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Wozu brauche ich einen Gott?: Gespräche mit Abtrünnigen und Ungläubigen [Taschenbuch]

Fiona Lorenz
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

2. Januar 2009
Für viele Menschen scheint ein Leben ohne Gott, Religion und Kirche unvorstellbar. Andere glauben «eigentlich» nicht mehr an Gott, heiraten aber dennoch kirchlich oder bleiben vorsichtshalber Mitglied der Kirche, um einem eventuellen Schicksal in der Hölle zu entgehen oder um soziale und ökonomische Nachteile zu vermeiden, wenn sie in kirchlichen Kindergärten oder Krankenhäusern angestellt sind. Auch in den Medien erhalten die Vertreter der Kirche viel Raum, obwohl es in Deutschland mittlerweile mehr Konfessionsfreie als Menschen mit einer Religionszugehörigkeit gibt. Fiona Lorenz hat sich auf die Spur der Religionskritiker gemacht und zahlreiche Interviews mit Atheisten, Zweiflern und Agnostikern geführt: mit Prominenten wie Janosch, Ralf König, Mina Ahadi und Nina Vorbrodt und «normalen» Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen gegen den Glauben aussprechen. Das Ergebnis dieser Gespräche ist ein intensiver, persönlicher Blick auf die Gründe für die Abkehr von Kirche und Religion. Er soll Mut machen, sich zum eigenen Unglauben zu bekennen, und zeigen, dass es nicht nötig ist, an Gott zu glauben, um ein sinnerfülltes Leben zu führen.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo (2. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499624737
  • ISBN-13: 978-3499624735
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 491.982 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Dr. Fiona Lorenz promovierte am Fachbereich Pädagogik der Universität Trier. Fiona Lorenz engagiert sich in der Giordano Bruno-Stiftung und dem humanistischen Pressedienst hpd.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wozu brauchte ich nach Deschner, Dawkins und Hitchens auch noch dieses Buch? U.a. wegen des gescheiten Vorworts von Michael Schmidt-Salomon, generell zur Ermutigung und intellektuellen Anregung und - last not least - um mal wieder herzhaft über das Christentum lachen zu können. Nämlich über die antiklerikalen Comics, die Ralf König beigesteuert hat. König ist auch einer der 22 Ungläubigen, die in diesem Buch Auskunft geben zu Fragen wie: Welche Erfahrungen mit Kirche/Religion/Gott haben Sie gemacht? Wieso sind Sie Atheist/in? Welche inneren und sozialen Konsequenzen hat das? Was gibt Ihnen Sinn und Halt im Leben? Was raten Sie anderen Menschen?
Weitere prominente Autoren: u.a. Janosch, Esther Vilar, Max Kruse.
Alle 22 Berichte haben ihre eigene Handschrift, schöne Gedanken und Einsichten, oft originelle Formulierungen, die kritische Sachverhalte gut auf den Punkt bringen. Neben dem letzten Beitrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime) hat mich besonders der erste Bericht beeindruckt. Eine verheiratete Mutter zweier Söhne beschreibt Jagdszenen aus dem Münsterland. Wieso sie riskieren würde, dass ihre Kinder nicht in den Himmel kämen, fragen Nachbarn. Ein Mitschüler hält einen der Söhne für ein Tier, weil dieser nicht katholisch ist. Andere erklären ihm, er müsse später in die Hölle. Berufliche Behinderungen, Anzeigen wegen Kindesmisshandlung, vor die Füße spucken, massive Sachbeschädigungen. Hut ab vor Marion Wirth und deren Mann, die sich trotz des Mobbings nicht aus Stadtlohn vertreiben lassen.
Fazit: Eine gute Ergänzung zu den Schriften von Deschner (der 1956 fragte: Was halten Sie vom Christentum?") und anderen kirchen- und religionskritischen Büchern. Ein Buch, das Mut macht, sich vom christlichen Aberglauben ab- und umso mehr dem so wunderschönen und gleichzeitig fürchterlichen Diesseits zuzuwenden.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Coming-out der Säkularen 3. März 2009
Von Gaia
Format:Taschenbuch
