Die neuseeländische Band Crowded House um die Gebrüder Neil und Tim Finn hatte im Jahr 1986 mit "Crowded House" ein wirklich vielversprechendes Debüt vorgelegt, um dann 1988 mit "Temple Of Low Men" diese hohen Erwartungen zu enttäuschen; um so erfreulicher war es dann 1991, daß das dritte Album "Woodface" wieder deutlich besser war; und einfach nur "besser" ist etwas wenig, bei "Woodface" handelt es sich um ein Meisterwerk der Pop/Rock-Musik. Denn gerade das, was dem Vorgänger fehlte, ist auf dieser CD in Hülle und Fülle vorhanden, nämlich gute Ideen und spritzige Ausführungen. Fast jeder der vierzehn Songs ist ein kleines Meisterwerk; dabei wird gekonnt zwischen den verschiedenen Stils gesprungen, ohne dabei den Eindruck eines zerissenen Albums zu machen; ein Gesamtkonzept ist immer vorhanden. Neu war 1991 auch der "Hidden Track", auf dem sich "Woodface" mit den Worten "I'm Still Here" zurückmeldet. "Woodface" ist von Anfang bis Ende ein erfrischender Hörgenuß, und es wäre falsch, einzelne Songs hervorheben zu wollen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)