Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 16,86

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Worte verändern die Welt: Die Macht der Sprache in der ökonomisierten sozialen Arbeit
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Worte verändern die Welt: Die Macht der Sprache in der ökonomisierten sozialen Arbeit [Broschiert]

Thomas Erlach
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 5. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Produktinformation

  • Broschiert: 199 Seiten
  • Verlag: Paranus Verlag (8. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940636045
  • ISBN-13: 978-3940636041
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 789.492 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Thomas Erlach
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Thomas Erlach auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit einigen Jahren finden in den Sozialbereichen nahezu aller europäischen Länder große Umbrüche statt. Von Politik, Kostenträgern und Verwaltung wird soziale Arbeit massiv nach Effizienzkriterien umstrukturiert. Die Betroffenen sowohl sozial Tätige als ihre Klientinnen und Klienten werden in diesen Prozess kaum einbezogen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Geldgeber verlangen immer mehr Leistung und Dokumentation in den Einrichtungen, der Druck nimmt zu, gleichzeitig sinkt das Lohnniveau. Dabei wird die Ökonomisierung als einfache Verwaltungsumstellung präsentiert, wobei die Verwendung wohlklingender neuer Begriffe, wie Kunde, Qualitätsmanagement oder Empowerment mal subtil, mal mit Druck eingefordert wird.
Dieses Buch untersucht nun erstmalig differenziert, wie Worte die Welt der ökonomisierten sozialen Arbeit verändern, das heißt, wie die im Sozialbereich Tätigen durch diese neuen Sprachregelungen manipuliert werden, und welche Veränderungen sich in ihrem beruflichen Handeln feststellen lassen.

Über den Autor

Thomas Erlach wurde 1970 in Arnsberg (Westfalen) geboren. Er studierte Latein und Kath. Theologie in München und Freiburg sowie Schulmusik in Dortmund. Nach dem Referendariat an einem Gymnasium promovierte er am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Dortmund bei Prof. Dr. Mechthild von Schoenebeck. Seit 2005 ist er dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
"Die Macht der Sprache in der ökonomisierten Sozialen Arbeit" (so der Untertitel zu diesem Buch) wird hier sehr eindrücklich beschrieben. Es gelingt dem Autor mit dieser Analyse auf einen schleichenden Prozess aufmerksam zu machen, der jedoch nicht nur den sozialen Bereich betrifft, sondern auch beispielsweise im Bildungsbereich und in der Medienberichterstattung immer mehr um sich greift:
WOrte werden gezielt gesetzt, um Entwicklungen zu beschönigen, zu verschleiern ode machtpolitische Interessen durchzusetzen. Die Wechselwirkung zur tatsächlichen sozialen Arbeit darzustellen, ist ein großer Verdienst des Buches. Denn die alltägliche Arbeit bleibt davon einfach nicht verschont, wenn man bestimmte Begriffe verwendet.
Leider ist die Auswahl der Begriffe von Thomas Erlach gering gehalten und bezieht sich vor allem auf folgende:
Kunde/-in, Effizienz, Non-Profit-Organisationen, Kostenwahrheit, Leistungsmengenerfassung, Qualitätssicherung, Empowerment.
So heißt es in Bezug auf den Kunden/-innenbegriff: "...dass mit zunehmender Verwendung des Begriffes Kundin bzw. Kunde sich soziale Arbeit auf autonome, selbstbestimmte und mit den nötigen Finanzmitteln ausgestattete Menschen ausrichtet. Da die Menshcen, die soziale Einrichtungen bisher aufsuchten, diesen Kriterien weitgehend nicht entsprechen, entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen den Angeboten...und den Menschen, die Hilfe benötigen. Es wird für diese Menschen eben keine passenden Angebote mehr geben." (S.117) Man betrachtet also Menschen als autonom und selbstbewusst handelnde Personen, die schon wissen, was sie brauchen, obwohl sie es de facto nicht wissen (können); wenn es beispielsweise um gesetzlich verankerte Ansprüche geht. So könnte man beispielsweise einem Klienten-Kunden ein Angebot vorenthalten (weil es zu teuer ist), obwohl es realistischer Weise eine große Hilfe sein könnte. Der Klienten-Kunde (weil er über das Angebot nicht informiert wurde), kann somit auch nicht dagegen klagen...
Und so könnte man als Sozialarbeiter immer weiter von dem Blick auf Hilfsbedürftige abrücken, die als Kunden einfach nicht nennen, wa sie wirklich brauchen.
Die Ausführungen von Thomas Erlach, studierter Praxeologe und Mitinitiator der "Linzer Initiative" (einem Netzwerk kritischer Mitarbeitender aus dem Sozialbereich), stellen diverse Hintergründe vor, ohne jedoch tief genug auf die Möglichkeiten von in der Sozialarbeit tätigen Menschen einzugehen, der Macht der Sprache passend zu begegnen. Hier hätte man sich mehr Vorschläge gewünscht.
Ansonsten aber ein elementar wichtiger Anstoss, sich der persönlichen Sprach- und Begriffswahl bewusster zu werden. Die ökonomisch-philosophischen Erklärungen im ersten Teil des Buches werden wohl eher für theoretisch interessiertere Menschen von Belang sein.
Für alle Personen, die im Sozialen Bereich bewusst Veränderungsprozesse begleiten möchten, die nicht zum Nachteil für Hilfe suchende Menschen gereichen sollen, ist diese Lektüre ausgesprochen nützlich. Und vielleicht merken dann auch mehr Menschen, wie schnell Begriffe und Worte genutzt werden, um nachteilige Prozesse schönzufärben. Es wäre gut gewesen, wenn Herr Erlach auch auf die Begriffe Betreuung, pädagogische Angebote, Bildung, Ganztagsbetreuung, Selbstverantwortung stärker eingegangen wäre; denn hier würde auch für Laien noch deutlicher werden, wie arg man in seiner Meinungsbildung hier beeinflusst wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de