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Moviemans Kommentar zur DVD: Das nostalgisch gehaltene Bildmaterial hat ein wenig mit düsteren Schwarzwerten zu kämpfen, die in den vielen dunklen Szenen gerne Details verschlucken. Akustisch passiert eine ganze Menge, so dass das Ohr des Zuschauers kaum Ruhe findet. Extras sind leider keine vorhanden.
Bild: Etwas blass (Gesicht der Mutter, 00:04:33) bis ins sepia gehend (00:05:22) gestalten sich stellenweise die Farben des Sets, was aber durchaus gewollter Natur zu sein scheint. Im grellen Sonnenlicht hingegen finden sich dann auch mal wieder kraftvolle Farbtöne (Gesicht, 00:06:05), die vor allem in Bezug auf Hautfarben hin und wieder zum Überstrahlen neigen. Rauschen lässt sich vor allem auf Wandflächen ausmachen, wo es hin und wieder gerne das ganze Bild beeinträchtigt. In geschickter ausgeleuchteten Einstellungen ist das weniger der Fall. Die Schärfewerte bewegen sich im befriedigenden bis guten Bereich. Spitzenwerte werden dabei aber kaum erreicht. Auch der Kontrastumfang bleibt vor allem in Bezug auf die Schwarzwerte ein wenig flach (Schuluniformen, 00:08:45). Innerhalb der dunklen Kleidungsstücke der Schülerinnen lassen sich beispielsweise kaum Stoffstrukturen oder Falten ausmachen, und das dunkle Grün wirkt fast immer wie Schwarz (Pullunder, 00:09:58). Kleine Treppchenbildungen und minimales Bildzittern kommen b und an vor, bleiben aber meist minimalistisch.
Ton: Die voll klingende Tonausstattung weist nicht nur interessante Kulissendetails, sondern auch überaus satte Effekte (Sturm, 00:12:01) auf. Dabei wird in allen fünf Fassungen sehr abwechslungsreich mit den vorhandenen Möglichkeiten gespielt. Sowohl aus den Seiten als auch aus dem Hintergrund dringen reichhaltige Signale, die den Raum breit wie hoch erscheinen lassen. Auch die Sprachgestaltung steht dem in nichts nach. In allen Fassungen bieten sich dem Zuschauer präzise Dialoge, die keinesfalls in Konkurrenz zu den anderen Tonebenen treten, sondern sich plastisch abzusetzen wissen. Dem italienischen Surroundton gelingt es ebenfalls, den Raum saftig bevölkert erscheinen zu lassen, lediglich an Details bietet er nicht ganz so viel Präsenz wie die DD 5.1-Fassungen. Auch die Dialoge bleiben hier eher etwas stumpf im Center, während sie sich sonst auch gerne mal auf die Seiten verteilen. Insgesamt überwiegen Saftigkeit und Detailreichtum, die auch den potent einsetzenden Subwoofer mit einbeziehen.
Extras: Leider beinhaltet die Disc keinerlei Extras außer fünf Programmtipps. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Film, leider überhaupt keine Extras,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Woods (DVD)
Lieferumfang / Extras:---------------------- Mal abgesehen vom Trailer besitzt diese DVD leider keinerlei Extras. Den heutigen Erwartungen an DVD-Veröffentlichungen wird dies somit in keinster Weise gerecht. Wer jedoch nur den Film sehen will, ist's eh egal. Bild- und Tonqualität: ---------------------- Der Ton ist in Dolby Digital 5.1 (in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französich und Spanisch) verfügbar. Italienisch lediglich in Dolby Digital 2.0 Surround. Untertitel sind in folgenden Sprachen verfübar: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Türkisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Hindi. Das Bildformat ist in 2,35:1 (anamorph / 16:9) und die Menüs animiert und mit Soundeffekten hinterlegt. Erwartungserfüllung / Fazit: ----------------------------- Oftmals ist es ja so, dass das Cover eines Filmes das beste daran ist. Bei "The Woods" ist dies genau andersrum, da sich hierbei wesentlich mehr dahinter verbirgt als man zunächst denken mag, nämlich ein sehr guter Gruseltrip innerhalb der Internatsmauern in den tiefen des Waldes mit vielen jungen und zum Teil zickigen Gören, welche obendrein alle scheinbar ein großes Geheimnis versuchen zu verbergen. Aber auch Rektorin und Lehrkräfte scheinen mehr zu wissen als sie zunächst preisgeben möchten. Wenn sich Bruce Campbell im Wald rumtreibt, so denkt man wohl zuerst an seine Paraderolle als Ash in "Tanz der Teufel". Ganz so schlimm kommt es allerdings bei "The Woods" nicht. Er spielt hierbei lediglich die Rolle des Vaters Joe Fasulo, dessen Tochter auf Wunsch Ihrer Mutter in das dortige strenge Internat eingewiesen wird - dies schon fast in einer Nebenrolle, trägt aber im Endeffekt doch ordentlich zum positiven gelingen des Filmes bei, egal ob Storytechnisch oder auch Schauspielerisch. Die Story wird gut und flüssig erzählt und weist so gut wie keinerlei Lücken im Plot auf. Die Spannung wird gut aufgebaut und auch aufrechterhalten, so dass zumindest während der ersten Hälfte