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Produktinformation
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World's End ist ein skurilles Geschichtspanoptikum, das -- in Anspielung an James Fenimore Coopers Lederstrumpfepos Der letzte Mohikaner (1826) -- vorwiegend die letzten ihres Familiengeschlechts und deren Vorgeschichte vorstellt: Im Grunde nämlich spielt die Story längst im Totenreich, wo sich die Helden und die Ahnen wiedertreffen. Deshalb fährt Walter Van Brunt nach Alaska, ans "fernste, abgefrorenste Ende der Welt", auf der Suche nach dem Vater, der Vergangenheit: Nicht zuletzt eine Reise ans Ende der Zeit also, wo "die Toten aus den Gräbern steigen" und deren Hinterbliebene lebendig begraben sind. So entsteht eine "Grossaufnahme Amerikas am Ende des Jahrhunderts" (Boyle): ein apokalyptischer Totentanz, der sich 300 Jahre historischer Entwicklung mühelos einverleibt.
T. C. Boyle ist der schwarzhumorige Prophet des menschlichen Untergangs. "Die einzige Hoffnung ist, das wir irgendwann aussterben", konstatierte er dementsprechend in einem Interview. Für das Jahr 2000 hat der Autor einen neuen Roman angekündigt. Mit World's End jedoch ist das ultimative Endzeitszenario zur Jahrtausendwende schon längst geschrieben. Wer es noch nicht gelesen hat, der sollte es getrost verschlingen. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das leben ist eine Kreissäge,
Von
Rezension bezieht sich auf: World's End: Roman (Taschenbuch)
"World's End" ist eine üppig-deftige amerikanische Saga um die reichen VanWarts, die armen VanBrunts und den letzten Kichawakeen-Indianer, blutvoll erzählt mit vielen erschröcklichen Geschehnissen und Gestalten wie verlorenen Beinen, verbrannten und ertrinkenden Müttern, wahnsinnigen Vätern, kotophagischen Bossen und erotisierten Schwestern, gerade so, als sei das Leben eine Kreissäge, die nicht nur die Gliedmaßen sondern auch die Träume der Menschen zerschnippelt. Wer Action und handlungsstarke Stories liebt wird also gut bedient, wer Geschichtliches und Strukturelles bevorzugt, aber nicht minder: Denn der Roman spielt auf zwei Bühnen: in der kolonialen Welt des 17. und der modernen Welt des 20. Jhdts., durch deren geschickte Verschachtelung es dem Autor gelingt, dem Leser eine unterhaltsame und instruktive Einführung in die amerikanische Gesellschaftsgeschichte zu bieten. Ein Buch, das unterhält und belehrt, was will man mehr?
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
'Zum Andenken an meinen eigenen verschwundenen Vater',
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: World's End: Roman (Taschenbuch)
Inneren Kontakt mit seinem eigenen Vater aufzunehmen, war sicher ein großer Antrieb, dieses Buch zu schreiben. Das zentrale Thema ist der von seinem Vater verlassene und durch diesen Verrat verunsicherte und aus der Bahn geworfene Sohn. T.C. Boyle, ein hervorragender, unterhaltsamer Erzähler, der hervorragend Spannung aufbauen kann, betrachtet dieselben Geschehnisse immer wieder aus den Augen verschiedener Akteure. Die Themen seiner zu verschiedenen Zeiten handelnden Geschichten sind dieselben. Die Menschen agieren in verschiedenen Jahrhunderten und es werden nicht nur die Farbe der Augen, sondern auch Verhaltensweisen und Todesarten vererbt.Bei T.C. Boyle wird 'gesoffen, gekifft, gefickt und gekotzt'. Seine Art der Darstellung ist drastisch und befriedigt unsere hochschwellige Sensationsgier. Aber in all diesen actionreichen Szenen spürt man einen Schuss Ironie und das nimmt sogar den schrecklichsten Katastrophen ihren Schrecken. Man fühlt sich wohl und macht es sich bequem unter diesen skurilen, extremen Charakteren. Im Buch scheitert der Versuch Entlastendes für seinen Vater zu finden. Vater und Sohn treffen sich zwar am Ende der Welt, näher kommen sie einander aber nicht. Dem Sohn gelingt es nicht sich von seinem Vater zu lösen. Die Wiederholung des Verrats bedeutet seinen eigenen Untergang. Ich finde das Ende desillusionierend und kraftraubend. T.C. Boyle läßt die Vorbestimmung siegen. Rache und Verweigerung behalten die Oberhand und man kann nur hoffen, dass das Faktum des geschriebenen Romans, als Versuch einer Loslösung vom verschwundenen Vater stärker ist, als das im Roman verordnete Ende. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
New Amsterdam,
Von
Rezension bezieht sich auf: World's End: Roman (Taschenbuch)
Zuerst kamen die Holländer, danach die Briten!Am Hudson River siedelten im 17. Jahrhundert holländische Einwanderer, gründeten Familien und bebauten ihr Land. Die einen reich und immer reicher - die Van Wart, die anderen wenig besitzend und ihr Weniges zwischendurch immer wieder Stück für Stück verlierend - die Van Brunts, in der Mitte der letzte Kitchawanke. Allein gemeinsam haben sie die Fehde, die sie bis Mitte des 20. Jahrhunderts begleitet - und am Ende angelangt: Walter Van Brunt. In der betrunkenen Nacht seines 22. Geburtstags rast Walter mit seinem Motorrad in die Gedenktafel seiner Geschichte, wird derer aufmerksam und soll im Zuge dessen das erste Bein einbußen. Auf der Suche nach der Vergangenheit rückt die Rolle des abwesenden Vaters, der in Stunden der Unaufmerksamkeit das Weite suchte, immer deutlicher ins Zentrum seiner Gedanken, Ziele und seines Handelns. Und wie ist das mit dem Apfel und seinem Stamm? Unverkennbar "boylish" sind Rahmenhandlung und zweiter Handlungsstrang ineinander verwoben, Charaktere - und wie immer auch ihre Namensgebung - skurril und dennoch beängstigend real, liebenswürdig und hitzköpfig, sein Stil und seine Sprache ein Muss und das Buch wie üblich zu früh zu Ende! Bleiben nur die Fragen, wie man 1968 mit zwei Beinprothesen rasante Cabriofahrten zu Wege brachte, wie man sich in so fabelhafter Manier zu Tode fressen kann und warum grüne Augen? Wonderbar Boek!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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