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Wretch
 
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Wretch

Kyuss Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Mai 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B000025EPO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.431 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. (Beginning Of What's About To Happen)...
2. Love Has Passed Me By
3. Son Of A Bitch
4. Black Widow
5. Katzenjammer
6. Deadly Kiss
7. The Law
8. Isolation
9. I'm Not
10. Big Bikes
11. Stage Iii

Produktbeschreibungen

Debut 1991 album! Earth-shaking riff-rock from future Queens Of The Stone Age pair Nick Olivieri and Josh Homme.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nick
Format:Audio CD
Nachdem ich mir "Welcome to sky valley" bereits zig mal angehört und genossen habe und auch die anderen Alben einen Ehrenplatz in meinem Regal haben, musste ich breit grinsen, als ich deren erstes Album "Wretch" endlich in die Finger bekam. Nach dem ersten Durchhören kam aber dann schnell die Ernüchterung. Das geniale Bassspiel und die einzigartige Atmosphäre, die Kyuss normalerweise erzeugt, fehlen hier fast völlig und werden durch lauten eintönigen und leider über weite Strecken auch einfallslosen Rock ersetzt. Nur bei zwei oder drei Songs kam überhaupt etwas Stimmung auf. Das Desertfeeling, was andere Rezensenten hier gespürt haben wollen, mochte sich bei mir aber überhaupt nicht einstellen (dann könnte man die frühen motörhead ja auch als desert rock bezeichnen). Je nachdem von welcher Stilrichtung man kommt, kann einem das Album zwar Spass machen. Es ist aber im Gegensatz zu den drei großartigen nachfolgenden Alben nichts Besonderes und leider noch nicht ausgereift. Schade.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Kyuss aus Kalifornien gehören unstrittig zu den wichtigsten und einflussreichsten Rockbands der 90er. Als Pioniere eines neuen Sub-Genres, dem Stoner- oder Desert Rock, erschlossen sie mit ihrem gesamten Schaffenswerk neues musikalisches Terrain und inspirierten damit viele Bands, die sich später ebenfalls dem Wüsten-Sound verschrieben (Fu Manchu, Mondo Generator, etc.). Fortgeführt wird das Kyuss-Erbe in gewisser Weise heute noch von den Gründungsmitgliedern Josh Homme und Nick Oliveri, die beispielsweise mit den Queens of the Stone Age in eine ähnliche, wenngleich sehr viel kommerzielle, Niesche schlagen wie einst Kyuss: Tiefer, trockener, bodenständiger, harter Metal mit gelegentlichen Psychedelic Rock-Anleihen.
In diesem Kontext kann man Wretch, das 1991 erschienene Debütalbum von Kyuss, quasi als den Beginn einer neuen Ära betrachten, denn hier präsentiert die Band erstmals ihren eigentümlichen Sound auf einem Longplayer, auch wenn er noch nicht ganz so ausgreift und eigenständig ist wie auf späteren Platten. Dennoch ist Wretch ein beeindruckendes Album, das stellenweise mit großartigen Songs aufwartet.
Zunächst fällt auf, dass der Kyuss-Sound auf Wretch über weite Strecken noch extrem Metal-lastig ist, denn viele Stücke sind sehr viel aggressiver und temporeicher, als man es von späteren Veröffentlichungen gewohnt ist. Als Beleg können hier beispielsweise der rasende Opener '[Beginning of What's About to Happen) HWY 74' oder 'Katzenjammer' dienen. Andere Songs wie 'Son of a Bitch', 'The Law', oder 'Big Bikes' dagegen gehen bereits in eine etwas andere Richtung; weniger Tempo, mehr Groove, mehr Psychedelic, ebensoviel Power. Und alles furztrocken.
Nun zu den einzelnen Komponenten (welche allesamt entscheidend zum markanten Kyuss-Sound beitragen): Die Drums fallen vor allem dadurch auf, dass Brant Bjork erbarmungslos auf seine Toms eindrischt und auch den Becken kaum Ruhe lässt, was auch für spätere Alben charakteristisch sein wird. Bei aller Brutalität beweist er aber gleichzeitig auch ein gutes Gespür für Tempo und Timing, indem er eindrucksvolle Pausen setzt und dem gesamten Sound immer den passenden Flow verleiht. Was Bass (Nick Oliveri) und Gitarre (Josh Homme) angeht, so sind beide Instrumente extrem tief gestimmt, quasi das Markenzeichen von Kyuss. Nicht zuletzt wurde die Band schliesslich auch dafür berühmt, die Gitarren streckenweise über den Bass-Verstärker zu spielen. Mit viel Wucht wird hier gebrummt, gedröhnt, und geschrammelt, wobei die Gitarre aber stellenweise auch durch Melodien und Solos zu überzeugen weiss ('Big Bikes'). Keine Samples oder sonstiger moderner Schnickschnack. Erdige, authentische, traditionelle Rockmusik. Große Anerkennung verdient letztendlich natürlich auch John Garcia, die Stimme von Kyuss. Sein unverwechselbarer Gesang ist rotzig, schmutzig, kompromisslos, maskulin, und stets an der Grenze dessen, was man seinen Stimmbändern zumuten kann. Inhaltlich geht es dabei meist um Autos, Highways, Frauen, und natürlich die allgegenwärtige Wüste, ohne welche Kyuss nicht Kyuss wären.
Insgesamt bietet dieses hochbegabte Quartett auf Wretch bereits ein sehr homogenes Klangbild, bei dem alles passt, und dabei auch richtig starke Songs. 'HWY 74' ist mit seiner Speed und seiner Power wohl der beste Opener, den man sich für ein Debütalbum wünschen kann; 'Son of a Bitch', 'The Law', und 'Big Bikes' sind mit ihren Steigerungen, Pausen, Breaks, und Tempowechseln einfach mächtige und großartige Rocksongs. Aber im Grunde würde hier jeder Titel von Wretch Erwähnung verdienen, denn Lückenfüller gibt es auf dem Album nicht wirklich ' höchstens den ein oder anderen weniger starken Song.
Unter dem Strich muss man diese Platte einfach mögen. Der Sound passt, die Attitüde passt, das Gesamtpaket passt. Sand, Wüste, Hitze, Dosenbier, und harte, trockene Rockmusik. Wretch ist ein Debüt, das knallt! Zwar sind Kyuss mit Wretch noch nicht ganz beim Stoner Rock und am Höhepunkt ihrer Entwicklung angekommen, der Weg zeichnet sich aber deutlich ab. Was bleibt, ist ein tolles Rockalbum und ein Maul voll Sand.

