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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung! "Der Mann ist kein Künstler",
Von
Rezension bezieht sich auf: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch handelt von den Erlebnissen des Schriftstellers Murakami mit dem Laufen. Es ist weder eine Autobiografie, noch ein Sach-Buch über das Laufen; es versammelt tagebuchartige Gedanken, Erinnerungen und Beschreibungen rund um den Marathon- und Triathlon-Sport. Es ist schwierig einzuordnen, es ist unvollkommen, zwiespältig, und für mich äußerst spannend, weil mich interessiert, was im Schriftsteller Murakami vorgeht, wenn er nicht schreibt.Dass er ein gewöhnliches, ja langweiliges Leben führt, hat Murakami in Interviews schon öfter erzählt. Nun lässt er zum ersten Mal etwas intimere und zugleich unspektakuläre Einblicke in dieses Leben zu. Das Buch beschreibt Laufstationen in Japan, Griechenland (von Athen nach Marathon lief Murakami seinen ersten Marathon), in Cambridge und auf Hawaii. Es erzählt vom Alltag des Läufers und der engen Verbindung zwischen Laufen und Schreiben. Wahrscheinlich würde es den erfolgreichen Autor Murakami ohne sein Laufen nicht geben. Wer sich für diesen Zusammenhang, die Grundlage seines künstlerischen Schaffens, interessiert, erhält mit dem Buch viel Stoff für weitere, eigene Gedanken. Man darf sich auch nicht wundern, wenn man nach der Lektüre das eigene Schreiben an den Nagel hängt und zu laufen beginnt. Es ist auf eine Art beruhigend, wie harmlos und wenig tiefsinnig der populäre Schriftsteller manchmal schreibt. Er läuft und denkt eben wie ein gewöhnlicher Mensch. Er trainiert, er schwitzt, er leidet an Knieproblemen, er denkt über die richtige Ausrüstung und seine Trainingszeiten nach und freut sich auf den New York City Marathon, als wäre es eine heilige Messe. Nur gelegentlich dünstet der Trainingsschweiß erhellende Gedanken aus. Zum Beispiel über die Notwendigkeit des Künstlers, sich zu entgiften. Denn "wie man es auch dreht und wendet: Eine gesunde Tätigkeit ist schreiben jedenfalls nicht." (S.96) Eben deshalb läuft und läuft und läuft Murakami. Mit der Zeit entfaltet das Buch eine ähnlich hypnotische Wirkung wie die besten seiner Romane und Erzählungen. Ein gewöhnliches, beinahe trostloses Leben beginnt zu funkeln wie ein nasses Blatt in der Abendsonne nach einem langen Regentag. Murakami erzählt, dass er sich erst während des Schreibens darüber klar wird, was er sagen will. Auch bei diesem Buch weiß er zu Beginn nicht, worum es ihm geht. Ich habe den Eindruck, er weiß es auch am Ende nicht. Wenn es nicht so abgegriffen klingen würde, könnte man sagen: Der Weg ist das Ziel. Am Ende ist am Anfang. Unermüdlich, manchmal gar trotzig, läuft Murakami auf seinem Weg, und erschreibt seine Welt. "Auch wenn man über mich sagt: "Der Mann ist kein Künstler", laufe ich weiter." Unentwirrbar sind Schreiben und Laufen bei Murakami miteinander verknüpft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf den ersten Blick ein Buch über das Laufen..,
Von sapere4ude (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Taschenbuch)
Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben - auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (Wilde Schafsjagd: Roman, Kafka am Strand: Roman, "1Q84: Roman") vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde. "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben. Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine "Lauffibel" kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es ehrlich gesagt auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine "In sieben Schritten zu... "-Versprechen. Murakami plaudert in neun Aufsätzen darüber, was er sich beim Laufen denkt. Das beginnt mit der Musik, die er beim Laufen mit seinem MiniDisc-Player (im Jahr 2006 ein deutliches Statement zu Gadgets) hört. "Altersgerecht" stehen Eric Clapton, Creedence Clearwater Revival und Carla Thomas auf seiner Playlist. Häufig folgen Beschreibungen der aktuellen Trainingseinheiten, der geplanten Rennen oder der Schmerzen, die sich nach dem letzten Marathon bemerkbar machen. Zum Produktivitäts-Ratgeber wird das Buch jedoch, wenn Murakami beschreibt, wie das Laufen seine Arbeit als Schriftsteller geformt und beeinflusst hat. Er beendet sein Training immer an dem Punkt, an dem er noch gut weiter rennen könne. Das gleiche, so Murakami, gelte für das Schreiben bzw. die Arbeit: Er schreibe jeden Tag nur soviel, dass er am nächsten Tag mit Lust und Energie weiter arbeiten kann. Nur so ließen sich langfristige und