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Besser leben mit Work-Life-Balance. Wie Sie Karriere, Freizeit und Familie in Einklang bringen.
 
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Besser leben mit Work-Life-Balance. Wie Sie Karriere, Freizeit und Familie in Einklang bringen. [Gebundene Ausgabe]

Hannelore Fritz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 382183871X
  • ISBN-13: 978-3821838717
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 303.035 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die meisten Menschen arbeiten zuviel und leben zuwenig. Dieses Buch schafft Abhilfe. Es zeigt Ihnen, wie Sie Zeitinseln schaffen, um neben Beruf und Karriere noch Zeit für das Wesentliche im Leben zu haben: Ihre Familie und Freunde, Ihre Gesundheit, Ihre Bedürfnisse nach Lebenssinn, Entspannung, Abwechslung und neuen Herausforderungen. Denn das Geheimnis eines glücklichen Lebens liegt in der Kunst, all diese Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche in eine Balance zu bringen, die allen Lebensbereichen gerecht wird.

Hannelore Fritz vermittelt ganz konkrete Strategien, mit denen Sie es schaffen, die vier wichtigen Lebensbereiche – persönliche Werte, Arbeit und Karriere, Körper und Gesundheit, Beziehungen und Kontakte – harmonisch miteinander zu verbinden und Erfolg, Zufriedenheit und Glück aus der bewußten Verknüpfung dieser oft getrennten Welten zu erlangen.

Über den Autor

Hannelore Fritz ist selbstständige Trainerin und Beraterin für Unternehmen wie Dresdner Bank, Degussa, BMW und Otto Versand in den Bereichen Zeit und Selbstmanagement, Work-Life-Balance und Caoching. Die Autoin lebt bei Frankfurt/Main.

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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
„Work-Life-Balance" ist ein neumodischer Begriff für ein nicht ganz so neues Problem: Privatleben und Arbeit in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Allerdings, so die Gesellschaftswissenschaftler, sei ein solches Gleichgewicht heute vor dem Hintergrund zunehmender Veränderungen in Familie und Beruf immer schwerer zu erreichen. Die traditionelle Familienform gehört heute weitgehend der Vergangenheit an. In ihr ging ein Partner, in der Regel der Mann, einer ganztägigen Erwerbsarbeit nach, und der andere Partner, in der Regel die Frau, ging allenfalls einer erwerbstätigen Teilzeitbeschäftigung nach und stand somit den größten Teil des Tages den übrigen Familienmitgliedern zur Erfüllung derer Bedürfnisse zur Verfügung. Aber auch die Berufswelt verändert sich rapide. Stichworte wie Flexibilisierung der Arbeitszeiten und berufliche Mobilität weisen auf eine höhere Anpassungsbereitschaft an die Arbeitswelt und auf die Vernachlässigung der individuellen und familiären Wünsche und Vorstellungen hin.

Soziologinnen und Soziologen bezeichnen diese Veränderungen mit dem Begriff Entgrenzung. Hiermit soll nicht ein grenzenloser sozialer Wandel beschrieben werden, sondern vielmehr wird darauf verwiesen, dass alte Grenzen heute an Bedeutung verlieren und neue noch nicht genau erkennbar sind. Die sozialwissenschaftliche Forschung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Auswirkungen der Veränderungen in Familie und Beruf und die sich hieraus - auch aus ihren Wechselwirkungen - ergebenen Konsequenzen für die Familie näher zu untersuchen. Wenn es weiterhin in unserer Gesellschaft als wichtig angesehen werde, Familie als ganzes leben zu können, dann sei ein Kernbestand an verlässlichen Familienzeiten unabdingbar. Um dieses zu erreichen, sei seitens der Familienmitglieder ein hoher Organisations- und Abstimmungsbedarf erforderlich, und an die Politik und die Tarifparteien wird die Forderung gerichtet, ihren spezifischen diesbezüglichen Gestaltungsmöglichkeiten nachzukommen. Die gegenwärtig viel diskutierte Studie „Keine Zeit. Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet" von der amerikanischen Soziologin Arlie Russell Hochschild ist ein gutes und lesenswertes Beispiel für derartige Untersuchungen.

