Das Buch "Wozu ist die Schule da?" von Hermann Giesecke greift die immer noch überaus aktuelle Diskussion nach dem Sinn der Schule auf.
Dabei stellt Hermann Giesecke deutlich seine Meinung vor und präsentiert, dass für ihn ansprechendste Modell von Schule.
Obwohl die heutigen Kinder einer "pluralistischen Erziehung", wie Giesecke es nennt, durch "Miterzieher" wie Fernsehen, explosionsartig gewachsener Erlebnisindustrie, Werbung und den Erfahrungen der Gleichaltrigen-Szene unterliegen. Dabei bedeutet "pluralistisch" das Aufeinandertreffen von widersprüchlichen Werten und Vorstellungen.
Sein Forderung lautet hier die Rückbesinnung der Schule und ihrer Lehrer auf das Unterrichten an sich. Das Eltern ihren Erziehungsauftrag der Schule aufsetzen wollen, ist seiner Meinung nach der falsche Weg. Er fordert die Eltern auf ihren Teil der Erziehung auszufüllen und bei Problemen sich an die geeigneten Stellen der Jugendhilfe zu wenden.
Ich persönlich finde die Vorstellungen in seinem Buch sehr lesenswert, da es mir als zukünftigen Lehrer ein wenig von der Bürde nimmt, dass alle die Schule wie sie ist schlecht finden. .
Ich empfehle dieses Buch zur Lektüre allen Lehramtsanwärtern, zur Bestätigung ihres Auftrages, allen Lehrern, allen Eltern und Interessierten, die sich irgendwie mit dem Thema der Schulentwicklung auseinandersetzen.