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In der fernen Horrorzukunft ist die Welt von Kriegen und Umweltverschmutzung verwüstet, menschliche Überlebende fristen ihr Dasein nur mehr in den verbliebenen und erbittert miteinander konkurrierenden Megametropolen Ecoban (reich) und Marr (arm). Marr-Rebell Shua und Ecoban-Politesse Jay, durch eine Kinderfreundschaft einander verbunden, setzen trotz unterschiedlicher Standpunkte auf eine friedliche Wiedervereinigung unter blauem Himmel, doch die unversöhnlichen Führer haben andere Pläne.
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Südkoreas aufstrebende Filmindustrie sucht den direkten Vergleich mit Hongkong und vor allem Japan, da kann ein millionenschweres Zeichentrickprojekt für den internationalen Kinomarkt nicht schaden. Im ersten abendfüllenden Big-Budget-Cartoon von der Halbinsel treffen "Matrix" und "Mad Max 2" auf "Romeo und Julia", wenn in mitunter berückend schönen Bildern eine vergleichsweise schlichte Endzeitstory ihren vorhersehbaren Lauf nimmt. Für Eastern- und Animéfans zweifellos ein Tip.
Blickpunkt: Film
Auch in der Horrorzukunft basiert Reichtum auf Umweltverwüstung, doch versucht ein junges Paar, dies zu ändern. Naive Story in edlem Zeichentrickgewand, der erste große Kinozeichentrickfilm aus Korea.
Kurzbeschreibung
Im Jahre 2142 ist das gesamte Ökosystem der Erde durch den Menschen zerstört worden und Umweltkatastrophen plagen den Planeten. Auf einer Insel unter einer großen Kuppel wurden die wichtigsten Köpfe der Menschheit versammelt, um dort eine neue Stadt zu gründen und das Überleben der Spezies Mensch sicherzustellen. Alle übrigen Menschen haben sich um die Stadt herum in Ghettos angesiedelt. Langsam machen sich Unmut und Aufsässigkeit breit, was zu einer Widerstandsbewegung gegen die elitären Mächte der Stadt führt.