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Woodstock. Die Chronik
 
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Woodstock. Die Chronik [Broschiert]

Mike Evans , Kingsbury Paul
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Kurzbeschreibung

ENDLICH WIEDER DA DIE OFFIZIELLE CHRONIK DES LEGENDÄRSTEN OPEN-AIR-FESTIVALS ALLER ZEITEN. GESPRÄCHE MIT ZEITZEUGEN, VERANSTALTERN, MUSIKERN UND FANS. Woodstock, ein kleiner Ort im US-Bundesstaat New York, bleibt wohl auf immer und ewig das Symbol der Hippie-Bewegung. Das größte Musikfestival, das es jemals gab, stand unter dem Motto »Three Days of Peace and Music « und zog Hunderttausende in seinen Bann. Die Woodstock-Chronik dokumentiert die Organisation, den Verlauf und die Nachwirkungen dieses unvergesslichen Großevents. Von der politischen Botschaft des Festivals und der Hippie-Bewegung im Allgemeinen, über Interviews mit Musikern und Fans, bis zum Blick hinter die Kulissen der Bühne und den Medienrummel, den Woodstock auslöste die Woodstock-Chronik lässt nicht nur das Festival, sondern die gesamte Achtundsechziger-Generation wieder aufleben und zeigt, wie sich die damalige Jugend begeistern ließ: von Jimi Hendrix und The Who, von Santana und Janis Choplin, von Joe Cocker und Joan Baez, von Jefferson Airplane und Creedence Clearwater Revival, von The Band und Crosby, Stills, Nash and Young

Über den Autor

Der Bassist und Journalist Mike Evans war in den 1960er-Jahren selbst Rockmusiker. Seit drei Jahrzehnten veröffentlicht er Texte zum Thema Popmusik und mehrere Bücher, unter anderem den bei der Collection Rolf Heyne erschienenen Band »Rock n Roll«. Evans lebt in North Wales. Paul Kingsbury ist ein anerkannter Musikjournalist, der regelmäßig für zahlreiche große Musik- und Unterhaltungsmagazine der USA schreibt. Zudem ist er Autor und Herausgeber einer Vielzahl von Büchern über Musik und Country Music. Kingsbury lebt in Nashville.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es gab einige bahnbrechende Meilensteine in der Geschichte der Rock- und Popmusik: Bill Haleys ersten Rockmusiktitel "Rock Around The Clock" ... das Plattendebüt von Elvis Presley ... die Ankunft der Beatles in Amerika ... oder Bob Dylans "Blowin' In The Wind" ... sie alle prägten nachhaltig die Entwicklung der Rockkultur. Auch das berühmte Rock-Festival von Woodstock war ein solcher markanter Meilenstein.

Die kleine amerikanische Stadt Woodstock wurde 1969 durch einen Zufall weltbekannt. Sie hatte es abgelehnt, Gastgeber für das Open-Air-Festival "Music and Arts Fair" zu sein, das daraufhin in der 70 Kilometer entfernten Gemeinde Bethel Gestalt annahm und zwar auf den Weideflächen des 49jährigen Farmers Max Yasgur.

Vor 40 Jahren, vom 15. bis 18. August 1969, fand das inzwischen legendäre Woodstock-Musikfestival statt, nach dem eine ganze Generation benannt ist. "Three days of peace and music" - unter diesem bescheidenen Titel kam eine halbe Million Fans auf einem Farmgelände zusammen. Seitdem ist Woodstock schlechthin das Symbol für die von der Rockmusik geprägte Gegenkultur Ende der 60er Jahre.

Zum 40jährigen Jubiläum des Woodstock-Festivals hat die Collection Rolf Heyne nun einen prächtigen Bild-Text-Band herausgebracht, der eine umfassende Chronik des ersten Großereignisses der Pop-Geschichte darstellt. Der Journalist Mike Evans, der in den 60er Jahren selbst Rockmusiker war und bereits mit "Rock'n'Roll" (ebenfalls Collection Rolf Heyne) ein erfolgreiches Buch zu diesem Thema vorlegte, dokumentiert fast lückenlos dieses Musik-Event des 20. Jahrhunderts. Dazu hat er bislang unbekannte Details ausfindig gemacht, außerdem lässt er zahlreiche Zeitzeugen (Organisatoren, Künstler, Anwohner wie Festivalbesucher) zu Wort kommen.

Der Verlauf dieses unvergesslichen Groß-Events wird ausführlich geschildert, so wird jeder einzelne Künstlerauftritt - vom amerikanischen Folk-Sänger Richie Havie, der als Erster die Bühne betrat, bis zu Jimi Hendrix, dessen Auftritt den krönenden Abschluss bildete - lebendig veranschaulicht mit Kurzinformationen zu den Künstler oder zu den Bands bis hin zu den Listen der Songs, die von ihnen in Woodstock vorgetragen wurden.

Ein besonderes Kapitel ist dem "Woodstock"-Film gewidmet, der später zu einem Kassenschlager wurde und durch den das Festival erst zu einem internationalem Ereignis wurde. Außerdem geht der Autor auf die politischen und kulturellen Hintergründe der Flower Power Generation ein, beleuchtet die weiteren Pop & Rock-Festivals in den Jahrzehnten nach Woodstock und informiert, was aus den Interpreten von damals geworden ist. Abschließend spendet Evans Trost für all jene, "die nicht dabei waren".

