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Hinter White Town steckt allein der Inder Jyoti Mishra. Dem sachte synthetisierten, vokal verfremdeten "Your Woman" gelang aus dem Nichts der Spurt auf Platz eins der britischen Charts. "Women In Technology" legt Entsprechendes nach: Soft-Akustisches wie dezent Technokratisches; hübsch, doch noch so ein Ohrwurm ist nicht dabei. ** Klang: 03-04
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Stereoplay
Oft genug schon haben die Briten ihr Faible für Skurrilitäten auch musikalischer Art bewiesen. Mit "Your Women" hievten sie jetzt eine weitere popmusikalische Petitesse auf Platz 1 der Singlecharts. Schöpfer dieser so simpel wie genialen Nummer zwischen House und Elektropop ist der Inder Jyoti Mishra alias White Town. Sein Albumdebüt "Women In Technology" nun verdient einen Platz im Plattenschrank eines jeden geschmackssicheren Menschen, der seine musikalischen Wurzeln in den 80er Jahren hat. Zwar klingen Mishras analoge Billigsynthies und Drumcomputer wie aus den Anfangstagen des Elektropop, doch zusammen mit akustischen Gitarren und seinem dünnen, aber seltsam ausdrucksstarken Stimmchen schafft der immerhin schon 30 Jahre alte Newcomer atmosphärisch dichte 4-Minuten-Songs, die das gewisse Etwas haben. Das klingt wie Marc Almond auf dem Soft-House-Trip oder eine entschlackte Ausgabe von Yazoo. Diese im Heimstudio ausgetüftelte Platte hat mehr Charme als viele High-Tech-Produktionen. ** M: 6-8
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