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Woody, der Unglücksrabe - Take the Money and Run

Woody Allen , Janet Margolin    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Woody Allen, Janet Margolin, Marcel Hillaire, Jacquelyn Hyde, Lonny Chapman
  • Komponist: Marvin Hamlisch
  • Künstler: Lester Shorr, Charles H. Joffe, Mickey Rose
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 11. April 2002
  • Produktionsjahr: 1969
  • Spieldauer: 81 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000647W7
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.220 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Amazon.de

Woody Allens erster Kinofim, Woody, der Unglücksrabe, ist ein Film, der in Form einer Pseudo-Dokumentation Gags, sketchartige Szenen und Witze aus dem Stegreif in schneller Abfolge liefert. Er wirkt einfach verglichen mit Allens späterer Arbeit -- einfach, aber schrecklich lustig. Allen spielt Virgil Starkwell, einen musikbegeisterten, aber ansonsten bedauernswerten Menschen, der sich bereits früh einer kriminellen Laufbahn zugewandt hat und sich nicht durch seine permanenten Misserfolge abschrecken lässt. Obwohl er keinen einzigen Einbruch erfolgreich durchgeführt hat, setzt er seine ungebrochene Serie von verpfuschten Diebstählen und Gefängnisaufenthalten fort, sogar nachdem er geheiratet und eine Familie hat.

Der Erzähler Jackson Beck, dessen gewaltige Stimme im Original einen perfekten Hintergrund für Starkwells absurde Taten bildet, lässt eine spassige Bemerkung nach der anderen mit völlig ernster Stimme los. Allen bringt nur an wenigen Stellen Witze in diese Mischung ein, aber wenn sie treffen, sind sie oft überwältigend komisch: die aneinander gefesselten Männer, die als Cousins für ihre Geisel, eine alte Frau, posieren, ("Wir stehen uns sehr nahe," erklärt Virgil einem unterbelichteten Polizisten), das Streitgespräch mit einem vertrottelten Regisseur, der ihre Tarnung für einen Banküberfall sein sollte und nicht zuletzt Virgils Versuch, mittels eines Stücks Seife zu entfliehen. Allen persifliert Jahrzehnte von Kriminalfilmen, alles von Jagd auf James A. bis Bonnie und Clyde, aber man muss diese Filme nicht gesehen haben, um diese manchmal etwas holprige, aber ziemlich kluge Komödie zu genießen. --Sean Axmaker

Produktbeschreibungen

Eurovideo Take the Money and Run, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 12.04.02

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
In meinem DVD-Regal befindet sich seit Jahren noch eine alte VHS-Kassette, mit einem schon vor etlichen Jahren selbst aufgenommenen Spielfilm von Woody Allen. Leider damals noch ohne UT.
Heutzutage gibt es diesen sehr ulkigen und zugleich nachdenklichen Film endlich auch auf DVD, aber dummerweise immer noch nicht mit UT (deutsch für Hörg.)!!!
Ich finde das sehr enttäuschend und ärgerlich zugleich, dass viele DVDs, speziell ältere, sehr beliebte Filme,so auch >>Der Unglücksrabe<< nach -zig Jahren bei neuen DVD-Auflagen so gut wie nie mit UT (nach)-produziert werden. Warum nicht ???
Wenn es darum geht, dass für jeweilige DVD-Filme sogenannte Rechte zur Produktion für UT eingeholt werden müssen, wieso wird das dann nicht gemacht ?
Kann mir das jemand evtl. genauer erklären ? Ich möchte das gerne verstehen können, wieso bei Film-Produktionen(besonders auf DVD und Blue Ray )in unserer heutigen sehr hoch entwickelten technischen und medialen Zeit immer noch nicht wirklich alle Kundengruppen berücksichtigt werden?
Nämlich denke ich dabei an die Gruppen, die gehörlos geboren wurden, oder durch z.B. Infektions-Krankheiten das bisherige gesunde Gehör(einseitig o. beideseitig)beeinträchtigt wurden, oder quasi irgendwann mal aus heiterem Himmel von einem schlimmen Hörsturz überrascht wurden und manche sich nie wieder davon erholen konnten.
Diese altersunterschiedliche hörgeschädigte Kundengruppe (mich einbezogen)wird heutzutage quasi immer noch Gesellschafts-bezüglich ziemlich stark ausgegrenzt.
Ist das nicht traurig und enttäuschend zugleich :( ?
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sub_Rosa
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Woody Allens frühes Meisterwerk ist viel vordergründiger und direkter witzig als seine späteren Klassiker, bei denen der Humor hintersinniger und manchmal zwischen den Zeilen versteckt ausfällt. Nichtsdestotrotz sind die Gags nicht weniger intelligent, werden halt nur ein wenig weniger subtil dargeboten. Unterlegt und kommentiert von einer pseudo-ernsten Off-Stimme erleben wir die dokumentarische Schilderung der Verbrecherlaufbahn des Kleinganoven Virgil. Schon früh gescheitert als Cellospieler in einer Marching-Band und Sportskanone ("Ich werde ein Billard-As. Kugel bitte!") scheint für ihn die Karriere als Gangster vorbestimmt. Doch irgendwie klappen die Coups nicht so richtig. Was nicht verwundert, klaut Virgil beim Einbruch ins Juweliergeschäft doch die herausgeschnittene Scheibe statt der Auslagen. Auch die Idee, die Bank vor dem Überfall mit einer versteckten Kamera auszuspionieren, klang besser als sie war. Vielleicht lag es daran dass Virgil die Kamera in einem Laib Brot versteckte, den er sich beim heimlichen Dreh "unauffällig" vor die Augen hielt. Als er dann auch noch während des Bankraubs mit dem Kassierer diskutieren muss ob auf Virgils Zettel nun "Waffe" oder "Waffel" steht, ist das Scheitern nicht mehr aufzuhalten.

