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Worrisome Heart
 
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Worrisome Heart

28. März 2008 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2007
  • Erscheinungstermin: 28. März 2008
  • Label: Decca
  • Copyright: (C) 2007 Universal Classics & Jazz
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 32:50
  • Genres:
  • ASIN: B001SN2G2I
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.234 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 27. November 2009
Format: Audio CD
Mittlerweile hat Melody Gardot ihr zweites Album auf dem Markt. Bei ihrem Debut -Worrisome heart- mögen die Kritikermeinungen noch geteilt gewesen sein. Beim Nachfolger -My one and only thrill- sieht das schon anders aus. Aber liegt das daran, dass Album Nr.2 besser, stimmiger oder künstlerisch wertvoller ist? Ganz sicher nicht. Vielmehr wird einem Neuling im Geschäft oft nicht all zu viel zugetraut. Doch mal ganz ehrlich: Überhören konnte man diese Stimme auch auf dem Debutalbum nicht. Dabei geht es mir gar nicht darum, wie viele Oktaven eine Jazzsängerin auf Tasche hat; nicht jede ist eine Ella Fitzgerald oder Billy Holiday. Und auch bei diesen grandiosen Ausnahmekünstlerinnen war es nicht unbedingt die Stimmgewalt, die sie so einzigartig machte, sondern die unglaubliche Art und Weise, wie sie sich mit einem Lied identifizieren konnten. Melody Gardot kann genau das. Passgenau, mit minimaler Instrumentenunterstüztung macht sie ihre Stimme zum "Hauptinstrument" des Stücks. Wer diese Stimme einmal live hören durfte, der weiß, dass Melody Gardot diesbezüglich über jeden Zweifel erhaben ist.

Auf ihrem Debutalbum -Worrisome Heart- spielt Melody Gardot sogar noch eine Spur mehr in Richtung Populärmusik, als auf dem Nachfolger. Es gibt ein paar Stücke, die erinnern in Arrangement und Klangfolge ein wenig an Norah Jones. Wobei Gardot mit ihrer Stimme den Liedern einen eigenen Stempel aufdrückt.

Anspieltipps: -Love me like a river does-. Für mich als Filmmusik in dem eher mäßigen Streifen "La linea" der absolute Höhepunkt des Films. Ein Lied, das düster und traurig unter die Haut geht. -Quiet Fire- ist eines der Lieder, die ein bisschen an Norah Jones erinnern.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT am 21. Mai 2008
Format: Audio CD
Die Vorgeschichte/Biographie der Sängerin aus den USA, die nach einem schweren Autounfall und der schweren Zeit danach ihre Songs schrieb ist soweit bekannt. Doch viel wichtiger neben der Tatsache, dass sie neben dem Gesang noch die Gitarre und das Piano einspielte ist die Natürlichkeit dieses Albums.

Da erinnert sie an ihre ähnlich tragische Kollegin Eva Cassidy, die auch als die äußerst talentierte junge Dame von nebenan durchging. Der Auftakt mit dem Titelsong ist ein klassischer Blues mit verschlepptem Rhythmus, einem mäandernden Saxophon und einer verletzlichen Stimme. Danach folgt mit "All I Need Is Love" eine swingende Akustikgitarre, die die unterschwellige Gehässigkeit der Sängerin zu diesem Thema nur schwer kaschieren kann.

Die Ballade "Gone" mit Streicherbegleitung und das countryeske "Sweet Memory" sind weitere Beispiele eines durchweg gelungenen Albums. In die gleiche Ecke geht das folkige "Some Lessons", das die klassische Variante des alleinigen Einsatzes von Stimme und der akustischen Gitarre wieder belebt.

Bleibt zu hoffen, dass Melody Gardot die Früchte für dieses Album ernten kann, denn so gut wie ihre Konkurrentinnen/Mitbewerberinnen Peyroux, Tunstall, Cassidy ist sie allemal.
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72 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolle am 27. März 2008
Format: Audio CD
Was fällt sofort auf ? Es ist diese intensive, direkte Art des Gesangs: bluesig-schwer, aber dennoch so, dass eine ordentliche Portion Jazz im wahrsten Sinne des Wortes mitswingt. Die 10 Songs: nicht gekünstelt, nicht aufgesetzt, sondern aus der vermeintlichen Augenblicklichkeit des Alltags entnommen, weil man ihn vielleicht nicht aushält oder er einen selbst nicht hält. Manchmal glaubt man sogar, durch die Songs den schlammigen Geruch des Mississippi geradezu zu riechen. Das scheint unmöglich, aber bei Melody Gardot ist es wohl wahr.

Gerade mal 23 Jahre jung, gibt es eine eigene Geschichte hinter den Geschichten der Songs. Melody erlitt vor wenigen Jahren einen Unfall mit dem Bike, auf der Straße, angefahren von einem Jeep. Sie wurde zwar wieder gesund, aber seitdem brauchen ihre Augen die dunkle Brille und zum Gehen muss ein Stock helfen.

Die in New Jersey/USA geborene Sängerin und Songschreiberin fällt aus dem illustren Kreis selbstgefällig singender Diseusen, die so tun, als würden ihre Stimmen taugen, den Jazz mit dem Blues zu singen. Melody Gardot erzählt Stories von ihrer Welt neben unserer. Und singt im Schatten des Blues, jazzig-verhangen und nostalgisch verträumt, mit einer Spur von gehaucht-verruchter Eleganz: eine faszinierend schöne Frau. Ein schepperndes Schlagzeug, verklärte Hörner, eine wabernde Orgel, gelegentlich wimmernde Violinen und sogar der warme Klang einer Dobro-Gitarre schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Die alten Blues-Veteranen erzählen gerne, dass der, der den Blues singen kann, seine bittersüßen Ton-Geschichten zum lyrischen Sprechen bringt.

Wenn Melody Gardot spricht, hat der Blues-Gesang endlich wieder einen Namen !
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Moiki am 17. Juli 2008
Format: Audio CD
Ich bin keine Spezialistin für Jazz und Blues und es ist mir auch egal, ob es schon Sängerinnen gibt, die vorher, nachher oder gleichzeitig ähnlich singen. Vor Mozart gab es auch schon Barockmusik!
Die Stimme ist sensationell gut, trifft Herz, Hirn und Gefühl und hört sich einfach nur gut an.
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