Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Inhalt gut, Umsetzung mässig, 31. Juli 2005
Von Ein Kunde
Das Buch wurde als Bestseller gepriesen und da mich die Thematik sehr interessiert, habe ich es gelesen. Der Inhalt ist wirklich gut und man kann den Gedankengängen des Authors leicht folgen. Aber der Rahmen ist etwas enttäuschend, d.h., der Author berichtet zwar begeistert von den vielen Möglichkeiten und Veränderungen, aber es mangelt doch sehr an kritischer Distanz. Natürlich ist es spannend und faszinierend, was die Technik uns ermöglicht, aber es gibt durchaus auch einige, wenige, Nachteile. Die gesamte Darstellung ist doch arg undifferenziert, gleichzeitig ist das Erklärungsniveau des Buches so, dass es auch wirklich jeder, absolut jeder Leser, versteht. Ausserdem ist es teilweise langatmig geschrieben. Man hätte den gesamten Inhalt problemlos auf der halben Seitenzahl unterbringen können. Fazit: Inhalt und Gedankengänge sind spannend und es gelingt dem Author, bekannte Entwicklungen in einen verständlichen und überschaubaren Gesamtrahmen zu packen. Dabei hätte er aber durchaus etwas mehr Intelligenz bei seinen Lesern voraussetzen und sich mit der halben Seitenzahl bescheiden könnten. Der Text ist übrigens in leicht verständlichem Englisch geschrieben, man kann also auch mit mittleren Englisch-Kenntnissen das Buch mit Freude lesen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Erstaunlich flach, 9. Dezember 2007
Habe nach dem enormen Hype, der um dieses Buch veranstaltet wird, mit großen Erwartungen diese Ausführungen über die angeblich "flache Welt" gelesen. Bin allerdings eher enttäuscht.
Das Buch beschreibt drei Phasen der Globalisierung. Von den Anfängen des internationalen Handels bis in unsere heutige durch Informationstechnologie geprägte Welt. Insbesondere das wirtschaftliche Potenzial Indiens und Chinas wird ständig betont und unaufhörlich darauf hingewiesen, dass die westlichen Industrienationen in Zukunft entweder einen Teil ihres Wohlstands an diese beiden Staaten werden abgeben müssen oder sie und ihre Unternehmen ihre Geschäftsmodelle den Realitäten der heutigen Märkte (sprich enorme Kostenvorteile und jede Menge junge Ingenieure in Südostasien usw.) anpassen müssen.
Was mir an diesem Buch nicht gefällt ist die Tatsache, dass Friedman es meisterlich versteht dem Leser genau dass zu geben was dieser heute lesen will und von einem Buch über Globalisierung erwartet. Das soll heißen, dass es sich hierbei um eine Art "Self-Fulfilling-Prophecy" in Buchform handelt. Schließlich ist es momentan im Trend, die Potentiale in Indien und China in den Himmel zu loben. Ich sage ausdrücklich nicht, dass dies unbedingt falsch ist. Allerdings habe ich einfach den Eindruck, dass dieses Buch ein typisches Produkt der amerikanischen Sachbuch-Bestseller-Industrie ist. Anfang der 90. waren es Bücher über Japan und dass die japanische Wirtschaft den Westen überrollen werde. Ende der 90. Jahre waren es Abhandlungen über die New Economy, welche dazu führen werde, dass alle traditionellen Industrieunternehmen unweigerlich verschwinden werden, wenn sie sich nicht den Gegebenheiten der "Neuen Zeit" anpassen werden. Aktuell befinden wir uns in der "Indien und China überrollen den Westen Phase", was durch dieses Buch und seinen Erfolg dokumentiert wird. In diesem Sinne werden alle Argumentationen von Friedman auf einseitige und schlichtweg unkritische Art und Weise so dargelegt, dass sie intuitiv in sein Konzept der flachen Welt und der dreifachen Globalisierung passen (genau wie in anderen Büchern über Japan vor 15 Jahren oder die New Economy vor 7 oder 8 Jahren, die in ihrer Einseitigkeit damals auch logisch und richtig schienen, sich im Nachhinein aber allenfalls als "amüsant" charakterisieren lassen).
Wer sich zumindest ein bisschen mit Wirtschaft und Globalisierung auskennt wird in diesem Buch nichts Neues lesen. Insbesondere die scheinbar nicht zu einem Ende kommenden Anekdoten Friedmans über seine Reisen nach Südostasien nerven. Rein inhaltlich hätte man das Buch auf einen Zehntel des Umfangs beschränken können, ohne signifikante inhaltliche Abstriche machen zu müssen. Wieso mittlerweile auch in Deutschland ein enormer Hype um dieses Buch gemacht wird, kann ich so nicht nachvollziehen. Allenfalls für Leute zu empfehlen, die von Wirtschaft und Globalisierung nicht viel Ahnung haben, aller anderen lesen hier "Aus Amerika nichts Neues".
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
The world is suffering this book, 6. Februar 2007
A lot of public relationship work boost up this book. Clearly, marketing can make a book a success. Selling into the american market is a big advantage, and creats numbers. No doubt being No.1 in a sector of the bookmarket is a success. But the worst daily newspaper has apparently also the biggest circulation.
On the content: Apparently outside America the examples are mostly not applicable and mainly not understodd. What is presented as fact is only a subjective assessment. What is presented as personal opinion is all fluffy and maybe good for brainwashed US-TV maniacs. All gloomy words in lucid cans.
The readers: The Indians love this book and take it a scientific paper to undermine the theory of being world's biggest empire soon. The Americans read it like newspaper, The Europeans still shake their head. But that enough for good circulation.
Thomas Friedmann missed to realise that the world is more than America only. America has flattened rapidly, that's true. Intellectually and economically in many areas, in others not. But the turnaround is predictable as the mighty leaders are still in control and can change the directions any time. Also other countries will not follow the same paths.
Beside assessing the conclusions the reading is mainly boring and does not give much help as it is only impressing and not persuasive. His views are subjective, not filtered and all turned out for the biggest show effect. All for the glorification of the author, not much for the benefit of the reader. Welcome to the world of power point with no substance. I see a white horse and analyse the world...
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