Diese etwas längeren Vorbemerkungen zu dem hier vorzustellendem Buch „Besser leben mit Work-Life-Balance" soll dazu beitragen, die spezielle, kritisch könnte man auch sagen eingegrenzte Sichtweise von Hannelore Fritz zu verdeutlichen. Während die soziologische Forschung die Veränderungen in Familie und Beruf analysiert, deren Auswirkungen aufzeigt und gesellschaftspolitische Handlungsperspektiven aufzeigt, geht Hannelore Fritz nicht auf diese Bereiche ein, sondern sie spricht ihre Leserinnen und Leser direkt an und lässt alle gesellschaftlichen Entwicklungen weitgehend unberücksichtigt.

Bereits im Vorwort verkündet sie ihre gute Nachricht: „Wir können tatsächlich eine Balance der verschiedenen Lebensbereiche schaffen. Wenn wir herausfinden, was wir wirklich wollen und was uns gut tut, und danach unser Leben planen. Wir müssen uns klare Ziele stecken und dürfen nicht nur träumen" (S. 7). Die als selbstständige Trainerin und Beraterin (u.a. für die Dresdner Bank, BMW und Otto Versand) tätige Autorin will mit ihrem Ratgeber einen Weg weisen „für ein bewusstes Leben, für ein Leben in Harmonie, Gesundheit, geistiger und körperlicher Fitness" (ebenda). Ihr Ausgangspunkt ist, dass die Leserinnen und Leser sich über ihre momentane Lebenssituation Klarheit verschaffen und dann entscheiden, was sie ändern möchten. Wollen sie mehr für ihre Gesundheit tun, mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, öfter eine kulturelle Veranstaltung besuchen oder bei der Arbeit weniger Zeitdruck verspüren? Sobald man seine Wünsche klar definiert hat, so die Unternehmensberaterin, soll man damit beginnen, mit Hilfe des Buches einen Plan zu erstellen. Persönliche Interessen sollten dabei bewusst nicht hinter andere Dinge zurücktreten. Grundlegend sei, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Hannelore Fritz betont in ihrem Ratgeber, dass es wichtig ist, sich sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich realistische Ziele zu setzen, die einen nicht unter Druck setzen. Mit ein bisschen Organisation lasse sich alles, was einem wichtig sei, in den Alltag integrieren. Wie man dabei am besten vorgehen soll, erläutert die Autorin anhand von Beispielen aus der Praxis, Checklisten und Übungen. Schritt für Schritt will sie ihre Leserschaft anleiten, ihr Leben mehr auf eigene Bedürfnisse einzurichten, anstatt sich von Anforderungen von Außen erdrücken zu lassen.

Durchgängig fordert Hannelore Fritz zum positiven Denken auf und verbreitet Hoffnung, wenn sie feststellt, das jeder eine Chance hat, über seinen eigenen Schatten zu springen. Der wirkliche Grund für Unzufriedenheit und mangelnden Erfolg „ist oftmals nicht Zeit oder Geld, sondern die mangelnde Entscheidungsfähigkeit des Einzelnen" (S. 59). Ihr Hinweis, dass der Tag für jeden von uns 24 Stunden umfasse, und dass jeder, wenn er etwas für wirklich wichtig erachtet, er dann auch die Zeit dafür finde, verkennt jedoch, dass bei entsprechendem Einkommen durchaus Zeitspareffekte in Form von technischer Unterstützung, Haushaltshilfen oder Unterstützungsleistungen bei der Kinderbetreuung „eingekauft" werden können. Die Ressource Zeit ist keineswegs ein allen Menschen in demokratischer Weise zustehendes Gut, sondern die Verfügung über Zeit und der Umgang mit Zeit zeigen vielfältige Formen sozialer Ungleichheit auf.

