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Musik

Bild des Albums von Shout Out Louds

Fotos

Abbildung von Shout Out Louds

Biografie

Ich war mir schon immer bewusst, dass die Zeit eine komplizierte Angelegenheit ist. Und da alles in Beziehung zur Zeit steht und die Zeit eine relative Größe ist, glaubt man am besten nichts von dem, was ich nun darüber sage. Abgesehen von:

Zehn Jahre sind eine sehr lange Zeit, wenn man jung ist.

Damals, als wir noch 'vier Jungs und ein Mädel in einer ... Lesen Sie mehr im Shout Out Louds-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (26. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal)
  • ASIN: B0031NC6VY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.888 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. 1999 4:41EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Fall Hard 4:15EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Play The Game 4:06EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Walls 3:20EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. The Candle Burned Out 5:09EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Throwing Stones 3:37EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Four By Four 4:00EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Paper Moon 4:13EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Show Me Something New 3:26EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Too Late To Slow 4:36EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Optimistischer und reduzierter - die Shout Out Louds kündigen mit "Work" das Ende der tristen Wintertage an. Die Shout Out Louds kamen gerade aus dem Urlaub. Völlig entspannt und erholt setzten sie sich ins Studio und spielten erfüllt von den gesammelten Eindrücken aus aller Welt und voll Lebenslust die Lieder für das neue Album ein. Die Entspannung und die gute Laune sind dem neuen Album „Work“ sofort anzumerken. Konstanter Schlagzeugbeat vermischt sich mit simplen und gleichmäßigen Akkorden, dazu die bekannten Klavier-, Akkordeon- oder Violinen-Arrangements. Die Musik bleibt wegen ihres für Indiebands untypischen Instrumenteneinsatzes nach wie vor einzigartig - jedoch ist sie kein harmonisches Durcheinander mit unzähligen Streichern und Percussioninstrumenten mehr, wie bei „Impossible“ oder „Tonight I Have To Leave It“ vom vorherigen Album "Our Ill Wills". Die Songs sind klarer strukturiert, die Parts der Instrumente deutlicher voneinander getrennt.

Während die letzte Platte noch von der großen weiten Welt erzählte, geht es nun wieder heimwärts - "Throwing Stones, They´re Rolling Home"- nach Schweden, wo alles in geregelter Harmonie abläuft. Gekonnt vereinen sich auf der Scheibe textlich, als auch musikalisch, zwei Gefühlsdimensionen: Sehnsucht nach Altem und ein gesunder Optimismus gegenüber der Zukunft.
„If you fall hard, I will fall harder!“, singt Adam und spendet dem Hörer Trost. Sehnsuchtsvoll denkt man hingegen im Opener an den Sommer von „1999“ zurück und freut sich gleichzeitig auf den kommenden. Viel Herzblut hat Sänger Adam in die Songs gesteckt und spricht den Hörer mit seiner einfühlsamen Stimme sofort an. Mit ihrem aktuellen Indierock kitzeln die Shout Out Louds liebevoll die ersten Frühlingsgefühle hervor. „Work“ wirkt aufgeweckter und weniger kompliziert als die letzten Platten. Ein großer musikalischer Fortschritt ist den Shout Out Louds damit nicht gelungen, aber sie haben ihren Sound gekonnt reduziert.

