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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Oliver Stone mal ganz zahm, 13. März 2007
Die Attentate vom 11.09.2001 auf das World Trade Center (WTC) und das Pentagan-Gebäude sind uns allen geläufig. In diesem Film, wird der Tag aus Sicht der Helfer geschildert. Nicolas Cage spielt einen Polizisten der New Yorker Hafenpolizei, der mit seinen Kollegen zum WTC gerufen wird. Sie wissen noch nicht genau, was sie erwartet, nur dass sie helfen sollen. Kaum sind sie im WTC, bricht dieses schon über zusammen. Verschüttet, aber lebendig, warten sie auf die Rettung ... Oliver Stone versucht Amerika bei seinem Trauma zu helfen. Stone-untypisch kommt dieser Film ganz zahm und ruhig herüber. Keine Verschwörungstheorie, kein ohnmächtiger Staat werden gezeigt. Ebenso wird auf die Zurschaustellung der Katastrophe verzichtet. Weder sieht man in dem Film die Flieger in das WTC fliegen (bis auf einen Schatten), noch sieht man wie das WTC in sich zusammenbrechen. Doch weiß man die ganze Zeit genau, was passiert. Das Bild ist gut. Der Ton mal ruhig, mal sehr wuchtig, wenn das WTC in sich zusammenbricht. Als Extras gibt es geschnittene Szenen, die den Film nicht bereichert hätten. Wer einen Actionfilm erwartet, wird enttäuscht. Eine filmische Tatsachendokumentation. Sehenswert, mehr aber auch nicht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Muß man nicht gesehen haben...., 2. Juli 2008
Eines vorweg: Das Thema des 11. September ist ein sehr tragisches, der Hauptdarsteller N. Cage ist sehr guter. Einen historischen Terroranschlag dieser Dimension zu verfilmen ist nicht ganz so leicht. Die Handlung: Es geht um die Erlebnisse und Schicksale der Helfer in und nach dieser Katastrophe sowie deren Angehörigen. Der Film erscheint abgehackt und z. Teil unstrukturiert. Klar, einige Handlungen laufen parallel und immer mit Fokus auf die Haupthandlung. Dennoch kann man das irgendwie besser machen. Unendliche Filmminuten spielen in beinaher vollständiger Dunkelheit. Dazu gesellen sich nervige permanent wiederholene Dialoge/Kurz-Sätze in bester amerkanischen Heldenmanier: Der Schmerz ist dein Freund. So erfährt der geneigte Zuschauer auch noch etwas für´s eigene Leben. Einzig positiver Aspekt der DVD für Besitzer von LCD- oder Plasma-TVs: Anhand der vielen Dunkelheitsszenen kann man prima die Qualität seines Flachbild-TVs erkennen. Je satter und tiefer die Schwarz-Szenen, desto besser das LCD-/Plasma-Panel!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Recht gelungenes, behutsam inszeniertes Drama von Oliver Stone, 24. Februar 2007
Mit "World Trade Center" gelang dem kontroversen Filmemacher Oliver Stone leider nicht der ganz große Wurf. Der Film ist handwerklich stark umgesetzt und der sonst so hektische visuelle Stil Stones wich entgegen der Erwartungen einer behutsamen Inszenierung. Man darf auf keinen Fall einen wie bei Stone gewohnten umstrittenen politischen Film voller Verschwörungstheorien wie "JFK", "Nixon" oder "Geboren am 4. Juli" erwarten. Der Regisseur hält sich angenehm zurück und inszeniert eine traditionelle, sehr menschliche Geschichte über das Überleben. "World Trade Center" fängt enorm stark an, wir sehen New York City am frühen Morgen bevor die allgemeine Großstadthektik beginnt. Dann werden wir mit den beiden Polizisten John McLoughlin (Nicolas Cage) und Will Jimeno (Michael Pena) vertraut gemacht. Wir sehen die üblichen, routinemäßigen Abläufe bei der Polizei, doch dann folgt der große Bruch, als von einem Notfall am World Trade Center die Rede ist. Nun folgen die wohl stärksten Momente des Films. Stone inszeniert die Katastrophe sehr behutsam, doch trotzdem sind diese Augenblicke von einer derart kraftvollen Intensität, das man einfach nur gebannt auf die Leinwand starren kann. Die zweite Hälfte ist nun leider die schwächere des Films. In einem ständigen Hin und Her wird das Publikum auf der einen Seite mit den Ängsten der Frauen der beiden nun Verschütteten konfrontiert und auf der anderen Seite wird der Überlebenskampf von McLoughlin und Jimeno geschildert. Das ist alles recht bewegend in Szene gesetzt, doch die Story ist bedauerlicherweise etwas überraschungsarm und zu routiniert umgesetzt. Michael Pena macht eine tolle Figur als Jimeno, Nicolas Cage zeigt auch eine seiner besseren Darstellungen. Leider bleibt Maria Bello als McLoughlins Ehefrau überraschend blass, doch Maggie Gyllenhaal in der Rolle von Jimenos Frau setzt die prägnantesten schauspielerischen Akzente im Film. "World Trade Center" ist im Endeffekt etwas zu konventionell umgesetzt worden, trotzdem kann man den Streifen als gelungen bewerten. Das ist gutes Kino mit guten Darstellern, auch Stones zurückhaltende Regiearbeit ist hier als positiv zu bewerten, denn für einen zu kontroversen Film über den 11. September 2001 ist es vielleicht noch etwas zu früh. Stones Film zieht jedoch definitiv den Kürzeren im Vergleich zu Paul Greengrass Film "Flug 93", der einfach das gewisse Etwas hat, das "World Trade Center" fehlt.
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