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Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede [Taschenbuch]

Haruki Murakami
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2010
Für Leser und Läufer: Murakamis persönlichstes Buch!

Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt.

Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er durch Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlon und Ultralanglauf von 100 Kilometern hinzugekommen.

Für seinen Grabstein wünscht er sich die Inschrift: „Haruki Murakami 1949-20**, Schriftsteller (und Läufer) – Zumindest ist er nie gegangen.“



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442739454
  • ISBN-13: 978-3442739455
  • Originaltitel: Hashirukoto ni tsuite katarutoki ni boku no katarukoto
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Was für eine gebündelte, stille Kraft dieser Text hat, welche klare Frische.“

(Süddeutsche Zeitung)

„Gradlinig und offen [...] eine ganz spezielle Autobiographie.“

(Frankfurter Rundschau)

Über den Autor

Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa. Er ist der gefeierte und mit höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. 2006 wurde ihm der Franz-Kafka-Preis verliehen. Er hat die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.

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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung! "Der Mann ist kein Künstler" 31. Juli 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch handelt von den Erlebnissen des Schriftstellers Murakami mit dem Laufen. Es ist weder eine Autobiografie, noch ein Sach-Buch über das Laufen; es versammelt tagebuchartige Gedanken, Erinnerungen und Beschreibungen rund um den Marathon- und Triathlon-Sport. Es ist schwierig einzuordnen, es ist unvollkommen, zwiespältig, und für mich äußerst spannend, weil mich interessiert, was im Schriftsteller Murakami vorgeht, wenn er nicht schreibt.

Dass er ein gewöhnliches, ja langweiliges Leben führt, hat Murakami in Interviews schon öfter erzählt. Nun lässt er zum ersten Mal etwas intimere und zugleich unspektakuläre Einblicke in dieses Leben zu.

Das Buch beschreibt Laufstationen in Japan, Griechenland (von Athen nach Marathon lief Murakami seinen ersten Marathon), in Cambridge und auf Hawaii. Es erzählt vom Alltag des Läufers und der engen Verbindung zwischen Laufen und Schreiben. Wahrscheinlich würde es den erfolgreichen Autor Murakami ohne sein Laufen nicht geben. Wer sich für diesen Zusammenhang, die Grundlage seines künstlerischen Schaffens, interessiert, erhält mit dem Buch viel Stoff für weitere, eigene Gedanken. Man darf sich auch nicht wundern, wenn man nach der Lektüre das eigene Schreiben an den Nagel hängt und zu laufen beginnt.

Es ist auf eine Art beruhigend, wie harmlos und wenig tiefsinnig der populäre Schriftsteller manchmal schreibt. Er läuft und denkt eben wie ein gewöhnlicher Mensch. Er trainiert, er schwitzt, er leidet an Knieproblemen, er denkt über die richtige Ausrüstung und seine Trainingszeiten nach und freut sich auf den New York City Marathon, als wäre es eine heilige Messe. Nur gelegentlich dünstet der Trainingsschweiß erhellende Gedanken aus. Zum Beispiel über die Notwendigkeit des Künstlers, sich zu entgiften. Denn "wie man es auch dreht und wendet: Eine gesunde Tätigkeit ist schreiben jedenfalls nicht." (S.96) Eben deshalb läuft und läuft und läuft Murakami. Mit der Zeit entfaltet das Buch eine ähnlich hypnotische Wirkung wie die besten seiner Romane und Erzählungen. Ein gewöhnliches, beinahe trostloses Leben beginnt zu funkeln wie ein nasses Blatt in der Abendsonne nach einem langen Regentag.
Murakami erzählt, dass er sich erst während des Schreibens darüber klar wird, was er sagen will. Auch bei diesem Buch weiß er zu Beginn nicht, worum es ihm geht. Ich habe den Eindruck, er weiß es auch am Ende nicht. Wenn es nicht so abgegriffen klingen würde, könnte man sagen: Der Weg ist das Ziel. Am Ende ist am Anfang. Unermüdlich, manchmal gar trotzig, läuft Murakami auf seinem Weg, und erschreibt seine Welt. "Auch wenn man über mich sagt: "Der Mann ist kein Künstler", laufe ich weiter."
Unentwirrbar sind Schreiben und Laufen bei Murakami miteinander verknüpft.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den ersten Blick ein Buch über das Laufen.. 7. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben - auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.

Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (Wilde Schafsjagd: Roman, Kafka am Strand: Roman, "1Q84: Roman") vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde. "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.

Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine "Lauffibel" kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es ehrlich gesagt auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine "In sieben Schritten zu... "-Versprechen.

Murakami plaudert in neun Aufsätzen darüber, was er sich beim Laufen denkt. Das beginnt mit der Musik, die er beim Laufen mit seinem MiniDisc-Player (im Jahr 2006 ein deutliches Statement zu Gadgets) hört. "Altersgerecht" stehen Eric Clapton, Creedence Clearwater Revival und Carla Thomas auf seiner Playlist. Häufig folgen Beschreibungen der aktuellen Trainingseinheiten, der geplanten Rennen oder der Schmerzen, die sich nach dem letzten Marathon bemerkbar machen.

Zum Produktivitäts-Ratgeber wird das Buch jedoch, wenn Murakami beschreibt, wie das Laufen seine Arbeit als Schriftsteller geformt und beeinflusst hat. Er beendet sein Training immer an dem Punkt, an dem er noch gut weiter rennen könne. Das gleiche, so Murakami, gelte für das Schreiben bzw. die Arbeit: Er schreibe jeden Tag nur soviel, dass er am nächsten Tag mit Lust und Energie weiter arbeiten kann. Nur so ließen sich langfristige und lange Projekte erfolgreich realisieren.

Er beschäftigt sich auch mit dem Setzen von Zielen und dem Bestreben, besser zu werden: Der einzige Gegner, den man schlagen muss, ist man selbst. Das gelte für Läufer, die die Zeit ihres letzten Rennens verbessern wollen, aber auch beim Schreiben hält er es so: Er könne nur sein eigenes, selbstgesetztes Ziel verbessern. Externe Ziele, von anderen Leuten vorgegeben, können ihn langfristig nicht motivieren. So beschreibt Murakami auf 180 Seiten seine Einsichten zu seiner Arbeit, seinem Talent, zur Tagesplanung, Prioritäten oder zu der Frage, wie man am besten Reden auswendig lernt. Selbst Marketing ist ein Thema: Seine Jazzbar in Tokio versuchte Murakami so zu führen, dass sie einzigartig ist. Sein Ziel war es, jeden zehnten Besucher als Stammgast zu gewinnen. Denn jedem gefallen konnte er nicht; aber um erfolgreich zu sein, brauchte er auch nicht jeden. Aus jedem Zehnten einen echten Fan zu machen, war ihm genug.

Murakamis Ideen und Einsichten sind nicht neu. Aber sie werden erfrischend und pragmatisch präsentiert. Seth Godin brauchte immerhin ein ganzes Buch, um seine "Purple Cow" zu präsentieren; Murakamis Jazzbar-Beispiel schafft dasselbe auf einer halben Seite. Und die Gedanken des Japaners sind originell im Sinne des Wortes: Es sind seine Einsichten, keine (pseudo-)wissenschaftlichen Konzepte und Leitfäden. Es sind Erkenntnisse aus einem reichen Arbeitsleben, das angesichts der Jobbeschreibung eines Schriftstellers einiges an Motivation, Struktur und systematischem Vorgehen verlangt. Er präsentiert seine Gedanken in leichter Form, mit Beispielen aus seinem Leben, mit Humor und ohne die Absicht, den Leser bekehren zu wollen. Das macht die Lektüre zu einem Lesevergnügen und motiviert.

Und deshalb empfehle ich das Buch für jeden Strandkoffer und gebe ihm 5 Sterne, zum puren Vergnügen oder um die Pause zu nutzen, eigene Ziele und Pläne zu überdenken. In diesem Sinne sei noch erwähnt, was Haruki Murakami gerne auf seinem Grabstein stehen hätte; auch eine Art, sich Ziele zu setzen:

Haruki Murakami
1949 - 20**
Writer (and Runner)
At least he never walked
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78 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Belanglos 6. März 2008
Von Schorschi
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich mich gerade selber auf einen Marathon vorbereite und früher einige Bücher von Murakami gerne gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Veröffentlichung gefreut und das Buch sogar bei amazon vorbestellt.

