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Wozu noch tapfer sein?
 
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Wozu noch tapfer sein? [Gebundene Ausgabe]

Gerd Schultze-Rhonhof , Gerd Schultze- Rhonhof
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 302 Seiten
  • Verlag: Resch-Verlag; Auflage: 5. A. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930039648
  • ISBN-13: 978-3930039647
  • Größe und/oder Gewicht: 21,7 x 15,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 446.125 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte zieht der Autor nicht nur eine kritische Bilanz seiner eigenen militärischen Vergangenheit im demokratisch verfaßten Staat; er analysiert darüber hinaus kompromißlos und mit scharfem Sachverstand jene politischen, juristischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in unserem Lande, die die Moral und Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr in den letzten Jahren zunehmend untergraben haben.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
General a.D. Schultze-Rhonhof beschreibt aus den Eindrücken und Erfahrungen seiner Dienstzeit, was der Ungeist unserer Zeit in unserem politischen System und insbesondere in dem Exekutivorgan Bundeswehr an Spuren hinterläßt. Nicht nur ein chronologischer Wandel durch die Bundeswehr, auch ein Ausblick auf die mögliche Zukunft der Sicherheitspolitik im allgemeinen wie auch im speziellen werden durch Schulze-Rhonhof kritisch beäugt. Die Sicherheitspolitische Rahmenlage im Europa des 20. und 21. Jahrhunderts geht jeden an, der in diesem Europa leben möchte. Und nur wer über das bißchen Tagespolitik aus Fernsehen und Zeitung hinaus mitreden kann, sollte sich anmaßen über Themen wie Wehrpflicht, Verteidigungshaushalt, Reduzierungsmaßnahmen und Standortfragen zu diskutieren. Hierfür und für alle allgemein-politisch Interessierten sollte dieses Buch nicht im Regal fehlen.
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wozu noch tapfer sein? 7. März 2002
Von "usermb"
Format:Gebundene Ausgabe
Selbstverständlich lohnt es sich noch "tapfer" zu sein. Aber dies stellt, meiner Meinung nach, auch niemand zur Debatte. Der Auftrag verlangt vom Soldaten seine Person im Ernstfall auch für Personen einzutreten, die gegen ihn protestieren. Er steht für das Recht auf Meinungsfreiheit ein und dies bedeutet auch, daß er seine eigene haben muß.
Zum eigentlichen Thema: Gerade im Hintergrund des neuen Berichtes des Beauftragten für Erziehung und Ausbildung (den ich selbst als integeren Mann kenne, der Übertreibungen meidet) stellt sich vielmehr die Frage, ob bei der obersten militärischen und auch politischen Führung die "wahre" Stimmung der Truppe ankommt, oder ob sie von oben schön geredet wird. Es ensteht in jedem Falle ein trügerisches Bild, das manche Generale auch nicht müde sind, der Truppe zu predigen. Diese hat aber oft einen ganz anderen Eindruck von der gegenwärtigen Situation. Noch mehr Mißstimmung und weniger Vertrauen sind meist die Folge. Aus eigner Erfahrung weiß ich, dass auch schon mal gerne Probleme schöngefärbt oder verschwiegen werden (notfalls mit Maulkorb). Daher ist es sehr begrüßenswert, dass ein General a.D. das Kind beim Namen nennt. Dies sollte ausreichend Stoff für eine öffentliche Diskussion geben, die, so befürchte ich, aber auch wieder von öffentlicher Seite schöngeredet wird. Es bleibt die Hoffnung, dass vielleicht doch ein paar Politiker aufwachen und einige Mißstände beseitigt. Niemand erwartet Wunder!
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40 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend und mutig 17. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Erst in der Pension kann ein General sagen ,was er denkt. Eine sauber bewiesene und belegte Ohrfeige für die Politik ganz allgemein und die Militärbürokrattie.Eine Pflichtlektüre für jeden Staatsbürger, der vielleicht noch daran glaubt, daß die Bundesrepublik es überhaupt wert ist,verteidigt zu werden. Ebenso wird unsere stetige Rolle als zahlender Trottel in EU und NATO sehr deutlich belegt. Fazit: Für die Bundesrepublik braucht niemand mehr tapfer zu sein. Das können hochbezahlte

Politiker und Bürokraten im Ministerium vom wohlklimatisierten Büro aus viel besser ,als der dumme und einfältige Bürger.Der Bürger taugt bestenfalls noch als Steuerzahler, dummes Stimmvieh und im Ernstfall als Kanonenfutter, wenn unsere Poltiker und Bürokraten nicht mehr weiter wissen.

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