Die knapp 300 Seiten sind eindrucksvoll bebildert, wobei zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos das Buch zu einer authentischen Darstellung des größten Happening aller Zeiten machen. Der wirklich grandiose und gewichtige Band (fast 2 kg) wird sicher zu einem Standardwerk zur Geschichte des Woodstock-Festivals werden - er ist wie eine Wiederauferstehung des bekanntesten Rock-Ereignisses aller Zeiten. Nur wer dieses Buch hat, wird künftig mitreden können

Manfred Orlick
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Super tolles Buch über alle 32 Musiker und Solisten wird genaustens mit kompletten Setlists berichtet.
Natürlich auch über sämtliche Hintergründe der Vorbereitung und des Nachspiels des Mammutereignisses!

Sehr zu empfehlen ist auch das 1994 erschiene Buch "Woodstock`69-Drei Tage des Friedens und der Musik" im
Schirmer/Mosel Verlag einige Exemplare gibt es noch! Wie in dem neuen Chronik Buch verfügen beide Bücher
über Massenweise beindruckende Fotos Bilder und Hintergrundinfos! Pflichtkauf..
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine würdige Hommage 29. Juli 2009
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, ich hab sie, die drei Vinyl-Scheiben. Die beiden im Juli 2009 erschienenen DVDs werde ich mir wohl ebenfalls anschaffen. Aber nun zum Buch, um das es hier ja geht und das mich außer der Diskografie in allen Punkten überzeugte.

Da die Woodstock-Generation ja langsam ins Rentneralter kommt oder dort bereits angelangt ist, wird sich auch diese Zielgruppe nicht mehr an alle Ereignisse jener Zeit erinnert. Von den jüngeren Lesern ganz zu schweigen. Weil das Mark Evans ebenfalls so sieht, beginnt er sein dickes Werk mit einer Chronik von 1954 bis 1968. Das ist nicht nur interessant, sondern hilft auch, allzu deftige Geschichtsklitterungen zu vermeiden und die merkwürdigsten Mythen über die 68er-Jahre zu zerstören. Und schon bald stößt der Leser auf so tolle Sätze wie "Eine ganze Generation durfte Alkohol trinken und mit 18 im Krieg sterben, aber erst mit 21 wählen." Die Texte auf den fast 300 Seiten sind ohnehin von einer Qualität, die mich überraschte. Vor allem weil sie Zeugnisse verschiedenster Wahrnehmungen, Meinungen und Blickwinkel ablegen. Ob das nun ein Bildband mit Texten oder ein Lesebuch mit Bildern ist, lässt sich nur schwer entscheiden.

Wie schon der mit dem Plattencover identische Buchumschlag zeigt, wurde das Bildmaterial am PC überarbeitet. Das finde ich deshalb gut, weil mir Authentizität wenig nützt, wenn sie meine Sehgewohnheiten strapaziert und keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringt. Lieber habe ich dann einen Layouter am Computer, der mir mit seinem Handwerk den Groove der damaligen Zeit rüberbringt. Die Auswahl der vielen Bilder finde ich sehr geglückt. Viele Aufnahmen wecken natürlich Emotionen. Wenn ich Bob Dylan auf seiner Triumph und ohne Helm sehe, rutsche ich ungewollt in das Schema "Ach ja, die gute alte Zeit." Aber damit die Käufer dieses Erinnerungsstücks aus solchen Träumen wieder herausgerissen werden, sind auch Szenen abgebildet, die ich nicht erleben möchte, die ich peinlich finde oder altbacken.

Wehmut weckten auch die Texte, die eine Welt darstellen, in der noch nicht alles überorganisiert war und Chaos eher zum Lebensgefühl gehörte als zum Reflex, einen Ratgeber schreiben zu müssen. So führte der sofortige Ausfall des technischen Highlights der monumentalen Bühne, ein drehbarer Riesenteller, noch nicht zu Sammelklagen. Und Joan Baez musste keine Regressforderungen befürchten, weil sie auftrat, obwohl sie im sechsten Monat schwanger war. All die Stars aufzuzählen, die an diesem legendären Festival teilnahmen und daher im Buch präsent sind, erspare ich mir. Denn schließlich ist die Wiederbegegnung mit ihnen wohl eines der Motive, warum man sich selber oder andere mit dieser Dokumentation beschenkt. Und zum Schluss erfährt man sogar noch, was aus den Musikern von damals später geworden ist. Die Diskografie finde ich deshalb schwach, weil sie nur Titel bis 1968 aufführt. Dafür sind Bibliografie und Quellenverzeichnis umso ausführlicher, gefolgt von einem Register.

Mein Fazit: Solchen Dokumentationen eher skeptisch gegenüberstehend, war ich positiv überrascht, wie gekonnt Mark Evans ein Ereignis zum Leben erweckt, das eine Generation prägte und wesentlichen Einfluss auf das politische Geschehen hatte. Mit guten Texten, vielen sorgfältig ausgewählten Bildern und einem passenden Layout.
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