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World Gone Mad
 
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World Gone Mad

Jeff Bridges , Penélope Cruz , Larry Charles    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jeff Bridges, Penélope Cruz
  • Regisseur(e): Larry Charles
  • Komponist: Bob Dylan
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive
  • Erscheinungstermin: 19. November 2010
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0047A80J2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.291 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In einer futuristischen nordamerikanischen Bananenrepublik liegen Wirtschaft und Kultur nach einer Revolution darnieder. Ein guter Zeitpunkt nach Ansicht des Promoters Uncle Sweetheart für ein Benefizkonzert, welchem neben allerhand Varieté-Künstlern von zweifelhaftem Ruf in erster Linie der reaktivierte Bänkelbarde Jack Fate den nötigen Glanz verleihen soll. Fates Ankunft ruft weitere Exzentriker auf den Plan, darunter den kritischen Journalisten Friend und dessen fundamentalreligiöse Freundin Pagan Lace.

Produktbeschreibungen

Amerika, in naher Zukunft: Das Land versinkt im Chaos, die Wirtschaft liegt brach, der Präsident im Sterben. Eigentlich genau die richtige Zeit für ein Benefiz-Konzert, denkt sich Musik-Manager Uncle Sweetheart (John Goodman) und holt den abgehalfterten Rockstar und Präsidentensohn Jack Fate (Bob Dylan) aus dem Gefängnis. Doch so einfach ist das alles nicht, der Präsident stirbt kurz vor dem Rockkonzert. Und Jack Fates Ankunft ruft weitere Exzentriker auf den Plan - kritische Journalisten, fundamentalreligiöse Frauen und jede Menge andere skurrile Charaktere geben sich

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unter neuem Namen 12. Februar 2011
Dieser Film gehört sicherlich nicht in die Kategorie "leichte Unterhaltung". Er kann unterhalten, durchaus... Aber eben auch nur, wenn man ihn mehrmals gesehen hat und sich auf ihn einlassen kann. Man sollte auch keinen Höhepunkt im eigentlichen Sinne erwarten, denn ein Spannungsbogen ist hier nicht vorzufinden. Der Film ist, obwohl die Handlung dieses nicht immer vermuten lässt, sehr gradlinig und stringent.
Er behandelt alle seine Charaktere so weit, wie ihre Substanz es zulässt, und spart den Raum für Interpretationen bewusst aus.
Denn zu verstehen gibt es in diesem fiktiven Amerika der Zukunft, dieser Afro-kubanisch-weißen Bananenrepublik, schon lange nicht mehr viel.
Alles passiert eben so, wie es eben passiert.
Da ist diese Revolution, die keiner will und diese Gegenrevolution, die noch unbeliebter ist und an der Spitze eine Regierung, deren sterbender Präsident auf gleicher Stufe steht, wie alle anderen, die sie stürzen oder stützen wollen.
Und irgendwo zwischen dieser Gewalt kommt ein klappriger Bob Dylan her, der halb belustigt, halb ernsthaft seine Lieder unter neuen Namen spielt, während der Film und die Spitzendarsteller um ihn herum eine sehr dichte, sehr real erscheinende Atmosphäre schaffen, die dem Zuschauer den Eindruck vermitteln, dass es da wirklich etwas gibt in diesem Film, über das es sich lohnt, nachzudenken.

Der Soundtrack ist klasse, keine Frage. Die Lieder von Dylan passen auf die jeweiligen Szenen und kreieren durch ihre Eigenheit ein Absurdum zum Rest des Filmes oder... eben auch nicht. Denn sie klingen so vertraut, so alt, so 68er eben... und man beginnt sich zu fragen, ob der Film nicht nur eine Fortführung des "Fear and Loathing" von Thompson ist... nur eben um gute 40 Jahre später...

Filmtechnisch gesehen, gibt es nichts zu bemängeln. Die eingesetzten Mittel unterstreichen die Stimmung der schon erwähnten Bananenrepublik. An manchen Stellen scheinen sie etwas altbacken, aber darüber kann man hinwegsehen.

Insgesamt also ein Geheimtipp für Liebhaber von ungewöhnlichen Filmen, Bob Dylan und Philosophen.
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Von holgstar
Diesen Film sollte man sich wirklich nur ansehen, wenn man sich für Bob Dylan interessiert und es auch ertragen kann, dass es keine stringente, nachvollziehbare Handlung gibt. Ähnlich wie bei einem Dylan-Konzert darf die einzige Erwartungshaltung nur sein, dass man keine konkreten Erwartungen haben sollte. Bei den bisherigen Rezensionen vermisse ich aber jeden Hinweis darauf, dass es sich bei der DVD um den Film Masked and Anonymous handelt, der aus irgendwelchen Vertriebsgründen einen neuen Titel erhalten hat. Insofern stimmt auch das Produktionsjahr nicht, "Masked and Anonymous" ist 2003 produziert worden. Unter dem Titel "World gone mad" firmiert der Film in keinem anderen Land der Welt.
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World Gone Mad ist ein Film der nur schwer einzuordnen ist. Zu aller erst sei zu sagen dass die Kurzbeschreibung zwar den Inhalt des Filmes korrekt wiedergibt, doch geht es in diesem um etwas ganz anderes. Dylans Karriere Knick der mit Ende der 90er wieder zu schwinden begann und der Prozess die neuen Richtungen bzw das eigene Verständnis für die Kunst neu zu definieren. Alle Charaktere außer Fate, dienen genau diesem Zweck, die Entwicklung und Widersprüche Dylans "Karriere" darzustellen und zu reflektieren. Untermalt wird das ganze mit alten Dylan Klassikern die neu interpretiert wurden und aktuellen Songs es ehemaligen Folk Sängers.
Die Handlung hindert mehr im Verständnis dieser Message als das sie nützt. Die Geschichte wirkt zu aufgesetzt und gezwungen, die Charaktere werden eingeführt und nicht aufgebaut. Es geht immer nur um die Interaktion mit Fate (=Dylan), dadurch wirkt es etwas substanzarm.
Darstellung und Botschaft des Filmes hätte sich auch durch einen 67 min Monolog Dylans in einer verrauchten Bar darstellen lassen, die Stimmung wäre ungefähr die gleiche gewesen.

Summa summarum ist "World Gone Mad" ein Tip für Fans von Bob Dylan und Kenner dessen Biographie bzw Schaffen über die Dekaden. Allen anderen empfehle ich eine vorherige Lektüre dieser, denn dieser Film ist viel nur keine Einführung in das Gesamtwerk Dylan. (Hierfür sei an I'm Not There verwiesen)
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