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Workingman's Death

Michael Glawogger    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Michael Glawogger
  • Format: Dolby, Letterboxed, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Portugiesisch (Dolby Digital 6.1 EX), Mandarin (Dolby Digital 6.1 EX), Türkisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 6.1 EX), Englisch (Dolby Digital 6.1 EX), Französisch (Dolby Digital 6.1 EX), Russisch (Dolby Digital 6.1 EX)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Polnisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 11. Mai 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Q6ZJJK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.294 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Stirbt die Arbeiterklasse aus? Verschwindet körperliche Schwerstarbeit, oder wird sie nur unsichtbar? Wo ist sie im 21. Jahrhundert noch zu finden? Der Film folgt den Spuren von Arbeitern in die illegalen Minen der Ukraine, spürt sie unter den Schwefel-Arbeitern in Indonesien auf, begegnet ihnen in einem Schlachthof in Nigeria, bewegt sich mit denen, die ein riesiges Tankschiff in Pakistan zerschneiden, und hofft mit chinesischen Stahlarbeitern auf eine glorreiche Zukunft. Die Zukunft ist aber mittlerweile in Deutschland angekommen, wo eine gewaltige Hochofenanlage in einen Freizeitpark verwandelt wurde. Wollte man "Workingman's Death" als Grundlage für die hierzulande grassierende Debatte über die Schwerarbeiterregelung heranziehen, dann würde sich die Zahl der in den Genuss entsprechender Zulagen kommenden Personen wohl maximal im zweistelligen Bereich bewegen. "Die Arbeit ist der Tod selbst" meint einer, der in Pakistan Ozeantanker zerteilt - und er übertreibt nicht sehr: Ein Fehltritt, und man stürzt 180 Meter in die Tiefe oder wird von ein paar Tausend Tonnen Stahl erschlagen. Der aus Graz stammende Michael Glawogger ist vor allem als Dokumentarist bekannt und zeigt mit seiner jüngsten globalisierungsreflexiven Arbeit einmal mehr, dass die Welt nicht bei Kritzendorf endet. Bester Dokumentarfilm beim Copenhagen International Documentary Festival TIMES bfi LONDON FILM FESTIVAL 2005 GRIERSON AWARDfür den besten Dokumentarfilm beim London Film Festival GOLDEN GATE AWARD FÜR DEN BESTEN KINO-DOKUMENTARFILM 49th San Francisco International Film Festival 200

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Russisch ( Dolby Digital 2.0 ), Dänisch ( Untertitel ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Estnisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), Italienisch ( Untertitel ), Polnisch ( Untertitel ), Portugiesisch ( Untertitel ), Spanisch ( Untertitel ), Türkisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Foto-Galerie, Kommentar, Szene Zugang, Teaser(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: In fünf Bildern und einem Epilog unternimmt der essayistische Dokumentarfilm den Versuch, dem allmählichen Verschwinden schwerer körperlicher Arbeit aus dem Lebenskontext der Moderne auf die Spur zu kommen. In ausgesuchten, bildmächtigen Einstellungen werden Bergarbeiter in der Ukraine porträtiert, die auf eigene Faust Kohle abbauen, indonesische Kulis, die zentnerschwere Kiepen voller Schwefel ins Tal schleppen, das blutige Treiben auf einem Schlachthof in Nigeria, die lebensgefährliche Verschrottung von Öltankern in Pakistan, Stahlarbeiter in China. Die mitunter fast circensischen Schauwerte des Gesehenen werden durch ein ausgeklügeltes Sound-Arrangement, die betörende Musik des Avantgarde-Künstlers John Zorn und durch den O-Ton des Films ebenso klug wie assoziationsreich unterstützt. Ein irritierend-visionärer Film, der nicht nur nach der Veränderungen moderner Arbeitswelten fragt. SCREENING/VERGEBEN IN: Europäische Film-Preise, ...Workingman's Death ( )

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Kundenrezensionen

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4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildgewaltige Dokumentation 9. April 2009
Format:DVD
Workingmans Death ist einer der besten Dokumentarfilme, die ich jemals gesehen habe.

Eine sehr beklemmende Observierung der fünf körperlich schwersten und zugleich schlechtbezahltesten Arbeiten, die man als Mensch verrichten kann.