Fazit: Für Kenner der Band ist Wretch ein Muss. Ganz allgemein wird aber jeder, der Metal und harte Rockmusik mag, bei dieser Anschaffung auf seine Kosten kommen. Kaufen. Einlegen. In die Wüste eintauchen und geniessen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brutales Debut von Kyuss 1. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Eine CD, die gut auch bei Sub Pop hätte rauskommen können: durchschnittliche Produktion, durchnschnittlicher Sound, aber viel viel Hall über Instrumenten und der Stimme. Oft erinnert die Platte an die frühen Soundgarden! Qualitativ erreichen die "Wüstenrocker" ihre späteren Meilensteine wie "Blues for the Red Sun" oder "Sky Valley" zwar bei weitem noch nicht (vor allem das langatmige "Son of a Bitch" oder "Big Bikes" mit seinem nervigen Gitarren-Rückkopplungsgequietsche stressen ein wenig...), für Fans ist die Platte aber sicherlich interessant, weil die Band hier rockiger und ungeschliffener klingt und vor allem der Gesang wesentlich dreckiger und roher daherkommt als bei späteren Aufnahmen (überhaupt klingt Garcia hier noch sehr jugendlich...). Und es finden sich beispielsweise mit "I'm not", "Deadly Kiss" oder dem ungewöhnlich punkigen "Katzenjammer" auch einige frühe Kyuss-Klassiker.
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