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Kundenrezensionen

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5.0 von 5 Sternen Durch den Kopf ins Herz. 1. März 2010
Von Emil
Format:Audio CD
Der Wechsel vom kleinen Indie Label zum Riesen Universal, Radio Interviews, Besprechungen in sämtlichen großen Musikzeitschriften ' die Sorgen, was den bösen Ausverkauf der Shout Out Louds kurz vor Veröffentlichung des dritten Albums 'Work' betraf, wuchs mit jedem Gewinnspiel auf der Internetseite. Ganz klar: die Marketingmaschine Universal läuft!
Dann ' endlich ' das neue Album im CD Player, schnippenden Fingers in Position geschmissen, und ' Überraschung! - regungslos stehengeblieben: lauschend. Denn was uns die Shout Out Louds auf 'Work' präsentieren wirkt nachdenklich, wohlüberlegt, treibend zwar, aber erst geht's mal mehr in den Kopf als ins Herz, die Beine. Die schmachtenden Streicher, das wirbelnde Tamburin fehlen, die Emotionen werden nicht direkt ins Gesicht geschleudert, sondern angedeutet und entwickeln sich. Was einem jetzt besser gefällt, ist und bleibt Geschmackssache.
Textlich ist das Album, mal wieder, ganz großes Kino. Sänger Adam Olenius hat Texte geschrieben, die man eher dem skandinavischen Winter, als den sonnigen Stränden Australiens, wo für ihn die Arbeit begonnen hat, zuschreiben würde: 'You have so much to live for, while I'm just dying to stay alive' Verunsicherung, Aufbruch und immer wieder die Liebe, in einer Verletzlichkeit gezeigt, die durch seine Stimme und Bebban Stenborgs Hintergrundgesang in perfekter Harmonie zum Text stehen. Das Alles weckt dann doch das Herz, und könnte es zum zerreißen bringen ' könnte, wäre da nicht diese Melodien!
Wie gesagt, auf satte Streicher und seltsames Getute wurde verzichtet, dennoch sind kleine Spielereien erlaubt, die einem dadurch die Melodie nicht direkt ins Ohr hauen. Carl von Arbin (Gitarre), Eric Edman (Schlagzeug) und Ted Malmros (Bass) zeigenm an ihren Intrumenten was sie können: Dort Rhythmuswechsel, die sich erst nach dem zweiten Hören erklären, da ein Klavier, das Töne ins Lied tupft, und hier ein Schlagzeug, das vorantreibt. Man wundert sich nach dem Hören des Albums dennoch, wo dieser verdammte Ohrwurm herkommt, der einen drei Tage nicht verlassen will.
Und schwups, sind wir wieder am Anfang, sind die Beine jetzt still? Nein, sie wippen mit, wollen sich bewegen. Und wir singen schief, laut und inbrünstig mit: 'To get to know yourself you've got to run away. Never trust anyone. So run away, run, run, run, run, run...'
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Work harder 4. September 2010
Format:Audio CD
Drei Jahre nach dem letzten Album und bei Universal untergekommen, legen die Schweden um Adam Olenius mit Work hinter einem denkbar nichtssagenden Cover ein neues Album vor ' und auch wenn der Gesang immer noch ein wenig nach Robert Smith klingt, ist von dem leichten Feeling, einen Cure-Nachbau zu hören, nahezu nichts mehr da. Der Opener 1999 legt Wert auf einen geraden Schlagzeug-Bass-Beat, wenig Frickelei und macht klar, dass das Cure-Plagiat von Out Ill Will hier scheinbar überwunden ist, und Fall Hard klingt fast nach einer ganz anderen Band, mit softerem Gesang, der immer noch typisch ist, aber eine eigenere Linie hat, getragen von einem Groove, der eher an modernen Britpop erinnert als an Robert Smith. Und so zeigt fast jeder Track eine andere Facette der Band, mal klar und reduziert, mal poppig, mal erdig, aber immer relativ straight im sauberen Bandsound, aber ohne Glockenspiel und die kindliche Naivität, die so «typisch» schwedisch ist, das Hopsalaspringdochauchinsgras-Feeling ist komplett verschwunden. Geblieben ist ein sehr trocken produziertes, sattes, von den Beats her mitunter an Joy Division erinnerndes Album, das aber nie melancholisch oder düster klingt, sondern immer optimistisch und geradeaus, bei aller mitschwingender Melancholie im Gesang ' sauberer Gitarrenpop eben, der unweigerlich auch etwas vorbeifließendes hat, austauschbarer geworden ist als die beiden Vorgänger. Olenius klingt vielseitiger ' mal maskulin-dunkel, mal die Smithsche Nöhlstimme, mal fast im Kopfstimmenbereich ' und zugleich kontrollierter als zuvor, und man ist beim Hören nie ganz sicher, ob hier die Plattenfirma die Ecken und Kanten einfach weggebügelt hat, oder ob die Band einfach gereift ist und keine Lust hatte, in einer Nische zu verenden. Und so zitieren sie links und recht frei Schnauze Pop- und Indie-Vorbilder und bauen überraschend einfache, straighte kurze Songs, die schlanker und direkter klingen als der mitunter produzierte Vorläufer. Es mag seltsam klingen, aber anstelle der schwedische Destillats einer britischen Soundwelt, liefert Works einen amerikanischeren, rockigeren Sound, in dem die alten Stilelemente der Shout Out Louds bestenfalls noch aufblitzen, dominiert von einer fast Proberaum-artigen Livequalität, die mitunter (Too Late Too Slow) auch mal gehörig langweilen kann. Work ist ein seltsames Album, das einerseits so klingt, als habe die Band endlich einen relativ eigenen Sound gefunden, und zugleich so, als habe sie ihn schon wieder verloren und versuche unbedingt, kommerzieller zu klingen, reifer, besser weghörbar. Du bist nie ganz sicher, ob die Band einfach aus dem Emulieren anderer Bands zu einem originäreren, eigeneren Klang gefunden hat ' oder ob sie einfach nur versucht, Hits zu produzieren, straighte saubere Beats mit anstreckenden Hooks und eingängigen Refrains. In dieser seltsamen Schwebe ist das Album einerseits mitunter freudlos, weil es an Kanten und Sprüngen fehlt, andererseits klang die Band selten zuvor so «bei sich». Es ist so, als würde aus einem begabten Nachwuchsschauspieler mit einem mal ein «Profi», der routiniert seine Register zieht und seine Tricks anwendet, um im Betrachter Emotionen zu wecken ' irgendetwas ist handwerklich besser geworden, das meiste funktioniert besser' aber es ist eben auch etwas dabei verloren gegangen, eine Unsicherheit, Spontaneität, sympathische Unerklärlichkeit, die mit einem Mal verschwunden ist und du erkennst erst durch dieses Verschwinden, wie wichtig genau diese Qualität, die dich vielleicht vorher immer etwas gestört hat, eigentlich doch war.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von JoniBlair
Format:Audio CD
Endlich, dass dritte Shout out louds Album. Drei lange Jahre musste ich warten. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Das Album ist mal wieder umwerfend geworden.