Es sind die unkritischen und vereinfachenden Aussagen und Behauptungen, die den Rezensenten auf der einen Seite zu der Frage drängen, ob diese Art von Ratgeberliteratur aufgrund ihrer schönfärberischen Grundhaltung, ihrer blumigen Sprache („Seien Sie ihr eigener Landschaftsgärtner", S. 205) und Anhäufung von trivialen Ratschlägen („Essen Sie nicht zu viele Süßigkeiten", S. 194) nicht grundsätzlich abzulehnen sei. Andererseits trifft aber auch zu, was DER SPIEGEL Ende letzten Jahres (51/2002) über die die Bestsellerlisten stürmenden Glücksbücher und die Ratgeber- und Lebenshilfeliteratur schrieb: „Es gibt viele, die das für Bluff und Unsinn halten. Es gibt noch viel mehr, die sich gern helfen lassen."

Und so muss jeder Einzelne für sich entscheiden, ob er seine „Work-Life-Balance" durch die Lektüre von entsprechenden Ratgebern anstrebt - und der Band von Hannelore Fritz gehört hier sicherlich zu den besseren - , oder ob dazu nicht eher ausführliche und ernsthafte Gespräche mit dem Partner, Freunden, Arbeitskollegen und Vorgesetzten sowie auch eine Auseinandersetzung mit den auf uns einwirkenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erforderlich sind.

Ludwig Heuwinkel

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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Die Autorin arbeitet bekanntes Wissen übersichtlich, sachlich und kompetent auf. Mehr ist wahrscheinlich nicht möglich. Es braucht wohl immer wieder die gleichen Litaneien, um eingeprägte Verhaltensmuster wenigstens an Sollbruchstellen aufzulösen. Die Autorin hat ähnliche Zweifel. Denn im Gegensatz zu ihrer Konkurrenz spricht sie dem Leben völlige Planbarkeit ab. Und ohne intensive Arbeit an uns selbst, gibt's keine Lösung aus dem Dilemma. Ihr Rezept fürs Leben klingt gut. Ändern würde ich es aber bei der Zutat "Selbsterkenntnis". Denn unserem Bewusstsein sind die eigene Verhaltensmuster kaum zugänglich. Daran ändern auch kluge Fragen und leere Linien zum Ausfüllen wenig. Das Kapitel "Unser Lebenskonzept" kann uns aber dazu veranlassen, mit anderen Menschen über unser Verhalten, unsere Träume und Wünsche zu sprechen. Allein das würde die Anschaffung lohnen. Die gegenwärtige Wirtschaftslage ermuntert wenig dazu, eine sichere Stelle wegen emotionalem Unwohlseins aufzugeben. Spass am Arbeitsplatz ist ein rares Gut. Dennoch finden sich viele Tipps und Anregungen, das Unerträgliche erträglicher zu machen. Auch wenn es um soziale Beziehungen geht, ist der Spielraum begrenzt, vor allem für die Frauen. Aber das Einüben eines befriedigenden Beziehungsmanagements ist meist keine Frage äusserer Zwänge. Verantwortlicher als bisher können wir auch bei der Lebensqualität und der Gesundheit handeln. Da lässt die Autorin kaum Ausreden gelten. Ich finde, dass sie die Möglichkeiten eines Lebensratgebers in Buchform ziemlich ausschöpft. Die Arbeit, einiges zu beherzigen, kann sie niemandem abnehmen.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im vielbeschriebenen Buchmarkt der "Lebenshilfe" ist ein neues Sachbuch erschienen. Die Autorin Hannelore Fritz bringt hier eine erfrischende Mischung aus Tipps, Analysen, Checklisten, aber auch echten Praxishilfen ein.
Die Innenaufteilung des Buches lädt ein zum Schmökern, aber auch zur sachlichen Auseinandersetzung mit den einzelnen Inhaltspunkten.
Ein Buch einer Trainerin, nicht nur für Frauen.
Sicherlich wird hier das "Rad nicht neu erfunden", aber das Buch moralisiert nicht und gibt somit Gelegenheit für anregenden und informativen Lesespaß.
Für Trainer/innen auch ein gutes Standardwerk zur Seminarvorbereitung.
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