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Worauf warten wir?: Ketzerische Gedanken zu Deutschland Taschenbuch – 1. September 2010


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Taschenbuch, 1. September 2010
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: Großdruck. (1. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499332795
  • ISBN-13: 978-3499332791
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.294.239 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Notker Wolf OSB, Dr. phil., geboren 1940 in Bad Grönenbach im Allgäu, studierte Philosophie und Theologie in Rom und München. 1961 trat er in die Benediktinerabtei St. Ottilien am Ammersee ein und wurde 1977 zu ihrem Erzabt gewählt. Seit 2000 ist er als Abtprimas des Benediktinerordens mit Sitz in Rom der höchste Repräsentant von mehr als 800 Klöstern und Abteien auf der ganzen Welt. 2008 wurde er auf weitere vier Jahre durch Wiederwahl in dieser Funktion bestätigt. Besonders am Herzen liegen ihm der interkulturelle Dialog mit anderen Religionen und partnerschaftliche Projekte in China und Nordkorea.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans-joerg Naumer am 22. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Mit dem wachen Auge des in Deutschland aufgewachsenen und lange Zeit hier wirkenden, jetzt jedoch im Ausland lebenden Beobachters, analysiert Notker Wolf (Abtprimas des Benediktinerordens) die geistige Grundhaltung in der Bundesrepublik.
Die insgesamt 21 flüssig geschriebenen Kapitel lassen sich grob in drei Themenblöcke gliedern, deren erster aus der Position des Kosmopoliten heraus geschrieben ist.
Getreu der Erkenntnis, dass sich große Zusammenhänge nur mit Abstand erkennen lassen, schaut Wolf mit seinen in der Welt gesammelten Erfahrungen auf unser Land. Ein Land, das er als „Wartesaal voller Verbotsschilder“ beschreibt, „bei denen das größte strengstens untersagt, bei Ankunft des Zuges den Bahnsteig zu betreten“ – während sich in der Welt der Globalisierungswettlauf beschleunigt.
Der zweite Themenblock ist eine leidenschaftliche Abrechnung mit dem Geist der 68'er. Dieser Strömung wirft Wolf vor, sie habe einen Staat mit moralisch überhöhtem Anspruch geschaffen. Die Folge: Der Einzelne wurde aus der Verantwortung für die Gesellschaft entlassen. Der auf den Staat übertragene moralische Anspruch spricht von eigener Schuldhaftigkeit frei. Selbstverwirklichung tritt an die Stelle von Freiheit in Verantwortung. Was daraus folgt, ist ein „Betreuungsstaat“, bei dem Reformen vom Scheitern bedroht sind, da sie den „Mythos von 68“ aufs Spiel setzen.
Der Grundtenor von Wolfs Plädoyer ist der freie, selbst bestimmte Mensch, der sein Lebensglück in die Hand nimmt anstatt seine Freiheit – und damit seine Würde – an einen Staat zu verkaufen, der ihm das trügerische Versprechen gibt, dafür alle Lebensrisiken zu übernehmen.
Nach Wolf geht es darum, dass wir unsere Freiheit zurück gewinnen (3.
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64 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 22. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Hier spricht jemand in großer Freiheit über die Freiheit. Das lesenswerte Taschenbuch deckt mehrere Ebenen ab. Der Leser erfährt, für manche welch Überraschung, etwas über den Einfluß der Benediktiner auf wesentliche Elemente europäischer Kultur, die Abtprimas Wolf Notker, völlig zu Recht für die Benediktiner einnimmt.

Hart ins Gericht geht er mit den "68-ern" und, anhand aktueller Beispiele, seziert er messerscharf die niederschmetternden Ergebnisse des "Marschs durch die Institutionen" und die Zerstörung der Freiheit. Gerhard Schröder wird in diesem Zusammenhang gnadenlos "geoutet" - und: überraschend logisch transparent.

Eigene Erlebnisberichte aus Missionsreisen nach Asien unter kommunistischen Regeln, die einen mutigen, freien und völlig unabhängigen Geist zu Tage treten lassen, zeigen auf, dass sich Freiheit lohnt.

Ohne Anstrengung und klarem Verstand wird nichts erreicht. "Ora et labora", die alte bendediktinische Lebensregel wird aus vielen Facetten beleuchtet. Sie scheint aktueller, denn je.

Ein starkes Playdoyer gegen den "moralischen Obrigkeitsstaat", der uns bereits wesentlich eingelullt hat und warum wir diesen Zustand ändern sollten.

Erfrischend lesenswert und nachdenklich machend!
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von manfred am 10. August 2006
Format: Taschenbuch
Die Deutschland AG braucht eine neue strategische Ausrichtung, das ist mittlerweile jedem klar. "Zukunftsorientiert" ist auch ein gutes und oft missbrauchtes Schlagwort. Ich war bereit, dieses Buch in einem Atemzug durchzulesen, mich über die vermeitliche Besserwisserei grün und blau zu ärgern, und es dannn entsetzt mit Schwung zum Altpapier zu werfen. Weit gefehlt. Ich habe es zum Schritt zwei gar nicht geschafft.

"Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland" bringt eine rücksichtsvoll aufbereitete Sammlung von Einblicken in zwei parallelle Realitäten der Welt, in der wir leben (müssen, denn es gibt ja bekannterweise keine andere Welt); zwei Realitäten, die zusammenwachsen und im Zuge dieser Entwicklung unsere Zukunft als Nation und Weltmacht bedrohen.

Wir haben diese Wirtschaftsrealitäten selbst erschaffen und noch sitzen wir am längeren Hebel. Aber bei uns ist die Puste heraus. In dem abgesicherten, verstarrten System unseres deutschen Aquariums sind wir unglücklich, unmotiviert und unzufrieden, und während wird uns laut beschweren, ziehen China und Indien in ihrem illusorischen Glauben an unbeschränkte Möglichkeiten einfach an uns vorbei.

Während wir mit unseren Steuern die Agrarwirtschaft stützen, betreiben die Chinesen fröhlich unseren Transrapid (und entwickeln ihn weiter vor sich hin). Während wir über die IT-Inder lachen, bauen die Inder Universitäten und Forschungsinsitute, um aus den niedrig bezahlten Call-Centre-Jobs in die besser bezahlten Jobs zu migrieren, die in Indien genauso gut gemacht werden können.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marina C. Watteck am 27. Mai 2007
Format: Taschenbuch
Mir ist klar, warum alle 68er fast in ein Wutkoma verfallen. Auf unterhaltsame, sehr intelligente Art und Weise beschreibt Notker Wolf, dass nicht die Revolution erstrebenswert ist, sondern die Evolution - zum Einen. Zum Anderen verweist er auf die Unverwechselbarkeit des Individuums, das sich entfalten soll und muß. Die Verpflichtung zum selbstständigen Denken und Handeln. Dass dies mit einem christlichen Weltbild einfacher ist, wollen Viele nicht wahrhaben. Dabei habe ich persönlich durchaus auch Probleme mit der Institution Kirche, nicht aber mit dem christlichen Glauben. Für mich ist Notker Wolf ein herausragender Kirchenmann, wie man sie leider viel zu selten findet. Nur ein intelligenter Mensch kann auch eingestehen Fehler gemacht zu haben und das scheint vielen 68ern irgendwann abhanden gekommen zu sein. Nicht alles war damals schlecht, genausowenig war damals alles gut. Nur der Einzelne kann seine paar Quadratmeter Leben verändern und das - und nichts Anderes - versucht Notker Wolf in seinem Buch zu vermitteln.
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