Dergestalt kuriose Situationen prägen "Woody, der Unglücksrabe" und sorgen für eine nahtlose Kette von Lachern, bei denen sich Situationskomik und Wortwitz auf hohem Level treffen. Wie gesagt deutlich weniger intellektuell als spätere Allen-Werke aber nicht weniger eine Klasse für sich! Nicht nur für eingefleischte Allen-Fans eine absolute Kaufempfehlung!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herausragendes Frühwerk 25. August 2002
Format:DVD
Die Geschichte des erfolglosen Ganoven Virgil Starkwell bietet vieles von dem, was Woody Allen auch in seine großen Hauptwerken auszeichnet.

Zu nennen wären der witzige und melancholische Blick auf das Dasein des jüdischen Intellektuellen (der sich oft selbst im Wege steht), das angespannte Verhältnis zu Frauen und vor allem das Streben nach Glück und Erfolg in einer stets unzulänglichen (Um-)Welt.

Neben diesen thematischen Schwerpunkten finde ich es beeindruckend, wie souverän W. Allen bereits in seinem Erstlingswerk die Technik der fiktiven Dokumentation beherrscht, die er gut 15 Jahre später in "Zelig" zur Perfektion gebracht hat.

Zu guter Letzt bietet "Take the money and run" zahlreiche gelungene Slapstick-Szenen, ebenfalls ein Merkmal, das bis zum heutigen Tage, wenngleich in subtilerer Form, in Allens Filmen präsent ist. Besonders unvergeßlich ist Virgil als Cellist in der marschierenden Blaskapelle.

Dieser Film ist also eine Empfehlung wert, besonders sogar für diejenigen, die einen Einstieg in das Werk Woody Allens suchen.
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5.0 von 5 Sternen Absurde Persiflage auf ein kriminelles Leben 11. Juli 2014
Format:DVD
Dieser frühe Allen mit einer entzückenden Margolin zeigt den Regisseur und Schauspieler auf der Höhe seiner Skurrilität und Blödelkunst. Was immer man sich als verbrecherische Aktion ausdenken mag, Allen führt es ad absurdum und lässt es auf die albernste, aber zumeist ob der Abseitigkeit überraschendste Art und Weise daneben gehen. Ganz nebenbei veralbert er dazu die amerikanischen Klischeevorstellungen von einer guten Ehe, von Religiosität, Psychologie, dem Justizwesen und Kindererziehung. Köstlich das Scheitern eines Bankraubs wegen einer orthographisch fehlerhaften Zahlungsaufforderung. Der Film atmet Allens ganz eigenen und individuellen Humor und ist als Markenzeichen seiner Filmkunst geeignet.
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