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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
An Essential Reading, if You are Writing a Story, 13. März 2000
This year, I've been immersing myself in the world of fiction writing, after having been relatively successful as a nonoficiton writer, with articles in Writer's Digest, Omni, Success, National Enquirer (several covers on health and self help) and more. This book has been a real revelation to me. I read it after reading Robert McKee's Story Structure, and then taking McKee's workshop. The integration of the Joeph Campbell Hero With a 1000 Faces concept into story creation is brilliant. McKee's book is excellent and filled with great ideas and material and Vogler's book does an amazing job of taking such a different approach to the same topic-- creating great stories. The mythic approach to story creation is based on Campbell's study of the common elements and archetypes of thousands of myths from cultures all over the world. Understanding the model enables the writer to tap into deep, deep dimensions of being human. I've found this book has helped me, not only in the novel I am working on, but also in putting together lectures for my professional work and even in creating web pages for my website. Ironically, I had already begun reading another of Campbell's books, and Vogler's book pointed me in the direction of Hero with 1000 faces, which is also well worth reading. While Vogler builds the bridges to the story idea, Campbell, of course, goes into much greater depth in the mythic and archetypal dimensions. Put them together and throw in McKee's story structure and you have a science of story that will jump start the worst case of writer's block
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mythisches in Film und Literatur (und wie man das macht), 29. Juli 1999
Von Ein Kunde
Bereits 1949 beschrieb Joseph Campbell den Weg, den im Grunde alle Helden überall auf der Welt gehen müssen, in seinem Buch THE HERO WITH A THOUSAND FACES. Wie bei J. Frazers GOLDEN BOUGH handelt es sich hierbei um ein inhaltlich faszinierendes Buch, das man heute aus stilistischen Gründen niemandem mehr reinen Gewissens empfehlen kann. Auch C. G. Jung, der in den Träumen seiner Patienten und im kollektiven Unterbewußtsein Archetypen gesammelt hat, die verblüffend in Campbells Mythenschema passen, ist nicht jedermanns Bettlektüre. Was tun, wenn man sich dennoch für den Weg des Helden interessiert? Eine Möglichkeit ist dieses Buch von Christopher Vogler.In seiner Zeit bei Disney hat Vogler die Ideen Campbells kurz zusammengefaßt, als Kriterien zur Beurteilung von Drehbüchern. Seit einigen Jahren existiert dieses Memo in erweiterter Form als Buch, und zeigt sehr anschaulich an Beispielen aus Filmen, Mythen und Legenden Campbells Konzepte auf (Vogler beschäftigt sich auch mit den Archetypen). Autoren und Literaturwissenschaftler werden gleichermaßen ihre Freude und ihren Nutzen an diesem Buch haben, denn es eignet sich zur Strukturieung der eigenen Story-Ideen, zur Beurteilung des ersten Entwurfs, zur Interpretation anderer Bücher und so weiter. Vogler präsentiert sein Buch nicht nur als Schreib- sondern auch als Lebenshilfe - ein Anspruch, der mit Vorsicht zu genießen ist. Dennoch, als Hilfe für kreative Schreiber ist dieses Buch sehr zu empfehlen, möglicherweise in Kombination mit 20 MASTER PLOTS (Tobias) oder PLOT (Dibell).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch - jedem Schreibenden ans Herz gelegt..., 1. September 2008
Schon vor neun oder zehn Jahren machte ich Bekanntschaft mit A Writers Journey, habe hier noch eine etwas abgewetzte 2nd Edition, die damals gerade ganz neu herausgekommen war. Ganz schreibergerecht und beispielreich demonstriert der Autor, wie Geschichten aufgebaut sind und liefert mit der Heros Journey eine Toolbox, die noch jeden hinkenden Plot zum Laufen bringt.
Dabei bezeiht er sich vor allem auf Joseph Campbell 'The Hero with a Thousand Faces', in welchem jener den Beweis antritt, dass alle Geschichten von Anbeginn der Zeit bis heute einem immergleichen Schema folgen. Die Reise des Helden mit ihren Stationen und die Figuren, die ihm dabei begegnen. Letztere ganz parallel zu C.G. Jung und den Archetypen. Ganz egal, ob Mythos, Minnelied, Bibelgeschichte, Roman, Witz oder Hollywoodfilm - allen Geschichten liegt immer dasselbe Muster zugrunde, und es ist die Aufgabe eines jeden Autoren, sich dieses Muster ins Gedächtnis zu rufen, zu überdenken, und ihm eine wieder neue Gestalt in Form einer neuen Geschichte zu geben. Dieses Muster kommt ganz automatisch, auch Autoren die noch nie von der Heros Journey gehört haben, reproduzieren es unbewusst und reihen ihre Geschichte damit in den Jahrtausende alten Kanon ein. Wenn aber eine Geschichte schwächelt oder hinkt, liefert die Heros Journey ein nützliches Werkzeug, sie wieder ins Gleichgewicht und damit zum Funktionieren zu bringen. Interessanterweise berichtet Vogler auch von Experimenten, bei denen Filme (und wohl auch Bücher) entgegen dem Muster veröffentlicht wurden. Und floppten. Und jedem rebellischen Jungautoren sollte klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine von außen aufgezwungene Regel handelt, sondern um die Erfüllung eines inneren, archetypischen Verlangens der Leser bzw. Zuschauer. Die Heros Journey ist DAS Muster, nach welchem Geschichten funktionieren und es lohnt sich, sich damit vertraut zu machen; und sei es, um Bücher und Filme daraufhin auseinanderzunehmen.
Für Vogler sind es vor allem Drehbücher für Hollywood-Filme und entsprechend fallen seine Beispiele aus, doch das sollte niemanden abschrecken zumal die Chance hoch ist, das jeweilige Beispiel irgendwoher zu kennen. Leider hat wohl auch der deutsche Titel Die Odyssee des Drehbuchschreibers: Über die mythologischen Grundmuster des amerikanischen Erfolgskinos vermutlich nicht zur Verbreitung im deutschsprachigen Raum beigetragen. Dabei bereitet Vogler den recht fachlichen Stoff Campbells um die verwobenen Pfade von Mythen, Geschichten und Psychologie wirklich schreibergerecht und gut lesbar auf, setzt ihn um in eine Terminologie, die jedem Autoren und erst recht jedem Lektor bekannt sein dürfte. 1., 2. und 3. Akt, Krise und Höhepunkt, Mentor und Schwellenwächter, Immer näher an das Leben bringt er Campbells Theorie, bis er schließlich einsieht, das das Muster Heros Journey auch auf das Leben jedes Einzelnen zutrifft:
The Heros Journey is a pattern thyt seems to extend in many dimensions, describing more than one reality. It accurately describes, among other things, the process of making a journey, the necessary working pars of a story, the joys and despairs of being a writer, and the passage of a soul through life. (Preface to the 2nd Edition)
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