lange Projekte erfolgreich realisieren. Er beschäftigt sich auch mit dem Setzen von Zielen und dem Bestreben, besser zu werden: Der einzige Gegner, den man schlagen muss, ist man selbst. Das gelte für Läufer, die die Zeit ihres letzten Rennens verbessern wollen, aber auch beim Schreiben hält er es so: Er könne nur sein eigenes, selbstgesetztes Ziel verbessern. Externe Ziele, von anderen Leuten vorgegeben, können ihn langfristig nicht motivieren. So beschreibt Murakami auf 180 Seiten seine Einsichten zu seiner Arbeit, seinem Talent, zur Tagesplanung, Prioritäten oder zu der Frage, wie man am besten Reden auswendig lernt. Selbst Marketing ist ein Thema: Seine Jazzbar in Tokio versuchte Murakami so zu führen, dass sie einzigartig ist. Sein Ziel war es, jeden zehnten Besucher als Stammgast zu gewinnen. Denn jedem gefallen konnte er nicht; aber um erfolgreich zu sein, brauchte er auch nicht jeden. Aus jedem Zehnten einen echten Fan zu machen, war ihm genug. Murakamis Ideen und Einsichten sind nicht neu. Aber sie werden erfrischend und pragmatisch präsentiert. Seth Godin brauchte immerhin ein ganzes Buch, um seine "Purple Cow" zu präsentieren; Murakamis Jazzbar-Beispiel schafft dasselbe auf einer halben Seite. Und die Gedanken des Japaners sind originell im Sinne des Wortes: Es sind seine Einsichten, keine (pseudo-)wissenschaftlichen Konzepte und Leitfäden. Es sind Erkenntnisse aus einem reichen Arbeitsleben, das angesichts der Jobbeschreibung eines Schriftstellers einiges an Motivation, Struktur und systematischem Vorgehen verlangt. Er präsentiert seine Gedanken in leichter Form, mit Beispielen aus seinem Leben, mit Humor und ohne die Absicht, den Leser bekehren zu wollen. Das macht die Lektüre zu einem Lesevergnügen und motiviert. Und deshalb empfehle ich das Buch für jeden Strandkoffer und gebe ihm 5 Sterne, zum puren Vergnügen oder um die Pause zu nutzen, eigene Ziele und Pläne zu überdenken. In diesem Sinne sei noch erwähnt, was Haruki Murakami gerne auf seinem Grabstein stehen hätte; auch eine Art, sich Ziele zu setzen: Haruki Murakami 1949 - 20** Writer (and Runner) At least he never walked Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
75 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Belanglos,
Von Schorschi (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede (Gebundene Ausgabe)
Da ich mich gerade selber auf einen Marathon vorbereite und früher einige Bücher von Murakami gerne gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Veröffentlichung gefreut und das Buch sogar bei amazon vorbestellt.Leider habe ich mich bei der Lektüre überwiegend gelangweilt. Es fällt Murakami schwer, über sich selbst zu schreiben, das erwähnt er im Nachwort selber. Vielleicht hätte er es besser gelassen. Denn herausgekommen ist ein zusammengeschriebenes Büchlein, in dem verschiedene Aufzeichnungen, die über einen Zeitraum von vielen Jahren hinweg entstanden sind, nicht besonders geschickt arrangiert werden. Es gibt nervig viele Wiederholungen; der Leser wird von Wettkampf zu Wettkampf mitgeschleppt. Um ihn vermeindlich bei Laune zu halten, streut der Autor regelmäßig ein paar routinierte lakonisch-witzige Statements ein. Man glaubt kaum, dass Murakami so gründlich an dem Text gearbeitet hat, wie er im Nachwort angibt. Eher hat man das Gefühl, seine Schlamperei hat sich auf die Übersetzerin übertragen, die kurzerhand aus der Dämpfung der Laufschuhe ein Polster macht (S. 122), die Becken eines Schlagzeugs zu Zimbeln verklärt (S. 150) und den Schnulzensänger Mel Tormé als Mel Tormes wieder aufleben lässt (S. 135). Der Verlag wirbt in Ermangelung eines überzeugenden Textes damit, dass dieses wenigstens Murakamis persönlichstes Buch sei. Genau das ist jedoch nicht der Fall. Es ist dabei interessant, dass man Murakamis Romanfiguren in der Selbtsbeschreibung des Autors wiederbegegnet. Bei Lektüre des neuen Buches wird sehr deutlich (bzw. bestätigt sich), wie viel Autobiographisches und Persönliches in Murakamis Romanhelden steckt. In seinen Romanen schreibt er unvergleichlich persönlicher, auch über sich. Wenn es dem Autor so schwer fällt, explizit über sich selbst zu schreiben, warum quält er sich und seine Leser (und seine japanische Lektorin, die 10 Jahre auf das Buch warten musste) damit? Vielleicht wäre ein schöner und persönlicher Roman aus dem Stoff entstanden. So ist daraus nicht mehr geworden, als ein banales Sammelsurium sportlicher Höhe- und Tiefpunkte und belangloser Einsichten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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