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Wenn es zurzeit einen Konsensautor gibt, dann ist das Haruki Murakami. In seinen Romanen und Erzählungen schickt der Japaner einsame Helden in einer unerklärlichen Welt auf Sinnsuche. Nebenbei ist er auch seit 26 Jahren Marathonläufer, und mit "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" hat er jetzt ein Buch zum Thema geschrieben. Klingt schrecklicher als es ist, denn Murakamis Lauftagebuch ist frei von Missionierungseifer, mystischem Geschwätz und Verklärung: Laufen ist für ihn geistige Entleerung und nicht etwa Ursprung aller Inspiration. Analogien zwischen dem Schreiben und dem Laufen gibt es natürlich trotzdem en masse: "Es kommt mir darauf an, das Wohlbefinden, das ich am Ende jedes Laufes empfinde, auf den nächsten Tag zu übertragen. Den gleichen Trick wende ich an, wenn ich an einem Roman schreibe. Ich höre stets an dem Punkt auf, an dem ich das Gefühl habe, ich könnte eigentlich noch weiterschreiben." Für Fans mit mehr als drei gelesenen Murakamis im Regal ist das sicher spannend. Alle anderen könnten genauso gut zu einer Sammlung mit Kalendersprüchen greifen. (cs)
Pressestimmen
Was für eine gebündelte, stille Kraft dieser Text hat, welche klare Frische. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Gradlinig und offen [...] eine ganz spezielle Autobiographie. FRANKFURTER RUNDSCHAU Ein passabler Läufer mit bislang 27 Marathons. Und ein noch viel besserer Schriftsteller. DER TAGESSPIEGEL Wovon ich rede ist ein nüchterndes Ich-Buch. [ ] Gut so: Murakami verzichtet darauf, dem Endorphinrausch überschwänglich zu huldigen. Er doziert nicht und er missioniert nicht. [ ] Wer selbst läuft, auch wenn es nur kürzere Strecken sind der weiß: Hier hat jemand das Laufen wirklich verstanden. NRZ Ein wunderbarer Text. [ ] Der Autor spricht über die Dinge des Lebens wie auch des Laufens in einen einfachen, merkwürdig bescheidenen Sprache, die ohne artistische Kraftanstrengung von geradezu beiläufiger Poesie ist. BERLINER ZEITUNG Ein grandioses Buch übers Laufen. [ ] Selten hat man so viele kluge Dinge über die einfachste Sportart der Welt gelesen. HESSISCHE ALLGEMEINE
Kurzbeschreibung
Für Läufer und Leser: Murakamis persönlichstes Buch
Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten - ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt.
Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das viele Sitzen am Schreibtisch gleicht er mit dem Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlonwettbewerbe und Ultralangläufe von 100 Kilometern hinzugekommen.
Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen und vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück.
Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift:"Haruki Murakami 1949-20xx, Schriftsteller (und Läufer) - Wenigstens ist er nie gegangen".
Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten - ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt.
Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das viele Sitzen am Schreibtisch gleicht er mit dem Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlonwettbewerbe und Ultralangläufe von 100 Kilometern hinzugekommen.
Haruki Murakami erzählt eindringlich und komisch von seinen Frustrationen und vom Kampf gegen das stets lauernde Versagen und wie er es überwindet. Denn für ihn bleibt das Laufen ein großes, wortloses Glück.
Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift:"Haruki Murakami 1949-20xx, Schriftsteller (und Läufer) - Wenigstens ist er nie gegangen".
Über den Autor
Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, die Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens in Tokyo, aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. 1974 Gründung des Jazzclubs "Peter Cat", den er bis 1982 betreibt. 1978 erste erfolgreiche Buchveröffentlichung. In den 80er Jahren dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), geht er 1991 in die USA, ehe er 1995 nach Japan zurückkehrt. 2006 erhielt Haruki Murakami den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2009 wurde ihm der Jerusalem Prize für sein literarisches Werk verliehen.