Wie immer, stimmungsvoll, unbeschwert, locker und intelligent.

Für alle die diese Band kennen ist das neue Album keine Überraschung. Es ist genial wie auch die Vorgängeralben.

Was bei dieser Band immer schwer ist, ist ein Lieblingssong zu wählen, da alle am richtigen Ort und zur richtigen Zeit Lieblingssongs sind. Aber beginnen wir mit "1999", der erste Song des Albums. Wirklich schön, mit einem eingängigen Beat und dem Keyboard startet der Song. Der Text regt zum mitsingen an. Mit Textzeilen wie, i never felt so alive since 1999, how can i forget the nights we killed
every summer night, kommt Sommer (wohlfühl) Stimmung auf.

Der zweite von 10 wunderbaren Titel ist "Fall Hard". Schon ein bischen länger bekannt, da es als Single veröffentlich wurde. Fall Hard Ein schlimmer Song, wenn man allergisch gegen Ohrwürmer ist. Ich hab ihn schon nach dem ersten Mal hören andauert pfeifen müssen. Schlimm. Man sollte diesen Song nicht hören, wenn man sich auf irgentetwas konzentrieren muss. Ansonsten ist er ein Song zum träumen und loslassen. Ich liebe es ihn im Auto auf laut zu stellen und laut mitzusingen.

Der Rest der Platte hört ihr euch am besten allein an. Auf jeden Fall zu empfehlen. Wie auch die anderen Alben. Howl Howl Gaff Gaff Our Ill Wills
Für mich eine der Platten des Jahres.
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konzert? 0 09.02.2010
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