Aus der Amazon.de-Redaktion
Woody Allens erster Kinofim,
Woody, der Unglücksrabe, ist ein Film, der in Form einer Pseudo-Dokumentation Gags, sketchartige Szenen und Witze aus dem Stegreif in schneller Abfolge liefert. Er wirkt einfach verglichen mit Allens späterer Arbeit -- einfach, aber schrecklich lustig. Allen spielt Virgil Starkwell, einen musikbegeisterten, aber ansonsten bedauernswerten Menschen, der sich bereits früh einer kriminellen Laufbahn zugewandt hat und sich nicht durch seine permanenten Misserfolge abschrecken lässt. Obwohl er keinen einzigen Einbruch erfolgreich durchgeführt hat, setzt er seine ungebrochene Serie von verpfuschten Diebstählen und Gefängnisaufenthalten fort, sogar nachdem er geheiratet und eine Familie hat.
Der Erzähler Jackson Beck, dessen gewaltige Stimme im Original einen perfekten Hintergrund für Starkwells absurde Taten bildet, lässt eine spassige Bemerkung nach der anderen mit völlig ernster Stimme los. Allen bringt nur an wenigen Stellen Witze in diese Mischung ein, aber wenn sie treffen, sind sie oft überwältigend komisch: die aneinander gefesselten Männer, die als Cousins für ihre Geisel, eine alte Frau, posieren, ("Wir stehen uns sehr nahe," erklärt Virgil einem unterbelichteten Polizisten), das Streitgespräch mit einem vertrottelten Regisseur, der ihre Tarnung für einen Banküberfall sein sollte und nicht zuletzt Virgils Versuch, mittels eines Stücks Seife zu entfliehen. Allen persifliert Jahrzehnte von Kriminalfilmen, alles von Jagd auf James A. bis Bonnie und Clyde, aber man muss diese Filme nicht gesehen haben, um diese manchmal etwas holprige, aber ziemlich kluge Komödie zu genießen. --Sean Axmaker
Produktbeschreibungen
Eurovideo Take the Money and Run, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 12.04.02