Das Buch ist, wie der Untertitel es beschreibt, eine Streitschrift. Daher liefert es auch kein Allerheilmittel für die Krise der Gewerkschaften (ist auch nicht der Anspruch), aber beschreibt ein paar Ansätze zur Emanzipation der Menschen in unserer Gesellschaft, deren Mittel die Gewerkschaften sein können.
Allerdings liefert Oskar Negt sehr ausführliche Antworten zur Frage des Titels.
Grundsätzlich ist es einfach und flüssig zu lesen, aber an der ein oder anderen Stelle, könnte es für LeserInnen, die mit Gesellschaftspolitik nichts am Hut haben etwas am Zusammenhang fehlen. Dies ist jedoch keine große Hürde, da er zum Schluss auf den Punkt kommt.