Leider habe ich mich bei der Lektüre überwiegend gelangweilt. Es fällt Murakami schwer, über sich selbst zu schreiben, das erwähnt er im Nachwort selber. Vielleicht hätte er es besser gelassen. Denn herausgekommen ist ein zusammengeschriebenes Büchlein, in dem verschiedene Aufzeichnungen, die über einen Zeitraum von vielen Jahren hinweg entstanden sind, nicht besonders geschickt arrangiert werden. Es gibt nervig viele Wiederholungen; der Leser wird von Wettkampf zu Wettkampf mitgeschleppt. Um ihn vermeindlich bei Laune zu halten, streut der Autor regelmäßig ein paar routinierte lakonisch-witzige Statements ein. Man glaubt kaum, dass Murakami so gründlich an dem Text gearbeitet hat, wie er im Nachwort angibt. Eher hat man das Gefühl, seine Schlamperei hat sich auf die Übersetzerin übertragen, die kurzerhand aus der Dämpfung der Laufschuhe ein Polster macht (S. 122), die Becken eines Schlagzeugs zu Zimbeln verklärt (S. 150) und den Schnulzensänger Mel Tormé als Mel Tormes wieder aufleben lässt (S. 135).

Der Verlag wirbt in Ermangelung eines überzeugenden Textes damit, dass dieses wenigstens Murakamis persönlichstes Buch sei. Genau das ist jedoch nicht der Fall. Es ist dabei interessant, dass man Murakamis Romanfiguren in der Selbtsbeschreibung des Autors wiederbegegnet. Bei Lektüre des neuen Buches wird sehr deutlich (bzw. bestätigt sich), wie viel Autobiographisches und Persönliches in Murakamis Romanhelden steckt. In seinen Romanen schreibt er unvergleichlich persönlicher, auch über sich. Wenn es dem Autor so schwer fällt, explizit über sich selbst zu schreiben, warum quält er sich und seine Leser (und seine japanische Lektorin, die 10 Jahre auf das Buch warten musste) damit? Vielleicht wäre ein schöner und persönlicher Roman aus dem Stoff entstanden. So ist daraus nicht mehr geworden, als ein banales Sammelsurium sportlicher Höhe- und Tiefpunkte und belangloser Einsichten.
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Dies ist das erste mal, dass ich einen japanischen Schriftsteller lese. Ich bin vom Stil beeindruckt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Otto Geiger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll
Endlich mal was Autobiographisches von Haruki Murakami - sehr interessant und kurzweilig zu lesen, wie immer auch gut übersetzt: eine Empfehlung für jeden Murakami-... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von petra heidegger veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Laufbuch mal ganz anders
Haruki Murakami berichtet in dem Buch von seinem Leben als Langstreckenläufer. Auch erzählt er aus seinem Leben und wie er zum Schreiben gekommen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von LiesaB. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles bestens
alles bestens. das buch habe ich zwar nicht gelesen, denke aber, daß das buch interessant und lehrreich ist. kann empfehlen. drum hier gute bewertung
Vor 1 Monat von Sigrid A. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen angenehme Lektüre
Im Plauderton schildert Haruki Murakami seine Liebe zum Laufen und der Schriftstellerei. Angenehm zu lesen, eine Geschichte so unbeschwert wie sein Laufstil.
Vor 4 Monaten von Bernhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Murakami läuft und schreibt
Dieses kleine Buch habe ich quasi in Einem durch gelesen auf einer Zugfahrt von Berlin nach Ingolstadt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Robert W. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langweilig..
wie ein Langstreckenlauf. Sorry, ich mag den Autor, aber das Buch konnte ich nicht lange lesen. Diese Worte hier schreibe ich nur noch, um auf 20 zu kommen, da ich nicht wie der... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Holger Uslar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert für Sportler und Nicht-Sportler!
Mein erstes Buch von Haruki Murakami.
Natürlich stehen seine bekannteren Bücher schon lange auf meiner Wunschliste, viele Bekannte haben mir auch -ich will nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Rebstock veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant für laufende Leser und Autoren
Ich mag Murakami als Romanautor und ich interessiere mich für den Laufsport, dieses Buch musste also wie geschaffen für mich sein. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Immerweiter veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen belanglos
Ich habe zwar die Papierausgabe gelesen - vom Inhalt her wird sie sich aber nicht unterscheiden. Ich laufe selbst Marathon und weiss um die Faszination des Langstreckenlaufes. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Franz Wanzenböck veröffentlicht
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