Star Trek DS9 - The Worlds of DS9 #3
5. Ferenginar: Satisfaction is Not Guaranteed
Im Spätnovember 2376, 7 Wochen nach Unity"... Quarks Leben könnte eigentlich schön sein. Er hat ein heißes orionisches Dabo-Mädchen, das ihm Kunden einbringt und einen Dabo... äh Boy, der ihn Kundinnen einfährt. Außerdem ist seine Bar... äh Botschaft auf DS9 gut im Geschäft. Ein Geschäftsmeeting mit neun der einflussreichsten Geschäftsleute auf Ferenginar sagt ihm jedoch, dass auf seinem Heimatplaneten, den er bereits einige Jahre nicht mehr besucht hat, nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Die neuen Reformen schlagen Wurzeln. Frauen dürfen Kleidung tragen und Geschäfte tätigen... widerlich! Wo sind die guten Zeiten hin, in denen Frauen noch nackt waren und einem die Rohrmaden vorgekaut hatten? Natürlich will man dieser Perversität ein Ende bereiten. Allerdings ist da eine Schwierigkeit. Quarks vertrottelter Bruder Rom ist der Grand Nagus, der diese Reformen weitergeführt hat. Unterstützung erfährt er durch dessen Moogie Ishka. Sehr zum Leidwesen des schwer senilen Zeks, der ein tumbes Leben auf Risa fristet und stets vergisst, dass seine Ishka doch auf Ferenginar ist. Rom, mehr als gutmütig für einen Ferengi, dafür so hell wie ein feuchtes Streichholz und damit genau hohl wie Patrick Star aus Spongebob, macht sich viele Sorgen um seine Frau Leeta, die ihr gemeinsames erstes Kind erwartet. Das holde Haupt des kleinen Ferengibabies ist viel zu groß für die ehemalige Sexbombe. In der Zwischenzeit kann Rom - wie auch immer - aus dem Economic Congress ein Mitglied entfernen lassen. Hätte er mal lieber gelassen, da sich der Kongress für den Ersatz gerade Ex-FCA-Agenten Brunt auswählt. Roms Veto wird gnadenlos wiedergevetod. Und ehe er sich es versieht, ist der ärgste Feind von Quark und Co. im Kongress drin.
Unverhofft erhält Rom von Quark und Nog Besuch. Quark hat es geschafft, Ro zu überreden, ihn zu begleiten. Erst ist der Besuch ja noch ganz witzig, bis Ro bemerkt, dass man für jeden Mist irgendeinen Streifen Latinum zahlen muss und wers nicht tut, wird zur Abarbeitung (eines Vielfachen des nichtbezahlten natürlich) gezwungen. Außerdem ist das traumhafte Wetter auf der Gierkugel kein Zuckerschlecken. Man kann zwischen Dutzenden Arten von schweren Regen gar nicht entscheiden...
Kaum ist Brunt neues Mitglied, wird noch schlechteres Wetter gemacht, als es draußen ohnehin schon ist. Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag (aber nur unter Ferengi, Erwerbsregel Nr. 17). Einen solchen scheint der gute blöde Rom gebrochen zu haben, als er einen Ehevertrag entfristen ließ und nach DS9 abwuselte. Nunmehr ist er Bigamist. Schweinerei!
- Man merkt es schon an der Inhaltsangabe. Wer den Roman liest kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. Das kann auch schon einmal in Gelächter ausarten. Die kleinen gierigen Trolle sind immer für einen - oder auch zwei Lacher gut. So ist nach dem gesamten politischen Chaos trotz realer Gefahren auch auf Ferenginar es mal echt nötig gewesen eine seichtere Geschichte zu erzählen. Wer glaubt, ich gehe mit Rom zu hart ins Gericht, der lese mal, was seine DaiMons über ihn denken: Rom ist ein IDIOT. Aber er ist UNSER Idiot!" (Robert Greenbergers Star Trek Gateways Band 3). Dem ist nichts hinzuzufügen.
6. The Dominion: Olympus Descending
Dezember 2376, 13 Wochen nach Unity". Eine Nova an der Grenze des Omarion-Nebels erweckt Odos Interesse.
Die große Verbindung ist auch irgendwie freudig erregt, hegt aber immer noch Zweifel an den Motiven Odos, der sich bei den Solids wohler fühlt. Seine vier Wochen Abwesenheit zu den Feierlichkeiten hinsichtlich des Eintritts Bajors in die Föderation ist dort vielen aufgestoßen. Auch seine regelmäßigen Abstecher zu dem Jem'Hadar-Schiff von Weyoun und den Belangen der anderen Solids trifft dort nicht auf Gegenliebe. Als der Gestaltwandler Laas (bekannt aus der Serie) mit zwei weiteren Gestaltwandlern auftaucht und Odo anfeindet, stellt sich nicht nur Laas, sondern auch ihm die Frage, warum 100 Gestaltwandler ausgesandt wurden. Die Antwort darauf schockiert Odo in seinen Grundfesten...
Der Dreiteiler war ja nicht immer interessant, aber dieser Band hatte es tatsächlich in sich und machte Lust auf mehr. Und die Leser wurden auf "Warpath" vertröstet, der vermutlich wie der vorliegende Dreiteiler demnächst auf Deutsch bei Cross Cult erscheinen wird.