Ob Bergarbeiter in einer vergammelten Kohlengrube in der Ukraine, wo man den Staub beim Ansehen regelrecht riechen und die Enge beinahe körperlich spüren kann - Schwefelträger in Indonesien, die für ein paar Cent teilweise barfuß in einem brodelnden Vulkankrater hinabsteigen und anschließend per pedes 70 Kilogramm Schwefel bei brütender Hitze in mit Körben auf dem Rücken den Berg hinunter tragen - Schlachter in Nigeria, die unter freiem Himmel korankonform Rinder schächten, ihnen lebendig den Hals abschneiden und hektoliterweise Blut im Boden versickern, während man die Tiere danach mit Haut und Haaren ins Feuer schmeißt, weil es billiger ist, als sie zu häuten, oder Stahlarbeiter, die in Pakistan mit bloßen Händen ganze Schiffe zerlegen und verschrotten oder Stahlkocher in einer Eisenhütte in China...

Die Qualen und Unannehmlichkeiten der Protagonisten sind physisch spürbar. Hitze, Dreck, Gestank, Enge, Schmerzen... Alles glaubt man selbst wahrzunehmen. Kommentare gibt es keine, nur Originalsprache mit Untertiteln, wo sich Nigerianer gemütlich unterhalten, währen im Hintergrund eine Kuh nach der anderen abgeschlachtet wird und danach im offenen Feuer dahinkokelt. Nichts für zarte Nerven, aber sehr nachdenklich stimmend und überwältigend realistisch gefilmt.

Dadurch wird einem doch erst bewusst, wie gut wir Mitteleuropäer es doch eigentlich haben und für wenig Arbeit viel Geld verdienen. Niemand von uns muss 16 Stunden am Tag sein Leben riskieren, um dafür dann maximal zwei bis drei Euro im Monat zu bekommen. Dass diese Menschen lieber diese menschenunwürdige Arbeit tätigen und dies auch mit Stolz zur Schau stellen, weil sie meinen, dass es immer noch besser und ehrlicher ist, als zu stehlen, nötigt mir sehr viel Respekt ab.

Kameratechnisch exzellent gefilmt, nah an den Protagonisten, als sei man als Beobachter selbst mit dabei oder stecke gar selbst in der Haut einer der Arbeiter.

Unbedingt anschauen. Danach denkt man ganz anders über das luxoriöse Leben nach, das wir führen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmend und faszinierend zugleich 10. Februar 2009
Von jens
Format:DVD
WorkingmanŽs Death ist ein beklemmender Dokumentarfilm, der puristisch und bildgewaltig daherkommt. Puristisch weil der Zuschauer ohne Kommentierung aus dem "Off" auskommen muss - alles bleibt der Interpretation des Zuschauers überlassen.
Bildgewaltig weil man stets das Gefühl hat mittendrin zu sein (Kameraführung ist ganz vorzüglich!!) und sich stets ertappt sieht, dass das Leben in der Wohlstandwelt des reichen, industrialisierten Westeuropas das wahre Paradies ist ... und das dieser Wohlstand auf der mörderischen Arbeit gründet, der im Film gezeigt wird.
Zum Inhalt: Gezeigt werden fünf Arbeitsbilder von verschiedenen Kontinenten. Gemein ist allen, dass es sich um mörderische, d.h. gefährliche, schwere Arbeit handelt. Kohlenhauer in der Ukraine arbeiten im Liegen in vielleicht 50cm hohen Stollen, Schwefelträger schleppen in Indonesien auf dem Rücken 100 Kilo Schwefelgestein aus einem Vulkankrater ins Tal. Sehr archaisch ist die Dokumentation aus dem Schlachterviertel in der Hauptstadt Liberias - spätestens hier bedarf es m.E. für jüngere Zuschauer einer erwachsenen Begleitung. Als viertes Thema wird das Abwracken von Ozeanriesen an einem Strand in Pakistan gezeigt, während das letzte Arbeitsbild von chinesischen Stahlkocher erzählt.
Der Film versucht durch einen Prolog und einen Epilog einen didaktischen Bogen zu spannen. Das gelingt m.E. in größerem Maße.
Unser Fazit: Sehr sehenswert! Leben im 21.Jahrhundert hat viele Gesichter - und das lernt man hier auf eindringliche Weise.
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5.0 von 5 Sternen Erinnerungen an "Powaqqatsi" von Godfrey Reggio 8. September 2010
Format:DVD
Die Art der Darstellung erinnerte mich sehr stark an den Film "Powaqqatsi" aus dem Jahr 1983 von Godfrey Reggio, wo auch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in bestimmten Regionen dieser Welt dargestellt wurden. Ich war gebannt beim Anblick, gleichzeitig geschockt und erstarrt ob dieser "unmenschlichen" Arbeits- und Lebensbedingungen und gleichzeitig fasziniert von der doch letztlich positiven Einstellung der gezeigten Menschen, die sich offensichtlich mangels Alternativen in ihr Schicksal gefügt hatten.
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