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Der Theologe Klaus Berger hat sich in Wozu ist der Teufel da? auf den Weg gemacht, um den gestürzten Engel des Lichts zu beleuchten, sichtbar zu machen -- denn zu fassen und in Handschellen zu legen ist Luzifer für den Professor für Neues Testament nicht.
Berger spürt dem Satan nach, indem er Indizien vorlegt: die Versuchung Jesu, Dämonen und böse Geister, die Schlange im Paradies oder einfach die Ursache allen Übels. Berger sammelt Beweise -- nicht um zu verurteilen, sondern um darauf aufmerksam zu machen, was zur Basis seines Nachdenkens wurde und was -- wenn man soweit mitdenken will -- weltanschaulich absolut brisant ist:
Der Teufel ist nicht diese Komposition aus Fabelwesen, die heute eher unter Artenschutz fallen. Aber das absolut Böse ist auch durch jene moderne Verharmlosung... sei es durch die Aufklärung, sei es durch Versuche, es soziologisch oder psychologisch zu reduzieren nicht aus der Welt zu schaffen.
Klaus Berger hat einen Steckbrief des Teufels angefertigt, damit wir ihn hinter allen Maskeraden entdecken können. Daß es ihn gibt, steht für ihn außer Frage. --Reinhard Lenz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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