des Filmes nicht ersichtlicht ist, wer mit wem unter einer Decke steckt bzw. wer über die unheimlichen Vorgänge bereits bescheid weiß. Auch die Wendungen in der Story wurden sehr gut eingebracht. "The Woods" verbreitet eine stetig wunderbar unheimliche, mit einigen Schreckensszenen verzierte, schaurige Atmosphäre, ohne dabei auf Dauer genau damit öde zu wirken. Die musikalische Untermalung trägt dabei genauso dazu bei, wie auch die Leistung der Schauspieler, welche eigentlich durchweg als gut angesehen werden kann. Leider ist zum Ende hin der Schwenk zum okkulten Hexensabbat mit deren Vernichtung und der damit auf einmal unrealen Darstellung viel zu stark wie ich finde. In einem Moment scheint noch alles realistisch (und Friede, Freude, Eierkuchen) und im nächsten glaubt man sich in einem anderen Film wieder zu finden. Dies mag bei anderen Werken geklappt haben, passt aber meiner Meinung nach nicht so wirklich zu "The Woods". Alles in allem ist "The Woods" ein sehr gelungener Grusel-Thriller, welcher mit etwas Magie und Mystery, sowie einem gutem Plot, dem Betrachter auch schon mal einen schönen Schrecken einjagen können. Sehr gut und flüssig erzählt ergibt sich daraus ein wohl leider viel zu unbeachteter Film der auf jeden Fall im oberen Drittel des Genres einzuordnen ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genial. Endlich wieder ein Gruselthriller mit Klasse,
Rezension bezieht sich auf: The Woods (DVD)
Ich verstehe meinen Vorgänger, der diesen einzigen Stern vergeben hat nicht. Dieser Film ist einfach nur wahnsinnig geil! Natürlich nichts für einen Oscar oder ähnliches, aber einfach nur genial, wenn man ihn sich mit Freunden anschaut oder halt wie ich allein abends zu Hause.Dieser Film ist durchgehend wahnsinnig spannend und die Hintergrundmelodien passen so unglaublich toll. Es ist einfach diese düstere Stimmung die einen richtig mitreist. Vorallem der Song von Lesley Gore - You don't own me hats mir angetan. Die Charaktere sind so vielseitig und direkt am Anfang meint man sie schon zu kennen, doch man irrt. Alles ändert sich. Die Spannung ist wirklich permanent da. Vorallem dass Zeitalter wo der Film ja spielt ist einfach genial: 1965. Alles in einem ein super Film ,mit vielleicht nicht ganz neuer, aber auch nicht langweiliger Story. Von mir die volle Punktzahl. Ich würde mir den Film noch mal anschaun. Und das soll schon was heißen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sinnloser Möchtegern-Horror.,
Von Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: The Woods (DVD)
Das Positive zuerst: Der Look des Films ist übelst auf 60er Jahre versus Huh-alles-so-mysteriös getrimmt. Das und die Tatsache, dass zahlreiche Szenen und Elemente so fürchterlich albern bemüht horrormäßig daherkommen, macht den Film schon wieder anschauenswerter, als er eigentlich sein dürfte. Man schaut halb amüsiert-fasziniert und - mit zunehmender Spieldauer - etwas ungläubig, was da an Spektakel aufgetischt wird, mit der einzigen Intention, doch bitte, bitte vom Zuschauer ganz furchtbar ernst genommen zu werden.Die Story ist ein kleines Bisschen vielversprechend, überlegt es sich aber schleunigst anders: Der Problem-Teenager Heather Fasulo (zündelt gerne, weil böse mit Mama und so weiter) wird in ein konservatives Mädchen-Internat verfrachtet. Dort wird die Horror-Rumpelkiste ausgepackt: Lehrerinnen schauen furchtbar geheimnisvoll drein (und entpuppen sich natürlich auch als, ähm, eher unnatürlich), gruselige Stimmen werden gehört ("Erlöse uns" - der beliebte Klassiker), Mitschülerinnen verschwinden, Grünzeug wird lebendig, eine alte Sage gibt Anlass zu Unruhe und so weiter. Das alles kulminiert in einem seltsamen Slasher-Finale, das ungefähr so inspiriert daherkommt wie früher die Frisur von Angela Merkel (der Film ist nur wenig besser als der Witz). Wäre mehr drin gewesen? Keine Ahnung. Die Story an sich ist schon so wirr und gleichzeitig so konventionell, die Besetzung so unspektakulär, die Bildgestaltung so reißbrettartig, dass viel Potential auch nicht ausmachbar erscheint. Gleichzeitig verdient der Film kaum das an sich ehrenvolle Prädikat "Horror", denn er gibt seine gewollte Richtung so schnell und ohne Not preis und arbeitet dann mit derart expliziten Stilmitteln, dass man geneigt ist, über so viel Willen zur Unterdurchschnittlichkeit anerkennend zu staunen. Insgesamt ist der Eindruck trübe. Weil sich aber bei soviel Gram schon fast der gegenteilige Effekt einstellt und das Ganze schon wieder putzig wird und zum Amüsement der Zusehenden beiträgt, gibt's trotzdem unverdient drei Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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