Markus Mauthe geht in seinem Buch Workshop Naturfotografie einen grundsätzlichen Weg. Nicht die Technik, mit der richtigen Objektivwahl, richtigen Kamera und der optimalen Blende/ Zeit Kombination steht im Vordergrund, sondern der grundsätzliche Weg zu besseren Bildern.
Im Eingangskapitel stellt Markus Mauthe seinen Weg und seine Motivation Berufsfotograf zu werden vor. Der Leser erfährt, dass ein guter Fotograf nicht vom Himmel fällt.
Im weiteren Kapitel werden die zehn wichtigsten Grundsätze (nach Mauthe) für gelungene Naturfotografie erläutert. Kurz und prägnant wird u.a. die Bedeutung der Aufnahmesituation, Zeit/Blende Kombination, Stativeinsatz, Polfilter und nicht zuletzt der richtigen Selbstbeurteilung beschrieben.
Im zweiten Teil des Buches wird die Entstehungsgeschichte gelungener Naturfotos erklärt. Verbal und mit Kurzsymbolen. Leicht ist zu erkennen, dass bei diesem Bild ein Polfilter zum Einsatz kam, ein Weitwinkelobjektiv Verwendung fand und das Bild von einem Stativ aus geschossen wurde. Mauthe verliert sich aber nicht im Detail. Ob es jetzt ein 10mm oder ein 14mm Weitwinkel war ist für das Gelingen nicht das Entscheidende.
Nicht zuletzt wegen der vielen grandiosen Landschaftsaufnahmen aus allen Erdteilen (alle von Mauthe)lohnt das Buch zur Motivation für eigene bessere Bilder (auch wenn Sie "nur", wie bei mir, im eigene Garten entstehen). Ich nehme das Buch öfters mal zur Hand und analysieren dieses oder jenes Bild noch einmal und entdecke immer wieder neue Details. In meinem Buchschrank eine Bereicherung.