Ungläubige werden medial unterrepräsentiert und fühlen sich oft genötigt, sich zu rechtfertigen, um nicht als psychisch, sozial und moralisch defizitär wahrgenommen zu werden. Deswegen hat die Pädagogin und Atheistin Dr. Fiona Lorenz 70 (überwiegend deutsche) Personen zu ihrem Nichtglauben befragt. Die 22 für dieses Buch ausgewählten, sorgfältig transkribierten Interviews ergeben ein facettenreiches Bild des Mutes zum Zweifel, der differenzierten Weltanschauungen sowie des Haltes, den Skeptiker im Austausch mit Mitmenschen, im intensiven Genuss des Diesseits, in Kunst, Philosophie und Naturwissenschaft finden. Dieses engagierte Buch ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass Nichtglauben irgendwann hoffentlich "normal" und respektabel sein wird.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Querschnitt und spannende Schicksale 10. März 2009
Format:Taschenbuch
In diesem Buch wird sich im Gegensatz zu den Schriften der sogenannten "Neuen Atheisten" nicht umfassend mit philosophischen und wissenschaftlichen Argumenten gegen die Religion auseinander gesetzt. Stattdessen kommen viele verschiedene Humanisten, Atheisten und Agnostiker zu Wort, die von ihren individuellen Lebensweg mit dem Glauben und Unglauben berichten. Viele Überlegungen der Interviewten sind bestimmt jedermann bereits durch den Kopf gegangen, doch ich wüsste nicht, dass sie jemals so präzise ausformuliert wurden. Es ist immer wieder erschreckend, in welchem Umfang christliche Intoleranz unsere Gesellschaft noch immer in vielerlei Hinsicht prägt. Bemerkenswert fand sich besonders die Berichte von Ex-Gläubigen, die einen schwierigen Weg der Emanzipation von religiösen Denkmustern durchmachten.
Es ist so schade, dass viele Menschen heute noch glauben, dass es ohne Gott und institutionalisierte Religionen keine Moral und Werte gibt. Einzusehen ist - wie dieses Buch erneut verdeutlicht - dass der Unglaube eine große Verantwortung mit sich bringt. Wenn es keine absoluten Wahrheiten und keinen objektiven Lebenssinn gibt, hat der Mensch intellektuelle Arbeit damit, selbst ethische Überlegungen anzustellen und Sinn zu stiften. Dieses Buch trägt mit polemischen und unpolemischen Beiträgen dazu bei, zu zeigen, dass es einen dritten Weg neben religiösen Dogmen und postmoderner Beliebigkeit gibt, nämlich den säkularen Humanismus. Wie bereichernd und menschenfreundlich diese Weltanschauung ist, belegen die vielen Interviews sehr anschaulich. Für den günstigen Preis bekommt man viel kurzweilige Unterhaltung geboten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr informativ
Das Buch ist zwar sehr anekdotenhaft geschrieben, vermittelt aber dennoch einen sehr interessanten Einblick in die Lebenswirklichkeit. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sabine Semla veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen es bleibt ein Versuch
Der Versuch eine Mutation aus oberflächlichen Ansichten zu tiefgründigem Allgemeingut zu erreichen.Leider nicht gelungen.Hat den Stil einer Schülerzeitung.
Veröffentlicht am 28. September 2010 von ELVIS 1
2.0 von 5 Sternen Dem einen oder anderen hilfts sicher...
Das Buch kann sicherlich als Ermutigung für diejenigen dienen, die sowohl mit der Kirche als auch mit dem Gottesglauben gebrochen haben und dabei Unterstützung brauchen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2009 von Le philosophe
5.0 von 5 Sternen Erhellende Gespräche mit Menschen wie du und ich
Keine Angst vor der Hölle! Ganz im Gegenteil: Wenn man Fiona Lorenz' Buch Wozu brauche ich einen Gott? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2009 von Sabine Paul
1.0 von 5 Sternen Bildzeitungs-Niveau
Sehr geehrte Frau Lorenz,

als aufgeklärter Agnostiker erwarte ich (auch für meine eigenen Positionen) Argumente und nicht Plattheiten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von Bardolf-liest-genau
3.0 von 5 Sternen Naja
Mich hat das Buch leider nicht so umgehauen.
Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht an der Arbeitsweise, vielleicht aber auch an der Auswahl der Texte, aber mir fehlte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2009 von Gina Van Ophuysen
4.0 von 5 Sternen Nette Bilder - zum Teil interessante Ansichten
Ich gebe es zu: Ich habe dieses Buch eigentlich nur wegen der Illustrationen von Ralf König gekauft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2009 von K. Beck-Ewerhardy
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