen beobachten konnte.
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